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Allgemeine Didaktik Mittelschule 2. Semester (Fach) / 10. Didaktische Modelle (Lektion)
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- Curriculare Didaktik - Lernziele stehen im Vordergrund -Schulisches lernen als Ausstattung der Kinder/Jugendliche für zukünftige Lebenssituationen - Lernen als Veränderung
- LERNZIELNIVEAU Richtziele = allgemeine, übergreifende Ziele mit einem hohen Abstraktionsniveau• Grobziele oder Teilziele = konkretere Ziele mit einemmittleren Abstraktionsniveau• Feinziele = konkrete operationalisierte Ziele fürUnterrichtsstunden und Teile vonUnterrichtseinheiten
- DAS BERLINER MODELL - Schüler als ganzes betrachten
- FAKTORENANALYSE ODER BEDINGUNGSPRÜFUNG Prüfung der Bedingungen des faktischen Unterrchts• Normenkritik: Normen und Wert des Lehrers/derLehrerin – der Lehrpläne und der Gesellschaft• Faktorenbeurteilung: Berücksichtigung derForschungsergebnisse durch den Lehrer/ dieLehrerin• Formenanalyse: Unterrichtsformen mit denen derUnterricht gestaltet wird
- PLANUNGSPRINZIPIEN Prinzip der Interdependenz – widerspruchsfreieWechselwirkung der Planungsmomente• Prinzip der Variabilität – Vorplanung mehrerer,alternativer Verlaufsmöglichkeiten wegenunvorhersehbarer SchülerInreaktionen• Prinzip der Kontrollierbarkeit – exakte Beschreibungdes Unterrichts und der grundsätzlich möglichenErfolgskontrollen
- SYSTEM-KONSTRUKTIVISTISCHE ANSATZ Bedeutsamkeit des LehrerIn-SchülerIn-Verhältnisses und der Peergruppe2. Symbolischer Interaktionismus zwischen allenFaktoren3. „Kreisprozess“ und keine voreiligen Ursache-Wirkungszusammenhänge4. Konstruktionsprozess des Einzelnen gewinnt anBedeutung
- DAS LERNEN (1) Erkenntnis als Erlangen einer Kenntnis(2) Erkenntnis als Weg wissenschaftlicher Tätigkeit(3) Erkenntnis als kritische Einstellung zum Ganzen(4) Erkenntnis als Verstehen(5) Erkenntnis als Ausbildung logischer Strukturen
- KONSTRUKTION – REKONSTRUKTION - DEKONSTRUKTION Kreislauf vonKonstruktion (Schüler selbsttätig und aus sich herausneue Bedeutung aufbaut)Rekonstruktion (Bedeutung in sich aufbaut)Dekonstruktion (Veranlasst Revidierung bisherigerKompetenzen/ Wissen)bei der Perspektive auf den Lerngegenstand
- LERNER ALS DIDAKTIKER AKTIVIEREN Rolle des Lehrers/ der Lehrerin im Unterricht:••„Beobachter im Lernprozess sein•Aktiver Teilnehmer, der an Auswahl der Intentionen,Inhalte und Methoden sowie Medien partizipiert,aber auch•Akteur, der handelnd und experimentellausprobieren und evaluieren kann, was er/sie alsHandlungsentwurf geplant hat“ (Reich 2005: 7)
- CHARAKTERISTIKA VON UNTERRICHT •Schüler*innen Anlässe für Konstruktion Rekonstruktion undDekonstruktion geben•Lernen über komplexe authentische Probleme ermöglichen•Schüler*innen ermöglichen ihren Lernprozess zu gestalten•Mehrfachkodierung von Informationen im Gehirn durchVeranschaulichung, Versprachlichung , Tätigkeit etc.ermöglichen•Lernsituationen stress und angstfrei gestalten•Schüler*innen Gelegenheit für Assoziationen geben•Schüler*innen Sinn Zweck Bedeutung des Lernstoffs wissenlassen•Fehler nicht verteufeln, sondern als nicht vaible Konstruktionin eine ander „Richtung“ lenken
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- KONSEQUENZEN FÜR DIE UNTERRICHTSPLANUNG Partizipations und Handlungsausrichtung•neben Fachkompetenz auch Methoden undSozialkompetenz•Beziehung zum Stoff die Basis für Gedächtniseffekte•Warum ist Stoff wichtig? Bezug zu eigenen Erfahrungenherstellen•Öffnung und Vernetzung der Räume und der Zeitstruktur•Methodenvielfalt•Benotungen beibehalten aber Transparenz und Einbezugvon Selbsteinschätzungen