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Forstökonomie (Fach) / Besonderheiten des forstlichen Produktionssystems (Lektion)

FoÖko 4. Sem

Diese Lektion wurde von antonkohler erstellt.

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  • Welches sind typische Eigenschaften idealtypischer Forstbetriebe im Vergleich zu Betrieben anderer Produktionsbereiche? 1. Ökologische Dimensiona. Produktionsfaktor ist Produktb. Identität von Produktion und Reproduktionc. Irreversible Zerstörbarkeit von Naturproduktivität 2. Ökonomische Dimensiona. Nutzungskonfliktb. Geringe/ keine Substituierbarkeitc. Stoffliches Gut àkeine Rivalität/ kein Ausschluss 3. Zeitdimensiona. Problem der Unsicherheitb. Zeitliche Entkopplung von biologischer Produktion und marktorientierter Nutzung 4. Raumdimension 5. Normative Dimension
  • Was beschreibt der Begriff „Komplementarität von Wirkungen des Waldes und Leistungen der Forstbetriebe“? Der Begriff Komplementarität bezieht sich auf die Tatsache der enormen Komplexität von Waldökosystemen mit ihren offenen und verdeckten Wechselwirkungen, die es mit sich bringt, dass die Erstellung betrieblicher Leistungen an ein ganzes Netz von naturalen Grundvoraussetzungen /-gegebenheiten geknüpft ist. Veränderungen einem Teil dieses „Netzes“ wirken sich dabei unmittelbar auf andere Teile aus; mit anderen Worten: Wird ein Bestandteil der natürlichen Umwelt verändert beziehungsweise beeinflusst, so ist dies in aller Regel nicht ohne Einfluss auf eine oft unüberschaubare Anzahl anderer Komponenten oder Sachverhalte im Naturhaushalt.
  • Was bedeutet der Begriff „Kuppelproduktion“? Der Begriff Koppelproduktion beschreibt die gleichzeitige Produktion von Leistungen. Im Wald könnte dies die Holzproduktion und die Bereitstellung Forschungsleistungen und Erholung zur gleichen Zeit auf der gleichen Fläche sein.