BWL (Fach) / Wichtiges (Lektion)

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X - Bedürfnispyramide Bilanz Erträge, Aufwendungen, Buchen Gesellschaftsformen (nur die üblichen (kein Ltd, Gbr) Haftung GuV, Bilanz Monopol, Oligo, Poly keine Aktien X - Maximal, Minimalprinzip Standortentscheidung, -faktoren Eigen- , Fremdkapital Tabelle Maschine kaufen Rechenaufgaben

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  • Was ist das Maximalprinzip? Mit gegebenem Aufwand maximalen Ertrag erzielen Bsp.: Einen LKW bei vorgegebenen Kosten so bauen, dass möglichst hohe Zuladungen möglich sind
  • Was ist das Minimalprinzip? Mit geringstem Aufwand einen bestimmten Ertrag erzielen. Bsp.: Einen LKW der max. 7,5 Tonnen transportieren soll, mit geringst möglichen Kosten bauen
  • Was ist das Optimumprinzip? Ein optimales Verhältnis zwischen Aufwand und angestrebtem Ertrag erzielen! Bsp: Einen LKW mit geringst möglichen Kosten so bauen, dass möglichst hohe Zuladungen möglich sind.
  • Welche Stufen hat die Bedürfnispyramide? 1. Grundbedürfnisse 2. Sicherheitsbedürfnisse 3. Soziale Bedürfnisse 4. Ich Bedürfnisse 5. Bedürfnisse der Selbstverwirklichung
  • Nenne Merkmale der Grundbedürfnisse, welche Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung es durch die Arbeit gibt und mögliche Folgen bei (Nicht-) Befriedigung. Merkmale: Nahrung, Wohnung, Ruhe, Selbsterhaltung Möglichkeiten der Befriedigung durch Arbeit:       - Lohn       - Urlaubsregelung       - Kantine       - ärztl. Betreuung Folgen     - bei Befriedigung:              - körperliches Wohlbefinden     - bei Nicht-Befriedigung:              - zwanghafte Befriedigung bis hin zur Gewalt
  • Nenne Merkmale der Sicherheitsbedürfnisse, welche Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung es durch die Arbeit gibt und mögliche Folgen bei (Nicht-) Befriedigung. Merkmale: Schutz vor Willkür, Drohung, Entbehrung Möglichkeiten der Befriedigung durch Arbeit:       - Vertragl. Sicherung des Arbeitsplatzes und Einkommens       - Versorgung bwi Krankheit, Urlaub und Alter Folgen     - bei Befriedigung:              - seelische Zufriedenheit     - bei Nicht-Befriedigung:              - Selbsthilfe              - Bildung von Initiativgruppen
  • Nenne Merkmale der Sozialen Bedürfnisse, welche Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung es durch die Arbeit gibt und mögliche Folgen bei (Nicht-) Befriedigung. Merkmale: Gesellung und Freundschaft, Zugehörigkeit zu einer Gruppe Möglichkeiten der Befriedigung durch Arbeit:       - Kommunikation am Arbeitsplatz       - Information auch über nichtarbeitsplatzgebundene Themen       - Problemlösungsgespräche Folgen     - bei Befriedigung:              - Soziale Ausgewogenheit, Geborgenheit     - bei Nicht-Befriedigung:              - Widerstand              - Reizbarkeit              - keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit
  • Nenne Merkmale der Ich-Bedürfnisse, welche Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung es durch die Arbeit gibt und mögliche Folgen bei (Nicht-) Befriedigung. Merkmale: Respekt, Würde, Status, Anerkennung Möglichkeiten der Befriedigung durch Arbeit:       - Verbale/ materielle Anerkennung       - Übertragung von Kompetenzen       - Erlangung eines bestimmten Status/ Ehrentitels Folgen     - bei Befriedigung:              - ausgewogenenes Selbstwertgefühl     - bei Nicht-Befriedigung:              - Konkurrenzkampf
  • Nenne Merkmale der Bedürfnisse der Selbstverwirklichung, welche Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung es durch die Arbeit gibt und mögliche Folgen bei (Nicht-) Befriedigung. Merkmale: Mitwissen, Mitdenken, Mitverantwortung, Verwirklichung von Wertvorstellungen Möglichkeiten der Befriedigung durch Arbeit:       - Mitbestimmung bei der Arbeit       - Erfüllung aufgrund der Arbeitsinhalte u Aufgabenstellung       - Selbstverantwortung bei der Arbeitszeitregelung und Pausengestaltung       - Aufstiegsmöglichkeiten Folgen     - bei Befriedigung:              - Selbstständigkeit              - Freiheit     - bei Nicht-Befriedigung:              - Verweigerungshaltung              - Destruktion
  • Nenne Merkmale privatwirtschaftlicher Unternehmen - Erwerbswirtschaftliche Ziele - Autonomie - Privateigentum - Kombination von Produktionsfaktoren - Fremdbedarfsdeckung
  • Ausfüllen: |A \ N| ein großer | wenig mittlere | viele kleine | |--------|----------------|--------------------|-----------------| | EIN |_________ |____________|__________| |Wenig|_________ |____________|__________| |viele |_________ |____________|__________| |A \ N |     ein großer    | wenig mittlere | viele kleine ||-------|--------------------|-------------------|----------------||EIN    |Bil. Monopol        |beschr. Monopol  |Monopol        ||Wenig|beschr. Monopson|Bil. Oligopol       |Oligopol         ||viele  |Monopson            |Oligopson          |Bil. Polypol    |
  • Charakterisiere die Aufgabe der Standortentscheidung Der Standort sollte so bestimmt werden, dass die Anforderungen an den Standort und die Bedingungen des Standortes aufeinander abgestimmt sind.  Dabei ist aufgrund der langfristigen Wirkung einer Standortentscheidung der künftigen Entwicklung des Unternehmens Rechnung zu tragen.
  • Welche unterschiedlichen Standortfaktoren gibt es? 1. Beschaffungsorientierte Standortfaktoren:    (Grundstücke, Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, Arbeitskräfte, Energie, Verkehr) 2. Fertigungsorientierte Standortfaktoren    (Natürliche Gegebenheiten wie z.B. Klima, Technische Gegebenheiten wie z.B. räumliche Nähe kooperationsbereiter Unternehmen) 3. Absatzorientierte Standortfaktoren    (Absatzpotential wie z.B. Kaufkraft, Konkurrenz, Verkeht, Vorhandensein von Makler) 4. Staatlich festgelegte Stanortfaktoren    (Steuern, Zölle, Umeltschutzmaßnahmen, Staatliche Hilfen)
  • Erkläre die Gesetze der Massenproduktion 1. Kapitalausnutzungsgesetz:    Mit zunehmender Ausbringungsmenge nehmen die Stückkosten aufgrund der Fiskostendegression bei einem bestimmten Fertigungsverfahren ab. 2. Verfahrensauswahlgesetz:     Mit zunehmender Ausbringungsmenge wird eine bestimmte "kritische" Ausbringungsmenge erreicht, bei der ein Wechsel von arbeitsintensiven Verfahren zu kapitalintensiven Verfahren zu einer weiteren Stückkostensenkung führt. 3. Gesetz des technischen Fortschritts:    Durch technischen Fortschritt ist im Laufe der Zeit mit einer allgemeinen zunehmenden Kapitalintensität von Fertigungsverfahren zu rechnen.
  • Nenne ein paar Ziele von Unternehmenszusammenschlüssen - Förderung des Wachstums von Unternehmen - Vebesserung des Machtposition gegenüber Lieferanten - Fixkostendegression im Bereich der Fertigung - Erschließung von Kundenpotentialen, Produkt-/Gebietsarrondierung, Neue Märkte - Ausschaltung von Konkurrenten  - Auslastung von Kapazitäten, Finanzierung von Großprojekten - Steuerliche Vorteile
  • Was versteht man unter dem Begriff der Finanzierung? Unter die betriebliche Finanzwirtschaft fallen die zielgerichtete Planung, Gestaltung, Steuerung und Kontrolle aller Zahlungsströme d.h. alle Maßnahmen zur Ermittlung des Kapitalbedarfs, zur Kapitalbeschaffung und zur Kapitaldisposition. Die Finanzwirtschaft orientiert sich dabei an folgenden Kriterien/ Zielen:  - Rentabilität (Verhältnis von Erfolg zu eingesetztem Kapital)  - Liquidität (jederzeit uneingeschräntke Zahlungsfähigkeit)  - Sicherheit (hohe finanzielle Sicherheit = geringes Risiko)  - Unabhängigkeit (Dispositionsfähigkeit des Unternehmens)
  • Nenne die Herangehensweise bei der Frage: "Wie viel ist das Kapitel (K), das der Investor dem Unternehmen am 1.1.01 überlässt, ein Jahr später wert?" Kneu = Wert von K am 1.1.02 = K * (1 + r) Faktor (1 + r) = Verzinsungsfaktor Bsp.: K = 100.000€ r = 3% = 0,03 Kneu = 100.000€ * (1 + 0,03) = 103.000€
  • Nenne die Herangehensweise bei der Frage: "Wie viel ist eine Zahlung von Kneu (Wert von K am 1.1.02) bei einem Zinssatz von r am 1.1.01 wert?" K = Kneu / (1 + r) Faktor 1 / (1 + r) = Diskontierungsfaktor Bsp.: Kneu = 103.000€ r = 3% = 0,03 K = 103.000€ / (1 + 0,03) = 100.000€
  • Erkläre die Begriffe Eigen- und Fremdfinanzierung bzw. die Unterschiede zwischen den beiden. Eigenfinanzierung: bedeutet, dass dem Unternehmen durch die Eigentümer zusätzliches Eigenkapital zugeführt wird. Fremdfinanzierung: bedeutet, dass dem Unternehmen zusätzliches Fremdkapital zugeführt wird. Kategorie:                     |   Eigenkapital:                                   |   Fremdkapital: Rechtsverhältnis            |   Beteiligungsverhältnis                       |  Schuldverhältnis Haftung                        |   Je nach Rechtsform                           |  keine Haftung Eigentumsrecht             |   Anteil am Liquidationserlös                |  Rückzahlungsanspruch Entgelt                         |   Anteil am Gewinn/ Verlust                 |  Zinsanspruch Mitbestimmung             |   Mitbestimmungsrecht                        |  Kein Mitbestimmungsrecht Verfügbarkeit                |   Zeitlich unbestimmt                          | Zeitlich begrenzt (Laufzeit) Volumen                       |   Begrenzung durch finanzielle Kapazität | Begrenzung durch                                     |   und Bereitschaft der Gesellschafter      | Sicherheiten von                                                                                                               | Gesellschaft/ -er Interesse                      |   Erhalt des Unternehmens und              | Erhalt des Anspruchs/der                                    |    Steigerung des Unternehmenswertes  | Sicherheiten Liquidität                      |   Keine regelmäßigen Zahlungen an        | Zins und Tilgung nach                                    |    Gesellschafter garantiert                    | Vertrag
  • Beschreibe die Finanzierungsregeln (Goldene Bilanzregel, Cash Flow, Prinzip der fristenkongruenten Finanzierung) - Das Anlagevermögen soll durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital gedeckt sein (Goldene Bilanzregel) - Der Zins- und Tilgungsdienst für das aufgenommene Fremdkapital muss langfristig aus dem Cash Flow (Differenz zwischen Einzahlungen und Auszahlungen im Rahmen der laufenden Betriebstätigkeit) der Unternehmung finanzierbar sein. D.h. die laufende Betriebstätigkeit sollte zu einem Einnahmeüberschuss führen und finanzielle Mittel damit aus eigener Kraft erwirtschaftet werden können. - Vermögensgegenstände, die für einen bestimmten Zeitraum im Unternehmen verbleiben, soll Kapital derselben Fristigkeit gegenüberstehen. D.h. kurzfristige im Unternehmen verbleibende Vermögensgegenstände kurzfristig finanzieren und langfristige im Unternehmen verbleibende Vermögensgegenstände langfristig finanzieren. (Prinzip der fristenkongruenten Finanzierung)
  • Unterschied Außen- und Innenfinanzierung: - Außenfinanzierung bedeutet, dass dem Unternehmen Finanzierungsmittel von extern zugeführt werden:       - Beteiligungsfinanzierung (erhöht das Eigenkapital z.B. durch Erhöhung bisheriger Einlagen)       - Kreditfinanzierung (erhöht das Fremdkapital z.B. durch Lieferantenkredite) - Innenfianzierung bedeutet, dass das Unternehmen die Finanzierung aus eigener Kraft vornimmt:       - Finanzierung aus Umsatzerlösen (Selbstfinanzierung, Finanzierung aus Rückstellungen, Finanzierung aus Abschreibung)       - Finanzierung aus der sonstigen Kapitalfreisetzung (Finanzierung durch sonstige Vermögensumschichtungen)
  • Definiere Materialwirtschaft Materialwirtschaft beschäftigt sich mit allen Entscheidungen, die die Bereitstellung beweglicher Realgüter sowie die Qualitätsprüfung, die Lagerung, den Transport und die Abfallwirtschaft. Welche Güter werden wann und wo im Unternehmen benötigt?
  • Definiere Beschaffung Beschaffung beschäftigt sich mit der quantitativen und qualitativen Versorgung eines Unternehmens mit Material auf wirtschaftlicher Weise. Wie und von wo werden die im Unternehmen benötigten Güter beschafft?
  • Nenne die 4 Ps des klassischen Marketing 1. Product (Produktpolitik) 2. Price (Preispolitik) 3. Place (Distributionspolitik) 4. Promotion (Kommunikationspolitik) (Werbung)
  • Beschreibe die Growth-Share-matrix                        Marktwachstum:                   Relativer Markanteil: Cash Cows        niedrig                                 hoch Stars                hoch                                    hoch Question marks hoch                                    niedrig Poor dogs         niedrig                                 niedrig
  • Beschreibe die drei Diversifikationsarten - Horizontale Diversifikation: Bisheriges Produktprogramm wird erweitert (Bsp.: Gilette stellt neben Rasierklingen auch Kosmetika her) - Vertikale Diversifikation: Produkte werden neu in das Produktprogramm aufgenommen, die diesem vor- oder nachgeschaltet sind (Bsp.: Getränkegroßhandel kauft Bierbrauereri) - Laterale Diversifikation: Vorstoß in völlig neue Leistungsbereiche, die mit dem bisherigen Produkt in keiner Weise zusammmengehören
  • Was versteht man unter der Bilanz? Die Bilanz ist: - eine Zusammenfassung des Inventars z.B. ohne Mengenangaben - eine Gegenüberstellung von Besitzposten und Schulden
  • Was bezeichnet das Eigenkapital? Eigenkapital ist der Unterschiedsbetrag zwischen Besitz (linke Spalte = AKTIVA) und Schulden (rechte Spalte = PASSIVA)
  • Was ist die GuV? Auch Ertragslehre: Zeitraumbezogene Gegenüberstellung der Aufwendungen bzw. Erträge eines Geschäftsjahres
  • Was ist die Bilanz im engeren Sinne? Stichtagsbezogene Gegenüberstellung der Vermögensgegenstände und Schulden
  • Was beschreibt die Aktivseite der Bilanz? - Die Aktivseite erfasst die Formen des Vermögens - Mittelverwendung - Investition = Anlagevermögen: enthält Wirtschaftsgüter, die dem Betrieb auf eine längere Dauer dienen. (z.B. Grund und Boden, Gebäude, Maschinen ...) = Umlaufvermögen: enthält Wirtschaftsgüter, die innerhalb einer kürzeren Zeitspanne umgeformt oder umgesetzt werden. (z.B. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren ...) VERMÖGENSLAGE nach Höhe, Art und Zusammensetzung sowie Bindungsdauer des Vermögens
  • Was beschreibt die Passivseite der Bilanz? - Die Passivseite dokumentiert die Quellen des Kapitals - Mittelherkunft - Finanzierung = Eigenkapital: ist die Summe aller zur Verfügung gestellten Mittel des Unternehmens bzw. der Gesellschafter = Fremdkapital: ist die Summe der Mittel, die dem Betrieb von Dritten überlassen wird Z.B. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FINANZLAGE nach Kapitalstruktur, Finanzierungsinstrumente/ -konditionen, Fristigkeiten