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Forstökonomie (Fach) / Doppelte Buchführung (Lektion)

FoÖko 4.Sem

Diese Lektion wurde von antonkohler erstellt.

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  • Was ist der Unterschied zwischen einer kameralistischen und der doppelten Buchführung? Kameralistische Buchführung: - Behörden- oder Verwaltungsbuchführung- durch den Voranschlagen oder Etat angeordneten oder geplanten Einnahmen und Ausgaben werden tatsächlich Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt- Ergebnis: Etatüberschüsse oder Fehlbeträge Doppelte Buchführung: - privatwirtschaftliche Buchführung- Dokumentation aller Geschäftsvorfälle, welche die Vermögens- oder die Schuldensituation der Organisation verändern- Ergebnis: Informationen über Liquidität, Vermögenssituation, Ergebnis (Gewinn/Verlust), Finanzierungsanalyse, Rentabilitätsanalyse- Information außenstehender Personen über solche Veränderungen
  • Was bedeutet das „doppelt“ in der doppelten Buchführung? Zu jeder Buchung gibt es eine Gegenbuchung.
  • Was ist die Funktion einer Bilanz. Welche Informationen kann man aus ihr gewinnen? Gleichartige Positionen werden bei einer Bilanz zu Konten zusammengefasst. Aufteilung der Konten in AKTIVA (Mittelvermögen) und PASSIVA (Mittelherkunft). Eine Bilanz enthält keine Mengen- sondern nur Wertangaben. 1) Dokumentationsfunktion: die Bilanz gibt eine verbindliche Auskunft über das vorhandene Vermögen und Kapital des UnternehmensàErfüllung rechtlicher Vorgaben 2) Gewinnermittelungsfunktion: Vergleich von Eigenkapital am Anfang und am Ende des Geschäftsjahres oder GuV aus den Erfolgskonten (Aufwands- und Ertragskonten) 3) Informationsfunktion: Selbstinformation als Steuerungsinstrument oder für Dritte
  • Wie ist eine Bilanz aufgebaut - wieso ist sie stets ausgeglichen. Die Bilanz ist als T-Konto aufgebaut. Der linke Bereich Spiegel das Mittelvermögen (AKTIVA) wieder. Dort wird das Vermögen des Betriebs in gleichartigen Positionen (z.B. Anlagen, Material, Kasse, Bank, Forderungen). Der rechte Bereich spiegelt die Mittelherkunft wieder (PASSIVA). Diese ist aufgeteilt in Eigenkapital und Fremdkapital. Die Bilanzgrundgleichung die zweifache Buchungsweise sorgt dafür, dass die Bilanz immer ausgeglichen ist.
  • Wie kann man mittels Bilanzvergleich den Gewinn/ Verlust eines Unternehmens bestimmen? Wie die Liquidität? Gewinn/Verlust: Bilanzvergleich der Eröffnungs- und Schlussrechnung. Ist das Eigenkapital bei der Schlussbilanz höher als bei der Eröffnungsbilanz, hat das Unternehmen einen Gewinn erwirtschaftet. In der Betriebswirtschaftslehre ist Liquidität die Fähigkeit eines Wirtschaftssubjekts, seine fälligen Verbindlichkeiten jederzeit (fristgerecht) und uneingeschränkt begleichen zu können.Verglichen werden hierzu am besten das Umlaufvermögen mit den kurzfristigen Verbindlichkeiten.
  • Bilanzverlängerung und Aktivtausch - was bedeuten diese Begriffe? Bei einer Bilanzverlängerung nehmen sowohl Aktiv- als auch Passivposten zu. Im Unternehmen ist letzten Endes mehr Kapital gebunden.Aktiv-Passiv-Mehrung:Die Bilanz verlängert sich auf beiden Seiten, es findet eine Zunahme des Vermögens und zugleich und in gleicher Höhe des Kapitals statt. Dies bildet sich ab in der Zunahme sowohl eines Aktiv-Postens als auch eines Passiv-Postens. Bei einem Aktivtausch nimmt der Wert eines Aktivpostens zu, während der Wert eines anderen Aktivpostens abnimmt. Zum Beispiel der Kauf von Material aus der Kasse. Ein Aktivtausch stellt eine Veränderung der Vermögensstruktur dar. Ein Geschäftsvrfall dieses Typs betrifft ausschließlich Bilanzpositionen der Aktiva-Seite und bedeutet eine Vermögensumschichtung ohne Veränderung des gesamten Vermögens (entsprechend unveränderte Kapitalausstattung des Betriebes). Ein Aktivposten nimmt zu, ein anderer Aktivposten nimmt ab.
  • Wie funktioniert das System der Bilanzkonten? Jeder Bilanzposten bildet ein Konto. Ein Konto besitzt ebenfalls die T-Form. Die linke Seite heißt Soll, die rechte Seite heißt Haben. Es gibt Aktiv- und Passiv-Konten, wobei bei Aktiv-Konten der Anfangsbestand links und bei Passiv-Konten rechts ist. Geschäftsvorfälle werden auf die einzelnen Konten gebucht, wobei immer von Soll nach Haben mit einem bestimmten Betrag gebucht wird --> die Karten werden erst zum Abschluss wieder zur Bilanz zusammengesetzt.
  • Was sind Erfolgskonten? Erfolgskonten stellen eigene Konten des Eigenkapitalkontos dar. Verringerung des Eigenkapitals werden auf Aufwandskonten gebucht, Erhöhungen des Eigenkapitals auf Ertragskonten. Ertrags- und Aufwandskonten werden auf dem Gewinn- und Verlustkonto zusammengefasst.
  • Was bedeutet "erfolgswirksam" hinsichtlich eines Geschäftsvorfalls? Unter erfolgswirksamen Geschäftsvorfallen versteht man immer Vorgänge, bei denen es zu einer Änderung des Eigenkapitals kommt. Es sind folglich immer Ertragskonten bei der Verbuchung betroffen. Dabei spielt es keine Rolle ob Erträge oder Aufwendungen anfallen - in beiden Fällen spricht man von erfolgswirksam.
  • Buchungssatz: Kasse an Geräte 4000€ - was ist passiert? Aktivtausch: von dem Konto Kasse (Soll) werden 4000€ an das Konto Geräte (Haben) verbucht. Folglich wurden Geräte im Wert von 4000€ in bar verkauft.
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  • Welchen Buchungssatz würden Sie vorschlagen: Ein Kunde zahlt endlich die Rechnung von 300€ für längst gelieferte Ware. Bank (Kasse/ Soll) an Forderungen (Haben) 300€