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IR (Fach) / Abschnitt 1 (Lektion)
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- Welche Aufgabe hat der Jahresabschluss? Dokumentation - vollständige, systematische Erfassung aller Geschäftsvorfälle in der Fibu, Zusammenfassung im Jahresabschluss - Verhinderung / Erschwerung illegalem Abzugs Vermögensgegenständen - Beweissicherung - Grundlage für weitere Jahresabschlussfunktion Informationsfunktion - Überblick über die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage - Kontrollinstrument und Basis für Entscheidungen Zahlungsbemessung (Ausschüttungsbemessung) - Bemessungsgrundlage für die "zivil-" und "steuerrechtliche" Gewinnansprüche - objektive und vorsichtige Gewinnermittlung ohne Fortbestand des Unternehmens zu gefährden.
- Wie ist das HGB aufgebaut? 3 Bücher. Für Rechnungslegung vorallem 3. Buch von Relevanz. besonders die Abschnitte: 1.: Vorschriften für alle Kaufleute 2.: Vorschriften für alle Kapitalgesellschaften -> Bsp.: Grundsätze der Bewertung Vollständigkeit, Verrechung
- Welche Unternehmen sind Rechnungslegungspflichtig? - Nach HGB - Kaufleute im Sinne des §1 HGB - Unternehmen (Personen), die sich nach §2 HGB als als Kaufleute eingetragen lassen haben. - Unternehmen (Personen), die nach §5 eine Rechtsscheinwirkung eines Kaufmann haben (Briefkopf) - Nach Abgabenordnung (=Steuerrecht) - wer nach HGB steuerpflichtig ist, ist es auch automatisch nach Steuerrecht - Nach Publizitätsgesetz - Systemrelevanz für die Öffentlichkeit; wenn am Stichtag und an 2 folgenden Tagen folgende Kriterien erfüllt sind: - Bilanzsumme > 65 Mio. - Umsatz > 130 Mio. - Mitarbeiter > 5.000 Personen
- Was versteht man unter einem Kaufmann Kaufmann ist, 1. wer ein Handelsgewerbe betreibt. -> Darin inbegriffen sind OHGs und KGs. 2. wer nach HGB rechnungslegungspflichtig ist.
- Was versteht man unter Rechtsformen des HGB? Kapitalgesellschaften - GmbH - GmbH & Co. KG - GmbH & Co. KGaH - AG/SE - KGaA Personengesellschaften - GbR - OHG - KG - GmbH & Co. KG (als Sonderform) Europäisch wirtschaftliche Interessenvereinigung
- Erläutern Sie die Rechnungslegungspflicht der GmbH und AG Für RL eines Kapitalgesellschaft relevantes Gesetzt: HGB: 3. Buch, 2ter Abschnitt (Vorschriften für Kapitalgesellschaften) - §264-289 HGB Inhalt und Lagebericht - §290-315 HGB Konzerne... In den dortigen Paragraphen machen Aussagen über - Vorschriften für Kapitalgesellschaften - Bestandteile eines Jahresabschlusses - Größenkriterien - Grundsätze der Gliederung - Anhangangaben - Bilanz, GuV und Anhang und daneben noch einen Lagebericht aufstellen
- Was verstehen Sie unter dem Begriff der Maßgeblichkeit und der umgekehrten Maßgeblichkeit? - Maßgeblichkeitsprinzip überträgt die handelsrechtlichen Vorgaben in das Steuerrecht -> Verknüpfung steuerrechtlicher und handelsrechtlicher Vorgaben. Somit werden die handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) zum Bestandteil des Steuerrechts. -> HGB sagt: mach dich selbst ärmer um FK-Geber zu bedienen - Umgekehrte Maßgeblichkeit: Übereinstimmung Steuerlicher Wahlrechte bei der Gewinnermittlung in Übereinstimmung mit handelsrechtlicher Bilanz. -> Durch Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (2009) nicht mehr relevant.
- Was versteht man unter den handelsrechtlichen GoB? Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Sind Regeln zur Buchführung und Bilanzierung. - Verpflichtend für Kaufleute, aber nicht umfassend formuliert. -> Festgehalten in § 252 HGB Beispiele der GoBs: 1. Es darf nicht einfach etwas geändert werden, ohne es kenntlich zu machen. 2. Grundsatz der Einzelbewertung - Auch wenn man 10 Fahrräder kauft, kann man diese nicht als Posten bilanzieren sondern muss jedes einzelne Rad berwerten und aufnehmen. 3. Grundsatz der Vollständigkeit - Es sind sämtliche Buchungspflichtigen Geschäftsvorfälle im JA zu erfassen 4. Grundsatz über Klarheit und Übersichtlichkeit - Bezieht sich auf die äußere Gestaltung der Aufzeichnung in der Buchführung sowie im JA. Der JA soll übersichtlich, klar und für sachverständige Dritte verständlich sein. 5. Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit - Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen (min. 18 Tage ab Bilanzstichtag) 6. Realisationsprinzip - Gewinne nur berücksichtigen, wenn sie am Stichtag realisiert sind 7. Imparitätsprinzip - Prinzip fordert aus Vorsichts- und Gläubigerschutzgründen die Ungleichbehandlung von Gewinnen und Verlusten
- Was versteht man unter Rechnungslegung Die geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben unter Beifügung der Belege, soweit solche erteilt zu werden pflegen. Pflicht zur Rechnungslegung besteht für denjenigen, der über eine mit Einnahmen und Ausgaben verbundene Verwaltung Rechenschaft abzulegen hat.
- Gehen Sie auf Unterschiede der GoB nach HGB und IFRS ein. Grundsatz/Prinzip IFRS HGB Internationals Financal Report Standard 1. True and Fair view Generalnorm Generalnorm, jedoch stark eingeschränkt 2. Vorsichtsprinzip Untergeordnete Bedeutung Dominierende Stellung 3. Periodengerechte Dominierende Norm der Einschränkung Erfolgsermittlung Gewinnermittlung durch Gläubigerschutz 4. Realisationsprinzip Ertragserfassung vor Ertragserfassung erst bei Umsatzrealisation möglich Umsatzrealisation 5. Anschaffungskosten- Durchbrechung möglich Wertobergrenze prinzip 6. Matching principle Aufwandserfassung folgt Kein Grundsatz der Ertragserfassung 7. Imparitätsprinzip Nicht bekannt Dominierende Stellung 1) Verlässlichkeit der Informationen: - Dürfen keine Fehler enthalten oder verzerrende Einflüsse haben. 2) Vorsichtsprinzip: - Bewertungsregeln bei Schätzungen und Ermessensspielräumen ist das IFRS nicht so streng wie das HGB. Keine bewusste Unterbewertung von Vermögen und Erträgen oder bewussten Überbewertung von Schulden und Aufwendungen, da verzerrender Abschluss 3) Periodengerechte Erfolgsermittlung - IFRS eher Investorenorientierter Abschluss; realistische Werte, HGB stark an Gläubigerschutz ausgerichtet 4) Realisationsprinzip - Im Gegensatz zum HGB werden im IFRS nicht nur bereits realisierte Erträge, sondern auch mit gewisser Wahrscheinlichkeit realisierbare Erträge (z.B. bei Fertigungsaufträgen) erfasst. 5) Anschaffungskostenprinzip - siehe Tabelle 6) Matching principle - siehe Tabelle 7) Imparitätsprinzip - hat im HGB eine dominierende Rolle, findet in den IFRS keine Berücksichtigung
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- Was versteht man unter IASB International Accounting Standard Board Ziel: Formulierung und Veröffentlichung international geltender Rechnungslegungsstanddards.Entwichkung des Boards: - 1973: Gründung des IASC (Gegengewicht zu amerikanischen FASB) - 2000: Empfehlung der IOSCO die IFRS an die Börse zu lassen. - 2001: Umstrukturierung der IASC in IASB; IASB neuer Standard Setter; Umbenennung der IAS in IFRS Angelsächsichscher Finanzplatz Kontinentaleurop. Finanzplatz Case Law Code Law EK-Orientiert FK-Orientiert Trennung von Handels- und Steuer- Umfangreiches Maßgeblichkeits-bilanz prinzip (bis BilMoG) Gläubigerschutz durch Information Gläubigerschutz als Bestandteil der Rechnungslegung Bilanz nicht unmittelbar auch Grund- Bilanz ist Grundlage der Zahlungs-lage der Zahlungsbemessung bemessung
- Ist das IASB eine staatliche Organisation? - Nein, es wird durch die Wirtschaft unterstützt, sowie durch die 4 großen Wirtschaftsprüfgesellschaften und zahlreiche Vereine und Organisationen - Kritikpunkte: Wirtschaft legt quasi ihre eigenen RL-Standards fest
- Wie funktioniert das IASB? IASB beinhaltet 14 Mitglieder - Sind vom IASC berufen. - Verabschieden in ihren Regionen Standards IASC hat 19 Treuhänder - berufen Mitglieder des IASB - berufen Mitgleider des IFRIC (Begutachter, von von "unten" kommenden Vorlagen) IFRIC = International Financial Reporting Interpretations Committee „Unten“ sind nationale Vertreter der nationaler RL (Komitees), - sie verabschieden in ihren Regionen Standards IASB verabschiedet schließlich internationale Standdards, EU hat aber selber eine Schranke, die vorgibt was in der EU für Standdards anerkannt werden.
- Entwicklung des FASB 1934: Gründung des SEC (Securities and Exchange Commission) Ziel: Verbesserung der Rechnungslegung börsennotierter Unternehmen -> Entwicklung durch private Gremien 1972: Gründung des FASB; Weiterentwicklung der US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) nur Unternehmen, die die US-GAAP anwenden, werden von der SEC an den US-amerikanischen Börsen zugelassen. 2001: stärkere Kooperation des FASB mit dem IASB (International Accounting Standard Board) Seit 2008 auch Zulassung der IFRS an den US-amerikanischen Börsen
- Erläutern Sie die Entwicklung der IRL in Europa 1978: 4. Richtlinien (Bilanzrichtlinien) 1983: 7. Richtlinie (Konzernbilanzrichtlinie) 1995: Neue Strategie Unterstützung bei der Weiterentwicklung der IAS (heute IFRS) 2002: EU-Verordnungen zur Übernahme der IAS 2003: Modernisierungsrichtlinien
- Welche Unternehmen müssen in Europa die IFRS anwenden? - Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen IFRS anwenden -> Unternehmen, deren Wertpapier an einem organisierten Markt i.S. des §2 Wertpapierhandels gehandelt werden. - Nicht-Aktien-Unternehmen und Unternehmen, die an außereuropäischer Börse gehandelt haben, hatten bis 2007 Zeit. - Pflicht der IFRS seit 2005 -> DE Abschluss (nach HGB) verliert an Bedeutung
- Welche Unternehmen haben ein Wahlrecht zur Anwendung der IFRS? 1. Nicht-Kapitalmarktorientierte Unternehmen und Unt. im Einzelabschluss - Haben Wahlrecht ob IFRS oder HGB in EU + DE -> meisten blieben bei HGB, weil sie keine Kapitalaufnahme, sondern nur Anlage bei Bank brauchen und nicht international handeln Für Konzerne: IFRS werden Standards in Europa.
- Was ist nach der Definition der IFRS ein bilanzierungsfähiger Vermögenswert, Schulden, Erträge und Aufwände? Bilanzierungsfähige Vermögenswerte Eingenschaft in Bilanz aufgeführt zu werden. Abstrakte Bilanzierungsfähigkeit: - Ökonomische Ressource vom Unternehmen kontrollieren - Aufgrund eines in der Vergangenheit leigenden Ereignisses - Zukünftiger Nutzenzufluss wird erwartet (Wahrscheinlichkeit) - Verlässliche Wertermittlung Konkrete Bilanzierungsfähigkeit - Bilanzierungsverbote/-gebote Verbote: - Originärer Goodwill - Eventualforderungen - Selbsterstellte Kundenbeziehungen, Marken - Kosten der Unternehmensgründungen, Werbeaufwand ------------------------------------------------------------------------------------- Bilanzierungsfähige Schulden Abstrakte Bilanzierungsfähigkeiten - Eine gegenwärtig vorliegende Verpflichtung - Auf Grund eines in der Vergangenheit liegenden Ereignisses - Die zu einem mutmaßlichen Abfluss von Ressourcen führt - Weitere Konkretisierung: - Abfluss von wirtschaftlichen Vorteilen aufgrund der Begleichung der Schuld - Der Erfüllungsbetrag ist zuverlässig ermittelbar. ------------------------------------------------------------------------------------- Bilanzierungsfähiger Ertrag - Zuwachs an wirtschaftlichen Vorteilen - Auf Grund von Zuflüssen oder Wertsteigerungen von Vermögenswerten oder Abnahme von Verbindlichkeiten in der Periode - Erhöhung des EK - Zuwächse im Rahmen der normalen Geschäftsfähigkeit und Einmaleffekte ------------------------------------------------------------------------------------- Bilanzierungsfähiger Aufwand - Verlust an wirtschaftlichen Vorteilen - Aufgrund von Abflüssen oder Wertminderung von Vermögenswerten oder Zunahme von Verbindlichkeiten in der Periode - Verringerung des EK - Verluste im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeiten und Einmaleffekte Derivater Firmenwert (eingekaufter Goodwill) - aktivierungspflichtig Origniärer Firmenwert (selbserstellter Goodwill) - keine Aktivierung möglich
- Aus welchen Bestandteilen besteht ein IFRS Abschluss? Nach welchen Kriterien erfolgt die Gliederung in der Bilanz und bestehen Unterschiede nach HGB? Bestandteile IFRS-Abschluss - Konzernbilanz - GuV/Gesamtergebnisrechnung - Anhang inkl. Segmentberichterstattung - Kapitalflussrechnung - Eingenkapitalveränderungsrechnung Gliederungskriterien der Bilanz: AKTIVA-Seite: HGB IFRS A. Anlagevermögen Langfristige Vermögenswerte I. Immaterielle Vermögensgegens. I. Immaterielle Vermögenswerte II. Sachanlagen II. Sachanlagen III. Finanzanlagen III. Finanzimmobilien ...... B. Umlaufvermögen Kurzfristige Vermögenswerte I. Vorräte I. Vorräte II. Forderungen und sonstige VG II. Forderungen und sonstige VG III. Wertpapier III. Zur langfristigen Veräußerung Vermögenswerte IV. Kassenbestände IV. Steuerforderungen C. Rechnungsabgrenzungsposten PASSIVA-Seite: HGB IFRS A. Eigenkapital Eingenkapital I. Neubewertungsrücklagen II. Rücklage aus der Zeitbe- werung von Vermögenswer. B. Rückstellungen Langfristige Schulden I. Rückstellungen II. Verbindlichkeiten III. Latente Steuern C. Verbindlichkeiten Kurzfristige Schulden I. Rückstellungen II. VerbindlichkeitenD. Rechnungsabgrenzungsposten - IFRS-Bilanz nach Fristigkeit geordnet- In HGB in Anlage-, Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten unterteilt und innerhalb dieser in die Fristigkeiten gegliedert.
- Allgemeine unterschiede zwischen HGB und IFRS Primärziel des IFRS - Info für Investor - Kontrolle - Management Primärziel des HGB: - Zahlungsbemessung - zweitrangig: Informationsbereitstellung - RL und Dokumentation, Steuerbemessung, Gläubigerschutz - In HGB ist die Segmentberichterstattung freiwillig
- Was ist ein Konzern, woraus besteht ein Konzernabschluss? - Ein fiktiver Zusammenschluss gleichartiger, rechtlich selbstständiger Unternehmen, die dem herrschenden Einfluss des Mutter-Unternehmens unterstellt sind - Mutter-Tochter-Beziehung aufgrund (IFRS 10.7f) - Kontrollverhältnis - Verfügungsgewalt, Risikobelastung, Fähigkeit Verfügungsgewalt zu gestalten - Konzernrechnungslegung von Kapitalgesellschaften und OHGs und KGs. Konzernabschluss besteht aus: - Konzernbilanz - Konzern- GuV und Gesamtergebnisrechnung - Konzernanhang - Kapitalflussrechnung - Eigenkapitalspiegel - Segmentberichterstattung (optional gemäß HGB)
- Wieso wird ein Konzernabschluss aufgestellt? - multinational agierender Unternehmen machen eine von Einzelunternehmen abstrahierende Informationsdarstellung erforderlich - steuerrechtliche Verzerrungen des Einzelabschlusses werden evtl. im Konzernabschluss wieder rückgängig gemacht - Zunehmende Bedeutung der externen Bilanzanalyse des Konzernabschlusses - Umsetzung internationaler Harmonisierungstendenzen der Bilanzierung - Erlaubt z.B. den Vergleich von deutschem und amerikanischen Konzern - DRS (Deutsche Rechnungslegungsstandards) regeln formelle und inhaltliche Anforderungen des Konzernabschlusses inländischer Unt. - Um den Gesamterfolg darzulegen (inter-Company-Wege aufschlüsseln)
- Was sind die Aufgaben eines Konzernabschlusses - Zusammenfassung rechtlich selbständiger Einzelunternehmer, die von einer übergeordneten Einheit dominiert werden. - Dokumentation und Rechenschaft über die Verwendung des eingesetzten Kapitals - Beeinflussung der Transaktion innerhalb der Konzerns (siehe z.B. Verrechnungspreise). Daneben entstehen ebenfalls abhängigkeiten zwischen Einzelunternehmen des Konzerns - Einzelabschluss verliert damit an Aussagekraft - Konzernabschluss soll Vermögens-, Ertrags- und Finanzverhältnisse des Konzerns widerspiegeln - Reine Informationsfunktion - ersetzt nicht die Einzelabschlüsse - Konzernabschluss hat in DE (im Gegensatz zur USA) keine Ausschüttungsbemessungsfunktion -> Deshalb muss Konzernabschluss auch nicht vom Aufsichtsrat und Gesellschaftsversammlung festgestellt worden sein. Gruppen mit Interesse am Konzernabschluss: EK-Geber (Aktionäre und Konzernunternehmen) FK-Geber (Kreditinstitute zur Bonitätsprüfung) interessierte Öffentlichkeit Wichtig: In DE hat der Einzelabschluss die Ausschüttungsbemessungsfunktion!
- Nennen Sie Unterschiede zwischen der Einheitstheorie und der Interessentheorie Einheitstheorie: - Gesamtheit der Konzernunternehmen wird als eine eigenständige Einheit behandelt - Alle Anteilseigner sind gleichgestellt - auch Minderheitenaktionäre. Auch ihre Anteile werden ausgewiesen. Interessentheorie: - Konzernabschluss wird aus sicht des Mutterunternehmens erstellt - Interessen des Mutterunter. und somit die Interessen der Mehrheitsaktionäre am Nettovermögen der gesamten Unternehmensgruppe werden abgebildet - Gewinnateile von Minderheitsaktionären werden nicht abgebildet sondern ähnlich wie Fremdkapital dargestellt - In DE ist Einheitstheorie am stärksten vertreten.