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Approbation (Fach) / Herbst 2017 (Lektion)
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Diese Lektion wurde von anyanka erstellt.
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- F45.2 Hypochondrische Störung A. entweder 1. oder 2. • min. 6 Monate Überzeugung an (mehreren) schweren körperlichen Krankheiten zu leiden • Beschäftigung mit vom Betroffenen angenommenen Entstellung (dysmorphophobe Störung) B. • ständige Sorge verursacht andauerndes Leiden, führt zu medizinischen Behandlungen C. • Weigerung, medizinische Feststellung zu akzeptieren, dass es keine ausreichende körperliche Ursache gibt F45.20 Hypochondrische StörungF 45.21Dysmorphophobie
- Entwicklungsschritte der Mentalisierungsfähigkeit Zielgerichteter Modus (teleologischer Modus, ab ca. 9. Monat bis 1,5 Jahre) Das Kind kann eigene und fremde Handlungen als zielgerichtet interpretieren, aber es kann noch nicht dahinterliegende Ursachen, wie Motive, erkennen. Nur was beobachtet werden kann, zählt. Psychische Äquivalenz ( 1,5 – 4 Jahre) Gedanke und äußere Wirklichkeit werden nicht unterschieden (Wort = Gedanke = Realität). Innere Zustände, wie Gedanken, Wünsche, Ängste werden als real erfahren. Als-Ob-Modus ( 1,5 – 4 Jahre) Die Gedanken, Motive und Ängste sind (wie im Spiel) von der Realität getrennt. Reflexiver Modus (ca. ab 4. bis 5. Lebensjahr) Der reflexive Modus integriert die vorher nebeneinander existierenden Modi. Er ermöglicht ein Nachdenken über das eigene Selbst und über das vermutete Innenleben anderer Menschen. Unterschiedliche Perspektiven werden anerkannt, und falsche Überzeugungen werden bei sich und anderen mit einbezogen.
- Kriterien für die Testdurchführung • Durchführungsobjektivität • Transparenz • Zumutbarkeit • Verfälschbarkeit • Störanfälligkeit
- Kriterien für die Testauswertung • Auswertungsobjektivität • Zuverlässigkeit • Gültigkeit • Normierung • Bandbreite • Informationsausschöpfung • Änderungssensitivität
- Kriterien für die Testevaluation • Ökonomie • Fairness • Akzeptanz • Vergleichbarkeit
- Verfahren zur Bestimmung der Validität Inhaltsvalidität • vorhandene Items stellen repräsentative Auswahl aus allen möglichen Items dar, die das interessierende Merkmal erfassenKonstruktvalidität • Übereinstimmung mit bestehenden Konstruktdefinitionen und Theorien Kriteriumsbezogene Validität • vom Verhalten der Testperson innerhalb der Testsituation kann auf Kriterium, nämlich das Verhalten außerhalb der Testsituation, geschlossen werden (Korrelationschluss)
- F52.6 nichtorganische Dyspareunie Schmerzen während des Sexualverkehrs Diese Kategorie nur verwenden, wenn keine andere primäre Sexualstörung (Ausfall der Lubrikation, Vaginismus...) vorliegt.
- Klassische und atypische Neuroleptika (Antipsychotika) Neuroleptischer Potenz = antipsychotische Wirksamkeit Klassische • Wirkung vor allem auf Plussymptomatik, starke extrapyramidale Nebenwirkungen • Chlorproxetin, Levomepromazin, Thioridazin • Melperon, Pipamperon • Perazin, Fluphenazin, Perphenazin • Haloperidol, Benperidol Atypische • breitere Wirkung, weniger starke Nebenwirkungen • Clozapin, Olanzapin, Quetiapin • Risperidon (als Depot möglich), Ziprasidon • Amisulprid • Aripiprazol
- CBASP Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (McCullough 2000) • verhaltenstherapeutischen Methoden (Situationsanalysen, operante Methoden, Fertigkeitentrainings) • kognitive und insbesondere interpersonelle (Beziehungsanalyse, Übertragungsprozesse, Selbsteinbringung) Interventionen Ziele • Erkennen der Konsequenzen des eigenen Verhaltens • Erwerb von authentischer Empathie • Erlernen von sozialen Problemlöse-Fertigkeiten und Bewältigungsstrategien • interpersoneller Heilungsprozess bzgl. früherer Traumata
- Antriebsstörungen und Psychomotorische Störungen (psychopathologischer Befund) • Antriebshemmung / Steigerung • Stupor Psychomotorische Störungen • Stereotypien • Automatismen • manieriert / bizarr, theatralisch • Logorrhoe, Mutismus
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- F42 Zwangsstörung F42.0 Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang • zwanghafte Ideen • fast immer quälend • findet nicht während einer depressiven Episode statt und hält an F42.1 Vorwiegend Zwangshandlungen [Zwangsrituale] • meistens bezogen auf Reinlichkeit (Händewaschen), wiederholte Kontrollen (garantieren, dass sich eine mgl.weise gefährliche Situation nicht entwicklen kann) oder übertriebene Ordnung und Sauberkeit• liegt Furcht vor einer Gefahr zugrunde, die den Patienten bedroht oder von ihm ausgehtRitual = wirkungsloser oder symbolischer Versuch, Gefahr abzuwenden • F42.2 Zwangsgedanken und -handlungen, gemischt F42.8 Sonstige Zwangsstörungen F42.9 Zwangsstörung, nicht näher bezeichnet
- Carbamazepin • Antikonvulsivum/ Antiepileptikum • Anfallsvorbeugung bei Alkoholentzug • Phasenprophylaxe und zur Behandlung bipolarer Störungen
- SGB IX § 44 Stufenweise Wiedereingliederung weiter • der behandelnde Arzt leitet durch einen Plan über mögliche Tätigkeiten ein • es besteht weiterhin Arbeitsunfähigkeit, wirtschaftliche Absicherung durch Krankengeld • bei erfolgreicher Wiedereingleiderung wird wieder Arbeitsentgelt gezahlt und einhergehende Beitragszahlung
- Intelligenzmodell von Cattell Zweikompenententheorie Fluide Intelligenz • Fähigkeit, sich neuen Problemen oder Situationen anzupassen ohne frühere Lernerfahrungen (starker erblicher Anteil) • räumlich-visuelle Fähigkeiten • nimmt im Laufe des Alters ab Kristalline Intelligenz • Fähigkeit, erworbenes Wissen anzuwenden (Transfer) • Ergebnis von Lernprozessen, Umwelteinflüssen • nimmt im Laufe des Lebens zu
- Relative Risk Reduction • relatives Risiko von Eins bedeutet, gleiche Wahrscheinlichkeit für ein Therapieversagenin beiden Gruppen • 1-RR • beschreibt um wieviel % das Risiko durch Intervention verringert wird
- Primär- und sekundärprozess PA Primärprozess • Vorgänge des Unbewussten, die nach dem Lust-Prinzip laufen • frühe Kindheit, später in Träumen u. Phantasie Sekundärprozess • Beziehung zw. Vorbewusstem u. Bewusstem • Zensuren wirken sich i.S. des Realitätsprinzips in Form von Abwehrvorgängen aus
- Schizoide Persönlichkeitsstörung F60.1 Min. 4 folgender Eigenschaften: • Nur wenige Tätigkeiten bereiten Freude • Emotionale Kühle, Distanziertheit • Reduzierte Fähigkeit, Gefühle für andere auszudrücken • Gleichgültigkeit gegenüber Lob/Kritik von anderen • Wenig Interesse an sexuellen Erfahrungen mit anderen Menschen • Bevorzugung von Aktivitäten, die alleine durchzuführen sind • Starke Inanspruchnahme durch Fantasien und Introvertiertheit • Keine engen, vertrauensvollen Beziehungen (oder höchstens eine) • Mangelndes Gespür für soziale Normen und Konventionen
- S3 Leitlinie der AWMF zur Behandlung von Sozialer Phobie Evidenzkategorie Ia, Empfehlungsgrad A • Psychotherapie oder Psychophamakotherapie unter Berücksichtigung der Präferenz des Patienten • SSRIs Escitalopram, Paroxetin oder Sertralin • SNRI Venlafaxin
- PFT (Rosenzweig Picture-Frustration Test) • Projektives Verfahren • erfasst Frustrationstoleranz, d.h. Belastbarkeit einer Persönlichkeit in sozialen Konfliktsituationen • Erwachsenenversion ab 14, Kinderversion ab 6 • Auswertung in Kategorien
- Phobische Störung des Kindesalters (F93.1) • Anhaltende oder wiederkehrende Angst (Phobie), die zwar entwicklungsphasenspezifisch ist (oder zu Beginn war), die aber übermäßig ausgeprägt ist & zu Beeinträchtigungen führt • Zeitkriterium: mindestens 4 Wochen • Ausschluss: GAS • Ängste (Phobien), die nicht normaler Bestandteil der psychosozialen Entwicklung sind, werden unter F4 kodiert!
- Sexuelle Reifungskrise (F66.0) • Unsicherheit bzgl. Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung
- F64.0 Transsexualismus • Wunsch, Angehöriger des anderen Geschlechts zu sein und entsprechend zu leben • Wunsch nach chirurgischer oder hormoneller Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen • mindestens 2 Jahre • Transsexualismus ist kein Symptom einer anderen psychischen Störung
- Kategoriensystem De Shazer Klienten Besucher• weiß nicht, ob er etwas verändern möchte • bleibt unklar, ob er ein Anliegen hat Klagender• klares Bild des Ziels • sieht sich jedoch in Opferrolle, aus der heraus er nicht handeln kann Kunden• kennt Ziel und hat Ideen, was er tun könnte, um dieses zu erreichen
- inhibitorische Neurotransmitter Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) und Glycin • öffnen Ionkanäle --> Cl- Einstrom und K+ Ausstrom • hyperpolarisierende Potentialschwankungen
- WAI (Working Alliance Inventory) untersucht die Qualität der therapeutischen Allianz/Beziehung (working alliance) • Übereinstimmung in Zielen (Arbeitsbündnis) • Übereinstimmung in Aufgaben (Arbeitsbündnis) • Affektive/positiv getönte Beziehung (Bindung)
- Agnosie • Störung des Erkennens, ohne dass elementare sensorische Defizite, kognitive Ausfälle, Aufmerksamkeitsstörungen, aphasische Benennstörungen oder die Unkenntnis des zu erkennenden Stimulus vorliegt • visuelle Agnosie: Folge von Schädigung des Okzipitallappens • taktilen Agnosie: Parietallappensyndrom
- Direkte und indirekte Veränderungsmessung indirekt • mehrfache Messung des interessierenden Merkmals • Differenz zwischen Zeitpunkten ermöglichen Information über Richtung und Ausmaß einer Veränderung direkt • einfache Messung • rückwirkende Einschätzung erlebter Veränderungen Prozessdiagnostik
- Vier-Prinzipien-Modell von Beauchamps & Childress • Nichtschädigung • Autonomie • Fürsorge • Gleichheit Medizinethik
- Aufwand-Wirkungs-Modell von Howard und Kollegen (1986) (dose-response model) • höhere Verbesserungen in frühen Sitzungen und niedrigere in späteren Sitzungen • insgesamt positiver Zusammenhang zwischen Anzahl Sitzungen und Ergebnis
- Motivational Interviewing (MI, Miller & Rollnick) 4 Behandlungsprinzipien • Empathie zeigen • Diskrepanz erzeugen• flexibler Umgang mit Widerstand• Selbstwirksamkeit für eigenständige Veränderung fördern