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Schulpädagogik Examen (Fach) / B.4 Lehrplan als Planungselement (Lektion)

Regensburger Skript / Eigenes Skript

Diese Lektion wurde von Shila erstellt.

Lektion lernen

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  • Was versteht man unter dem Artikel 131? Schule soll nicht nur Wissen und KÖnnen vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bildenOberste Bildungsziele: Erfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreidigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für das Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und UmweltSuS sind im Geiste der Demokratie, in der Liebe zur bayrischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinne der Völkerversöhnung zu erziehen.
  • Was versteht man unter edm Bildungsanspruch der Mittelschule? sichert und erweitert die in der Grundschule erworbenen Erkenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu einer grundlegenden Allgemeinbildung, sowie zu fachlichen methodischen und sozialen Kompetenzen und führt zur AusbildungsreifeWissens und Kompetenzerwerb ist die deutsche Sprache und förderung dieser von grundlegender Bedeutung. Sprachliche Bildung ein besonderes Anliegen der Mittelschulewesentliche Bereiche der Kultur und bietet ihnen dadurch Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung, weckt neues Interesse und auch Erfahrungen Alltagskompetenzen zur erfolgreichen Bewältigung alltäglicher außerschulischer Lebenssituationen erforderlich, und bilden weiteren Schwerpunkt.
  • Was versteht man unter dem Erziehungsanspruch der Mittelschule? Unterricht basiert auf den Grundsätzen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im Sinne der Grundgesetze und der Verfassung.Unterstützung Verantwortung für sich selbst, und andere zu übernehmen, als mündige Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben tielzunehmen und dies mitzugestaltenErziehung zu weltoffenen, lebensbejahenden und selbstbewussten Einstellungen, verbunden mit achtsamnen, toleratnen und respektvollen Umgang mit der Meinung und Lebensweise anderer, erweitert die sozialen Handlungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler
  • Was sind die profilbildenden Elemente der Mittelschule? Stärkung in fachlichen, methodischen, personalen und sozialen Kompetenzen sowie Berufsorientierungumfassendes, individuelles und differenziertes BildungsangebotRegelklassen, Mittlere Reife, Vorbereitungsklassen und PraxisklassenVorbereitungsklassen bieten eine vertiefte Vorbereitung auf den mittleren Schulabschluss M10 und M9,Übergangsklassen, Deuschförderklassen für SuS mit nicht deutscher Muttersprachealle Jugendlichen einen schulischen Abschluss zu ermöglichenErziehungsauftrag als zentrale Aufgabe, Klassenlehrerprinzip, differenziertes Ganztagesangebot sowie verschiedene Angebote der JugendhilfeErmöglicht frühzeitige theoretische und praktische Erfahrungen im beruflichen UmfeldPraktika zum Sammeln von Erfarhungen um individuelle berufliche Orientierung voranzutreiben
  • Was versteht man unter Inklusion an der Mittelschule? gemeinsamer Lernorft für SuS mit uznd ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ermöglicht Inklusion und gleichberechtigte TeilnahmeIntegrative Unterrichtsarbeit ohne Defizitorientierung mit Unterstützung durch Fachdienste z.B. Mobile Sonderpädagogen, Beratungs und FörderlehrkräftenIndividuelle Ausgangslagen für Entwicklung und Lerne mit sonderpädagogischen Förderbedarf wird berücksichtigt, und bietet Gelegenheit fachlich, methodisch und soziale Kompetenzen einzubringen und zu erweiternsonderpädaogische Förderbedarf kann in einem oder mehreren Förderschwerpunkten erfolgen: geistige Entwicklung, körperlich oder motorische Einschränkung, emotionale oder soziale Entwicklung, Hören, Sehen, Sprache, Lernen.Anpassung der Lehrplananforderungen an die individuelle Bedarfe, oder Erläuterungen zum Nachteilsausgelcih. kooperative Lernformen und unterrichtlich handlungsorientiert um erfolgreiche individualisierte Lernprozesse zu ermöglichenfortentwicklende Aktivität und Teilhabe mit spezifischen Hilfsmitteln
  • Was entsteht für die Schülerinnen und Schüler an der Mittelschule? Entwicklung von Kind zum Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen. Pupertät, emotionale, körperliche, kognitive, soziale und persönliche Veränderungen die zum hinterfragen der Autorität und stark wechselnder Lernbereitschaft führen. Entwicklung  von Selbstvertrauen und auch Perspektiven für ihr eigenes Leben und schreiten in ihrere Persönlichkeitsentwicklung voranPeergroups als wichtige Bezugsgröße, übt Druck aus und gibt Einschränkungen vor, einbezug dieser unterschiedlichen Zusammenhängen und Fächer bietet Hilfe dabei, eine eigene Orientierung zu findenSuS denken überwiegend anschaulich und lernen konkrete Handlungszusammenhänge, entwickelt sich abstrahierendes DenkenUnterscheidung innerhalb der Lergruppe hinsichtlich Alter, Temperament, Stärken, Begabungen und Interessen sehr Stark, einzebiehen in den Unterricht und vielfältig Unterstützende maßnahmen
  • Was versteht man unter dem Kompetenzbegriff in der Mitttelschule? Berücksichtigt individuelle Lernausgangslage der Sus, ermöglicht ihnen eine aktive, geistige und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit beudeutsamen Themen und Fragestellungen, sowie Reflexion des eigenen Lernens. Auseinandersetzung mit Inhalten, EVA und kooperatives Lernen im Unterricht. Realitätsnahe auseinandersetzung und Aufgaben austauschen und reflektieren folgt zum langfristigen Kompetenzerwerb.Klassenunterricht, Gruppe, PA oder EA statt ermöglicht individuelle ZUgänge, vielfältige Lösungswege. Aufgaben in entsprechenden Leistungsniveau.
  • Was ist die Rolle der Lehrkräften und Lernenden in der Mittelschule? L begleiten den Kompetenzerwerb der Sus, unterstützen und beraten diese, das Lernen aktiv und verantwortlich umzusetzen und zu reflektieren. Verlässliche Bezugspersonen und Vorbilder der SuS. Stärken und individuelle Förderung feststellen und ergreifen entsprechende pädagogische Maßnahmen.Kompetenzorientierter Unterricht hohes Maß an selbstverantwortlichem Handeln. Übernehmen mehr Verantwortung für den Kompetenzerwerb und eignen sich Grundlagen für lebenslanges lernen an
  • Was versteht man unter Pädagogischer Leistungskultur und Werschätzung in der Mittelschule? SuS wollen etwas lernen und leisten, aber auch dass Leistung wahrgenommen wird und anerkannt wird. Eigene und fremde Wertschätzung stärken Selbstvertrauen und Motivation dauerhaft. Prozess steht im Vordergrund, falsche Lösungswege werden durch Reflexion und Kommunikation zu neuen Lernchancen. Problemlösestrategien für eine Lernstandsdiagnose. Stärkenorientierte und prozessbegleitende Rückmeldung an die Lernenden, sowie Dokumentation von Kompetenzerwartungen und Entwicklungsprozessen. Orientierung an den Fachlehrplänen und Bildungsstandards. Lerntagebücher, schriftlich und mündliche Noten sowie Portfolios. Teil der Lernkultur und führen zu einer individuellen Lernplanung.
  • Was versteht man unter dem Klassenlehrerprinzip in der Mittelschule? Konkrete Bezugsperson in der Schule, Vermittlung von fachlichen Kompetenzen aber auch Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen wie Leistungsbereitschaft, Disziplin, Zuverlässigkeit oder Teamfähigkeit.
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  • Was versteht man unter Unterrichtsfächer und fächerübergreifender Unterricht in der Mittelschule? grundlegende, fachspezifische und kulturelle Bildung. Deutsch als sprachliche Grundlage, Englisch zur Kommunikation außerhalb Deutschlands, Wirtschaft und Beruf, Ernährung und Soziales, Technik, Wirtschaft und Kommunikation sowie Werken und Gestalten sind besonders eng verbunden und bilden das Lernfeld Berufsorientierung. Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften.Fächerübergreifender Unterricht und projektorientiertes Arbeiten zur Ganzheitlichkeit des Unterrichts der Mittelschule bei. Projektarbeit fördert planerische, methodische und soziale Kompetenzen, flexibel und selbsständigKompetenzen aus den schulart und fächerübergreifenden Bildungszielen wie Alltagskompetenzen und Lebensökonomie entwickelt.
  • Was versteht man unter Heterogenität als Chance in der Mittelschule? Chance für das Von und miteinander Lernen. Benachträchtigungen werden berücksichtigt. Kooperative Lernformen, offene Lernarrangements und Lernzieldifferenzierung kennzeichnen den Unterricht. Organisations- und Sozialformen innerhalb des Klassenverbands bzw Lerngruppe lösen gemeinsam Aufgaben, üben Erlerntes und wenden es in neuen Zusammenhängen an.
  • Was versteht man unter Verbindlichkeit des Lehrplans und pädagogischen Freiraum in der Mittelschule? Regel und Mittlere Reife Klassen unterschiedliche Kompetenzerwartungen, aber für jeweilige Jahrgangsstufe verbindlich. Ca. 12 Wochen als pädagogischer Freiraum zur Verfügung stehen. In diesen vertieft am Erwerb der Kompetenzen erarbeitet werden, auch besondere Interessen und Bedürfnisse der SuS sowie aktuelle Tagesergebnisse aufgreifen. 
  • Was versteht man unter Schule als Lern- und Lebensraum in der Mittelschule? Ort des gemeinsamen Lernens und Lebens.. Bezieht Ressourcen der Heimat mit ein und wirkt auf diese zurück. Vielfalt der Bevölkerung der Schülerschaft, unabhängig von Herkunft störkung der Verbundenheit zur regionalen Lebensumwelt.SuS als Mitglied der Schulgemeinschaft, durch Mitwirklung, Mittgestaltung, Mitbestimmung und Mitverantwortung, sowie durch selbstbestimmung und EVunggemeinsame Feiern und Veranstaltungen als auch angenmessen geeignete Kultur als Diskussion und Konfliktlösung. Anteil an Entscheidungen, fühlen sich verantwortlich und identifizieren sich mit der Schule.
  • Was versteht man unter Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Schule und Elternhaus in der Mittelschule? Schule und Elternhaus gemeinsam Verantwortung für Bildung und berufliche Orientierung der SuS. Vertrauensvolle Kooperation zwischen E und Schule unterstützt Persönlichkeitsentwicklung.Wertschätzende Handlung über den Erziehungsberechtigten gepflegt, Vielfalt von Familien und Lebensentwürfen anerkannt. Regelmöäßige Gespräche und unterschiedliche Formen des Dialogs werden Infos ausgetauscht sowie gegenseitige Anregung und Impulse aufgegriffen. Transparente Kommunikation Eltern werden also auch aktiv in Schulprozesse eingebunden.
  • Was versteht man unter Vernetzung mit weiteren Bildungspartnern in der MIttelschule? arbeitet, eingebundnen in die kommunalen Strukturen mit vielfältigen außerschulischen Partner (Jugendhilfe, Kirchen, Vereine, Kammern, Verbände etc.) zusammen. Störkt die Ressourcen der Schule, erweitert das Erziehungs und Bildungsangebot und unterstütz berufliche Orientierung der SuS. Kooperation bezieht externe Experten mit in UR ein. Außerschulische Lernorte und Lernangebote werden genutzt. 
  • Was versteht man unter Übergänge zwischen weiterführenden Bildungsgängen in der MIttelschule? Jahrgangsstufe 5 und 6 besondere Bedeutung  für die Orientierung innerhalb Bildungsgänge der weiterführenden Schule. Von MS sind in dieser Zeit Übergänge zu RS und GYM möglich. Nach der 6. Klasse Regel oder MKlassen möglich.Wechsel zwischen Regel und M klassen auch später möglich, wegen intensiver Abstimmung der Lehrpläne.
  • Was versteht man unter Abschlüsse und Anschlüsse in der Mittelschule? Anschluss an den erfolgreichen qualifizierten Abschluss der Mittelschule oder mittlerer Schulabschluss stehen je nach Zugangsbestimmungen unterschiedliche berufliche oder schulische Bildungsmöglichkeiten offen.Mittlerer Schulabschluss nach der 10 möglichNach abgeschlossener Berufsausbildung kann der mittlere Schulabschluss anerkannt werden.Mittlerer Schulabschluss an der Mittelschule ermöglicht grundsätzlich den Besuch einer Fachoberschule oder Einführungsklasse am Gymnasium, deren erfolgreicher Besuch zum Eintritt in die Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums berechtigt.
  • Was versteht man unter Qualitätsentwicklung an der Mittelschule? MS passt sich ständig an gesellschaftlich veränderte Bedinungen an. Schulaufsichten, Schulleitungen sowie Lehrerkollegien nutzen die verantwortungsbewussten Entscheidunsspielräume, Schlentwicklung im Sinne von UR und Organisationesentwickluing mit Fokus auf Qualität beständig weiterzuentwickeln und nachhaltig zu sichern. Interne und externe Evaluation sowie Vergleichs und Jahrgangsstufenarbeiten geben verantwortliche Rückmeldung über den Erfolg der Arbeit an der eigenen Schule. Basis für eine Diskussion und Entscheidungsfindung in Schulgremien und ergeben Handlungsfelder mit dem Ziel der QUalitätssicherung und Weiterentwicklung.