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Informationsmanagment (Fach) / Informationsmanagement (Lektion)
Stefan Oberdorfers Skript - Teil Wissensmanagement
Diese Lektion wurde von Neuropaiin erstellt.
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- Wie kann man Planungs- und Kontrollsysteme gliedern? Managementunterstützungssysteme auf strategischer, operativer und taktischer Basis Abfrage- sowie Berichtssysteme
- Skizzieren Sie drei Beispiele für den verbalen Informationsfluss in einem Unternehmen! Gruppengespräche (Evaluation des letzten Projekts) Diskussion (argumentative Vorgehensweise z.B. zur Findung der besten Strategie) Fallbesprechung ( Softwareabsturz mit Besprchung um Lösung zu erarbeiten
- Skizzieren Sie drei verschiedene Klassen von Berichtssystemen! reine Berichtssysteme (periodische Ausgabe der Daten) Berichtssysteme mit Ausnahmemeldungen Expertise Systeme (Zusammenfassender Bericht aus Zahlenkonstellationen)
- Welche Gestaltungsregeln für die Informationsdarstellung kennen Sie? Nennen Sie zusätzlich noch 5 Grafiktypen! - Informationen auf Empfänger zuschneiden - Übersicht und Detail wahren - Berichtssysteme mit einheitlichem Aufbau - Informationen in Relation mit Zahlen und Trends - Informationen nicht isoliert darstellen Grafiktypen: Histogramme, Säulen- und Balkendiagramme, Torten- und Liniendiagramme
- Welche Varianten sind für die Darstellung von Ausnahmen möglich (nur rudimentär)? unterstreichen visuell darstellen durch Blinken Sternzusatz getrenntes Ausweisen der Ausnahmezeile im Berichtsteil Einsatz von Expertisesystemen
- Nennen Sie mögliche Berichtsverdichtungsstufen in einer Unternehmung zur Verdichtung von Kundendaten und Produktinformationen! Erzeugnisse, Erzeugnisgruppen, Erzeugnishauptgruppen Kunden, Kundengruppen, Kundenhauptgruppen
- Beschreiben Sie ein Berichtssystem in Marketing und Vertrieb! Hauptzweck: Absatzentwicklung betrachten Kerninformationen: Umsätze nach Wert, erzielte DB, erreichte Marktanteile Verdichtungsstufen: Produkt - Produktgruppen - Produkthauptgruppen Mehrdimensionale Analyse (OLAP-Cubes) mit Dimensionen Region - Kundengruppe - Produktgrp. -> tiefgreifende Analyse mit einzelnen Techniken von OLAP Verdichtugn nach den festgelegten Stufen -> Ergebnisse lassen sich in Reihenfolge bringen
- SAP hat in fast jedem Modul ein Berichtssystem integriert. Beschreiben Sie ein SAP-Informationssystem! Logistik: Auflistung der gesamten Lieferantenkette Entwicklng der Qualität, vorhandene Bestände Ableiten von Tendenzen durch Einbeziehen von Vergangenheitswerten Staffelpreise und weitere Konditionssätze
- Wie gehen Sie vor, um im SAP R/3 eine Kundenanalyse durchzuführen? Logistik -> Vertrieb -> Vertriebsinfosystem -> Standardanalysen -> Kunde (Modul wählen) alternativ: Informationssytem -> Vertrieb (unter Rubrik Informaionssysteme) Variation: Aufriss wechseln, Analyse der Währung, Grafik wählen, ABC-Analyse
- Was ist Informationssicherheit und was ist Datenschutz? Informationssicherheit: Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlern im Bezug auf Zerstörung von Daten und Datenverarbeitungssystemen Datenschutz: Maßnahmen zum Schutz von Missbrauch personenbezogener Daten bei Erhebung und Verarbeitung
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- Beschreiben Sie die Stufen des Risikomanagements bei der IT! - Gesamtrisiko minimieren durch Risikoanalyse - Risikovermeidung durch Sicherheitsplan - Schutz- und Abwehrmaßnahmen durch Katastropenplan - Schadenbegrenzung durch Katastrophenplan - Risikoüberwälzung an Datenverarbeitungs-Versicherungen
- Was wird bei der Risikoanalyse analysiert? Nennen Sie potenzielle Gefahren! Vermögenswerte und potenzielle Bedrohungen analysieren Risiken ermitteln und Maßnahmen planen pot. Gefahren: allgemeinte Kriminialität, technische Störungen, Nachlässigkeit, Höhere Gewalt, Computerkriminalität
- Was sind Trojanische Pferde und wozu werden Sie auf dem PC installiert? Computerprogramme, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne Wissen des Anwender eine andere Funktion erfüllt (z.B. Überwachen des Datenverkehrs, Keylogger oder Installation von illegalen Dialer-Programmen)
- Skizzieren Sie das Prinzip einer Firewall! Kleiner Durchlass mit Kontrolle welche Daten ein- oder ausgehen verhindert Einbrüche über das Internet und den Abtransport der Daten nach draußen Spezielle Konfiguration ermöglicht z.B. das Mails ein- bzw. ausgehen können Kontrolle welche Dienste Daten austauschen sollen
- Welche Vor- und Nachteile hat der Einsatz einer Firewall in einem Unternehmen? Vorteile: - Kontrolle der ein- und ausgehenden Daten - Verhinderung von Einbrüchen - Abtransport von Daten Nachteile: - eingeschränkter Zugriff auf manche Dienste umständlicher Gebrauch des Internets
- Nennen Sie Datensicherungsmaßnahmen! - Firewalls - Autorisierung - Verschlüsselung - Datenintegrität - digitale Signatur - Wasserzeichen - Spamfilter - Phishing-Schutz
- Gegenmaßnahme für den Abhörskandal! RSA-Verfahren Verschlüsselung der Texte/Nachricht mit öffentlichen Schlüssel Text/Nachricht kann nur mit privatem Schlüssel geöffnet werden.
- Beschreiben Sie die symmetrische und asymmetrische Verschlüsslungstechniken der E-Mail-Verschlüsselung! symmetrisch: Dokument wird mit gleichen Schlüsseln entschlüsselt wie verschlüsselt -> Schlüssel muss somit sicher übertragen werden asymmetrisch: verschiedene Schlüssel zum Verschlüsseln bzw. Entschlüsseln -> private Key darf dabei nicht veröffentlicht werden, Übertragung mittels SSL (Secure Socket Layer)
- Wie realisiert man Datenintegrität? Von Dokument wird über Hashfunktion der Hashwert ermittelt. Das Ganze wird über sicheren Kanal versendet. Nach Abgleich des Hash-Wertes und nach Übertragung gebildeten Hashwerte lässt sich feststellen, ob die Werte noch gleich sind. Ist dies nicht der Fall, so wurde wärhend der Übertragung was verändert.
- Wie funktioniert die digitale Unterschrift? Hashwert von Dokument wird mit privaten Schlüssel verschlüsselt. Zusammen mit Nachricht über öffentlichen Schlüssel verschlüsselt und versendet. Empfänger wendet den privaten Schlüssel zum Entschlüsseln des Paketes an und danach den öffentlichen Schlüssel -> Vergleich der Hash-Werte nach erneuten Bilden des Hash-Wertes
- Skizzieren Sie Möglichkeiten der Benutzeridentifikation! Benutzer bekanntes Geheimnis: Passwort, PIN Gegenstand des Benutzers: Schlüssel, Karte, Ausweis Individuelle Merkmale: Fingerabdruck, Stimme, Netzhaut
- Wie kann man sich gegen Spam-Mails schützen? spezielle Mailkonten von Freehostern wie gmx.net für Registrierung nutzen nicht überall pers. Mailadressen auf ersten Seite von Formular angeben Filtern von Schlüsselwörtern Blockieren von E-Mails Serverkonfiguration
- Was ist Phishing und wie schützt man sich davor? Unbewusste Weitergabe von vertraulichen Informationen, wie Bankdaten, über Formulareingabe direkt an den Phiser Vorgehensweise: E-Mail mit Link von bank ofer Internetdienst -> Link zu einer Website oder Formular direkt in Mail -> Informationen, welche eingegeben werden, kommen direkt zum Phisher Schutz: Links genau beachten, Weg über Website gehen, Anrede beachten
- Was macht ein Katastropehnplan? Legt Maßnahmen zur Schadensbegrenzung fest Unterteilt in: - Backup-Planung: Wann wird Backup gemacht, Sicherung lokal woanders - Notlauforganisation: Welche Geräte werden im Notfall betrieben, ist Betrieb gesichert z.B. über Notstromagregate etc. - Wiederbeschaffungskonzept: Schneller Ersatz von Gerätschaften etc. - Wiederanlaufplan: Was wird wieder zuerst gestartet
- Nennen Sie je drei Gründe für "Make" und "Buy" Make: - vorhandesnes IT Know-How nutzen - keine irreversiblen Abhängigkeiten - hohe Anwndernähe und dadurch größere Akzeptanz Buy: - Konzentration auf das Kerngeschäft - Zugang zu fehlendem Know-how - Kostenreduktion für einzelne Aufgaben
- Beschreiben Sie die Eingliederungsmöglichkeiten des IT-Bereichs in eine funktional orientierte Unternehmensorganisation! - Linieninstanz von Hauptressort: speziell für Massendatenverarbeitung z.B. Rechnungswesen - Hauptressort: nach zunehmender Leistungsfähigkeit eigenes Ressort - Stabsabteilung: eigener Vorstansbereich - Querfunktion in Matrixeinheit: Verkürzung der Instanzenwege zur Unternehmensleitung Generell lässt sich die IT als Stabstelle der Geschäftsleitung oder als Funktionsbereich eingliedern.
- Beschreiben Sie eine typische Intraorganisation des IT-Bereichs! Stabstelle: strategische Planung, Controlling Datenschutz Hauptbereich: Consulting, Anwendung und Betrieb mit weiteren Unterbereichen
- Welche IT-Aufgaben man outsourcen sollte und welche nicht! Outsourcen: Anwendungsentwicklung, Systembetrieb, technischer Support, Wartung nicht outsourcen: Consulting, strategische Planung, Vertragsmanagement
- Nennen Sie min. drei in Deutschland tätige Anbieter für Outsourcing Konzepte! IBM, Accenture, HP, Xerox
- Worin unterscheidet sich beim Outsourcing von IT-Leistungen die Auslagerung von der Ausgliederung? Auslagerung: Abgabe von Aufgaben an rechtlich unabhängiges Unternehmen Ausgliederung: Delegation von Aufgaben an rechtlich gebundenes Unternehmen
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- Nennen Sie die Einflussfaktoren und Risiken Offshore-Outsourcing! Einflussfaktoren: Kostenerstparnis, moderne Telekommunikation, qualifizierte Arbeitskräfte Risiken: Kulturelle Unterschiede, erschwerte Kommunikation, mangelhafte Infrastruktur
- Charakterisieren Sie ASP und zeigen Sie Vor- und Nachteile auf! ASP: Mieten von Software (Erwerb von applikationsbezogenen Zugangsrechten) Vorteile: zentrale Administration, Kostentransparenz, Mobilität, einfache Anbindung, Skalierbarkeit Nachteile: Software bereits vorhanden, kein Kostenersparnis, keine Kontrolle über die eigene Daten, Abgabe von vorhandenen Know-how
- Wo könnte die TH Deggendorf ASP betreiben? Vergabe von Nutzungslizenzen für Nextcloud, Bezug von einheitlicher Verwaltungssoftware
- Was ist SaaS? Mieten von Teilen eines Softwarepaketes. Dabei wird ein Teil der Software zur Verfügung gestellt. Für die Wartung und Datensicherung ist der Dienstleister zuständig. Bsp.: Nutzung von CRM Elementen von saleforce wie bspw. nur die Nutzung über die CRM Cloud statt des kompletten Systems.