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Strukturwandel (Fach) / Treiber [Angebotsseitige Faktoren; Verfügbarkeit von Produktionsfaktoren] (Lektion)

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  • Welche Produktionsfaktoren gibt es in der VWL? - Arbeit - Kapital - Boden - Bildung/Wissen (erst seit wenigen Jahren etabliert) Kombination der 4 Faktoren ergibt Güter und Dienstleistung als Produkt.
  • Produktionsfaktor Boden Raum Magdeburg/Hannover und Wetterau: Sehr gut Böden,          geringe Viehdichten Raum Nord-West Niedersachsen: Sehr schlechte Böden;               hohe Viehdichten
  • Produktionsfaktor Arbeit Je höher die Dichte des Arbeitsmarktes, desto höher die dichte der Unternehmensneugründungen. [NRW und Berlin Platz 1 + 2] Im Vergleich zu übrigen Berufen arbeiten in der LW besonders wenig junge und viele alte AKs. ggü. 2000 [45%] arbeiten waren 2013 nur noch 25 % der Betriebsleiter unter 45 Jahren.
  • Produktionsfaktor Kapital: Endogen zu wirtschaftlicher Entwicklung: Durch Wirtschaftswachstum neu entstandenes Kapital kann zum Teil reinvestiert werden und damit neues Wachstum ermöglichen. Durch Kapitalintensität steigt Produktivität In entwickelten Volkswirtschaften steigt demnach die relative Verfügbarkeit von Kapital und damit auch die Vorzüglichkeit kapitalintensiver Branchen und Produktionsformen.
  • Produktionsfaktor Wissen Ressource, die in vielen Unternehmen zu min. 60 % für die Gesamtwertschöpfung eines Unternehmens verantwortlich ist. Innovationsgeschwindigkeit kann durch Faktorwissen beschleunigt werden; Wettbewerbsvorteile generiert und Marktanteil gesteigert werden. Universitäten sind u.a. Wissensquellen, in dessen Nähe sich spezialisierte Firmen deshalb gerne ansiedeln um für ihre unternehmungen "richtiges Wissen" rekrutieren zu können.
  • Veränderung der Nachfrage der Industrie Vermehrtes Outsourcing von Unternehmen: insbesondere Dienstleistungen (Beratung, Finanzen) an spezialisierten Dienstleister. Zunehmender Anspruch an Professionalisierung: Führt zu verstärkter Nachfrage nach neuen Dienstleistungen (Informationstechnik) Ziel der Unternehmen: Hebung von Effizienzreserven, Kauf von spezialisiertem Wissen von außen
  • Veränderung der Nachfrage der Haushalte Anstieg der Bedeutung des Dienstleistungssektors geht zu geringem Teil auf gesteigerte Nachfrage der Haushalte zurück. Dennoch: Mit steigendem Einkommen steigt die Nachfrage nach Dienstleistungen, da ähnlich wie in der Industrie Tätigkeiten ausgelagert werden.    Beispiel: verbesserte Verdienstmöglichkeiten der Frau         --> Outsourcing der Kinderbetreuung durch Kita         --> Outsourcing der Hausarbeiten an Reinigungskräfte
  • Wie waren die Konsumausgaben privater Haushalte im Jahr 2016? Wohnen/Energie/Wohnungsinstandhaltung:  35 % Nahrungsmittel/Getränke/Tabakwaren:        14 % Verkehr:                                                   14 % Freizeit:                                                    10 % Bekleidung:                                               4 % sonstiges:                                                 23 %
  • Beschreibe die Veränderte Konsumgewohnheit in Bezug auf Nahrungsmittel. Quantitative Versorgung verliert an Bedeutung, immer wichtiger werden: Nahrungsmittel- und Prozessqualität, Umwelt-Tierschutz, Gestaltung des Landschaftsbildes... 1950: Kunde muss nehmen, was er bekommt. 1970: Kunde muss nehmen, was vereinbart ist. 1985: Verkäufer muss fehlerfrei liefern. 1990: Anbierter muss Erwartung des Kunden erfüllen. 2000: Anbieter muss Erwartung des Kunden übertreffen. 2010: Anbeiter muss dynamisch auf neue Märkte reagieren. Verbesserung der Nahrungsmittel und Prozessqualität:       auf Grund der BSE-Kriese Kritikpunkt hinsichtlich Umwelt- und Tierschutz      zu hoher Einsatz von Anitbiotika      Tötung männlicher Eintagsküken      Überdüngung durch Gülle      Zu intensiver Pflanzenschutzmitteleinsatz Gestaltung des Landschaftsbildes/der ländlichen Räume      Ausgleichmaßnahmen für landwirtschaftliche Investitionen
  • Problematik bei freiwilligen Tierschutzstandards Produzenten, die die Standards freiwillig anheben, konkurrieren sowohl national als auch international mit denen, die noch niedrige Standards einhalten; Trittbrettfahrerproblem Herausforderung liegt daher in der Preisgestaltung innerhalb der Wertschöpfungskette, um die Mehrkosten zu kompensieren. Erfolgreiches Beispiel: Initiative Tierwohl.
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  • welche Bio-Produkte werden stärker / schwächer nachgefragt? starke Nachfrage:  Obst/Gemüse                             Eier mittlere Nachfrage: Milch & Milchprodukte                            schwächere Nachfrage: Fleisch                                    Fisch                                    Wurstwaren
  • Wie können mögliche Reaktionen des Produzenten auf das sich verändernde Konsumentenverhalten der Bevölkerung lauten? - Entwicklung neuer Produkte - Investitionen in neue Produktionsverfahren - Neue Vermarktungsstrategien - Sicherstellung ausreichneder Transparenz ggü. den Konsumenten / der Bevölkerung