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Testtheorie und Testkonstruktion (Fach) / Testkonstruktion II (Lektion)
- Itemanalyse: Itemschwierigkeit Maß für die zentrale Tendenz eines Items Um Differenzierbarkeit des Merkmals erfassen zu können, müssen Items so konstruiert werden, dass nicht alle Pbn gleich auf die Items antworten Wenig Informationen über interindividuelle Unterschiede liefert ein Item:Deckeneffekt: Wenn alle Pbn stark zustimmen (rechtssteil)Bodeneffekt: wenn keiner das Item richtig beantwortet (linkssteil) Der Schwierigkeitsindex p(j) ist definiert als der Mittelwert der Scores schwankt in seinem Wertebereich zw. Min und dem max der möglichen Antwortcodierungen Je höher der Schwierigkeitsindex, desto mehr Pbn haben das Item richtig beantwortet ( im Sinne einer höheren Merkmalsausprägung) --> Im Leistungstest sind somit hohe Schwierigkeitsgrade einfach zu lösen Liegen die Items dichotom codiert vor, so entspricht der Schwierigkeitsindex der relativen Häufigkeit, der Pbn, die das Item gelöst haben. Teilweise wird der Wertebereich auch von 0 auf 100 normiert
- Itemanalyse: Itemvarianz Die Itemvarianz gibt an, wie groß die Variabilität der Antworten auf ein Item ist: —> Bei Dichotomen Items vereinfacht sich die Formel sj^2 = pj*(1-pj) Items mit größerer Varianz sind tendenziell eher geeigent, Pbn zu differenzieren. Im Grenzfall sj^2 = 0 gelingt auf der Basis dieses Items überhaupt keine Differenzierung Verändert sich nicht durch eine Addition einer Konstanten Die Itemschwierigkeit begrenzt die mögliche Varianz. Je extremer die Schwierigkeiten, desto weniger groß können die Varianzen ausfallen. In den Grenzfällen pj* = 0 und pj* = 100 ist immer auch sj^2= 0 . Die größten Varianzen erlauben Items mit mittlerer Schwierigkeit.
- Itemanalyse: Trennschärfe Gibt den Zusammenhang zwischen den Antworten auf das Item und den Testwerten der Pbn wieder. Sie ist umso höher, je ähnlicher das Item Pbn so differenziert, wie dies die Testwerte tun.Kann Personen mit hoher und niedriger Merkmalsausprägung gut voneinander trennen—> Der Trennschärfeindex r(jx): berechnet sich als Produkt-Moment Korrelation/ punktbiseriale zwischen den Scores in dem Item j und den Testewerten xi r= Cor(xij , xi) Es muss jedoch r* berechnet werden und der Score des Items subtrahiert werden, da sonst der Trennschärfeindex überschätzt. (Part-whole Korrektur) Trennschärfeindex = zw -1 und +1, sollte möglichst hoch sein (nicht negativ) Bei mehr als einer Dimension, wird die Trennschärfe als Korrelation mit den Testwerten der betreffenden Dimension bestimmt —> Eigentrennschärfe Kann aber auch mit anderen Dimensionen korreliert werden (Fremdtrennschärfe)
- Faktoren der Itemanalyse Art des tests (Speed vs. Power)Dem Einsatzbereich und der Zielgruppe (z.B. Intelligenztest zur Selektion von Hochbegabung)Der Dimensionalität Einfaches Verfahren: Angaben über Wertebereiche der Itemindizes Items mit hohem missing data Anteil eliminieren (Sensitive Items) Bei Leistungstests ein „Eisbrecher“ Item voranstellen, dass sehr einfach zu lösen ist Nicht inhaltlich zu homogene Items verbleiben und heterogene eliminiert werden Ausreichend viele negativ gepolte Items sollten bleiben
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