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Management (Fach) / Kulturmanagement (Lektion)
Merkmale von Kulturbetrieben und Kulturmanagement
Diese Lektion wurde von FrederikeK erstellt.
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- Der Betrieb - ist eine Wirtschaftseinheit, in der zur Deckung fremder Bedarfe materielle Güter oder immaterielle Dienstleistungen produziert/ angeboten werden - Konstitutive Merkmale sind: 1. Kombination von Produktionsfaktoren: Erwerb von Gütern auf dem Beschaffungsmarkt entstehen neue Güter für den Absatzmarkt 2. Prinzip der Witschaftlichkeit = ökonomische Prinzip: möglichst günstige Produktion, bestmögliche Absatzpreise 3. Prinzip des finanziellen Gleichgewichts: ausrecheichende finanzielle Mittel zur Begleichung der Zahlungsverpflichtungen - Basis des Wirtschaften eines Betriebs: Transformation von Inputs zu Outputs
- Der Kulturbetrieb - bezeichnet einen institutionalisierten Rahmen zur Produktion und Vermittlung von künstlerischen und kulturellen Angeboten - kann eher kommerziel oder eher ideell-normativ ausgerichetet sein: 1. privatwirtschaftlich- kommerziell 2. privatwirtschaftlich- gemeinnützig 3. öffentlich-rechtlich --> 1. und 2. - verfolgen ideell-normativen Zweck und dient nicht primär einem ökonomischen Ziel - stellt meritorische (gesellschaftlich relevante, staatlich subventionierte) Güter her - muss daher die Ansprüche verschiedenster Stakeholder berücksichtigen
- Kulturmanagement - beinhaltet Führungs- und Steuerungsaufgaben - und typische Funktionsbereiche (wie Marketing), um den Prozess der Leistungserstellung und - verwertung von Kulturanbietern zu ermöglichen und langfristig zu sichern - Ziel: planvoller Ressourceneinsatz --> zur Erreichung des Organisationszweck --> zur Schaffung von Nutzen bei den relevanten Anspruchsgruppen
- Spezifik des Kulturmanagements - KM ist nicht gewinnorientiert, sondern ziel- und sinnorientiert - mittels Kommunikation: Anregung eines Diskurs über Kunst und Kultur - Besonderheit des Gegenstands von Kunst und Kultur: Options-, Vermächtnis-, Bildungs-, Prestigewerte - optimale Nutzung von Ressourcen, aber künstlerisches und kulturelles Handeln darf nicht der Ökonomie untergeordnet werden - KM hat dienende Aufgabe: Rahmenbedingungen von K&K analysieren und ihre Ausstattung mit finanziellen Mitteln optimieren - Wenn K&K das Generieren von Inhalt, Sinn und Bedeutung ist, dann soll KM ein Managemet von Bedeutungen werden - KManager sind nicht nur Dienstleister und Kommerzialisierer, sondern Mitgestalter, Interpreten, Arrangeure, Beziehungs- und Sinnstifter, Forscher, Kommunikatoren, Navigatoren - KM erfordert neben Managementkompetenzen auch Einfühlungsvermögen den Künstlern, den Kulturvermittlern und dem Publikum gegenüber - Unterschied zwischen Beauftragung, Vorbereitung und spätere Publikation und dem unanatastbaren künstlerischen Schaffensprozess - Vorbereitung und spätere Publikation schließt auch die Mobilisierung des Publikums mit ein - KManager sind Mitgestalter im Hinblick auf Raum/Ort, Zeit, Umfeld- /Gesellschaftsaspekte - KM verlangt das "offene, kreative Mitgehen im gesamten Kunstgeschehen" --> KM = eigenes, kreatives Handwerk, bildet eine Art ethisches Gegengewicht zu "freudlos-monitären Rationalisierungen"
- Grundfunktionen des Kulturmanagements - Entdecken (Stilrichtungen/Künstler) und Erfinden (Präsentationsformen) - Bewerten und Entscheiden (z.B. vor dem Hintergrund kultur- und bildungspolitischer Wertmaßstäbe) - Entwickeln (geistiger Vorlauf) und Gestalten als zentrale Aufgabe - Realisieren und Verändern (konkrete Ausführung eines Plans)
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