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IT (Fach) / 2. Semester (Lektion)
IT
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- Relevanz Informationstechnologie im Business? Änderung von Strategie, Regeln und Geschäftsprozesse erfordern Änderungen in Hardware Software Datenbank und Kommunikation IT (Informationstechnik) Systeme wegen: -Effizienz u. Effektivität der betrieblichen Abläufe -Neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle -Verbesserung der Kunden und Lieferanten Beziehungen -Verbesserte Entscheidungsfindung -Wettbewerbsvorteil -Überleben Informationstechnologie verbessert Geschäftsprozesse: 1 Möglichkeit: Steigerung Effizienz durch Automatisierung von bisher manuellen Abläufen 2. Erstellung neuer Prozesse (Alternative Informationsflüsse durch neue Technologie zu Kommunikation)
- Wirtschaftsinformatik ist die Wissenschaft von Entwurf, Entwicklung und Anwendung computergestützter INformations und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und öffentl. Verwaltung. befasst sich mit den Themen: -Informationstechnik (Hardware, Software, Kommunikation) -Organisation (Projektmanagement, Strategien und Ziele, Architektur, Analyse und Entwicklung) -Mensch (Benutzer und deren Kenntnisse bzw. Akzeptanz, Entscheidungsträger) -Geschäftsprozessen (interne/Unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse)
- Gestaltungsorientierte Wirtschaftsinformatik (Designt Science) Entwicklung, Einführung und Nutzung von IT in Unternehmen. Problem aus der Praxis | Entwicklung des Artefatks | Evaluation | Neues Wissen zur Lösung prakt. Probleme
- Verhaltensorientierte Wirtschaftsinformatik (Behavioral Science) nutzt Methoden der empirische Sozialforschung. Es werden Theorien und Methoden entwickelt um organ. oder psychologische Phänomene im Zusammenhang mit der Entwicklung und Nutzung von IT.systemen zu erklären (Benutzerakzeptanz von neuer Technologie) Theoretische Problem -> Formulierung Hypothese ->Erhebung empirischer Daten -> Erklärung
- Einordnung Wirtschaftsinformatik Vermittler zwischen BWL, VWL etc. und Informatiker
- Was sind Daten? Was ist Information? Was ist Wissen? Daten = spezielle Form (kleinste Einheit) von Information. z.B. Kurs = 250 Info = stellt aus Syntax (was man schreibt/sagt, Gramatik/Rechtschreibung) und Semantik (der sinn dahinter) zusammengefügte sachliche Mitteilung dar. Wissen = bildet sich durch Vernetzung von Informationen. z.B. Aktienkurs im Vergleich zum Vortag + generelle Aussichten)
- Kommunikation Übertragung von Informationen, Daten oder Wissen (mündl.,schriftl.,visuell, elektonisch etc.)
- Informations und Kommunikationssysteme (IKS) Systeme, die aus maschinellen und menschlichen Komponenten bestehen. Informationssysteme = Informationsversorgung und verarbeitung Kommunikationssysteme = Gewährleistung Informationsaustausch
- Computer System bestehend aus Rechner (Hardware) und Software. Hardware = alle Geräte die man anfassen kann (materiell sind), fungiert als Ablaufmechanismus für die Software Software = Betriebssystem (betreibt Hardware und lässt Anwendungssoftware laufen) und Anwendungssystem (stellt Programme dar, die bestimmten Anwendungszwecken dienen)
- Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe Prinzip (EVA-Prinzip) 1. INput Daten an Rechner (durch Tastatur, Maus etc.) 2. Rechner verarbeitet 3. Ergebnisse werden als Output Daten vom Rechner (Monitor, Drucker) ausgegeben
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- Woraus besteht eine Zentraleinheit / Grundstruktur eines Rechners H, Z, A ist aus kleinen elektr. Bausteinen (Chips) aufgebaut. Hauptspeicher (Speicherchips) = Teile des laufenden Programms (Programmcode) + benötigte Daten (Verarbeitungsdaten) sind dort (in Form einzelner Bit) gespeichert. Besteht aus Schreib-Lese-Speicher (RAM = flüchtiger Speicher) und Festwertspeicher (ROM wird f. Programme beim starten des Rechners benötigt) Zentralprozessor (Central Process Unit, CPU) (Logikchips + Transistoren) = Programmbefehle werden ausgeführt. Umfasst: Steuerwerk = holt bzw. entschlüsselt Befehle aus Hauptspeicher und gibt sie weiter ans Rechenwerk Rechenwerk = führt Befehle aus Register = schnelle Zwischenspeicher Anschlussteuerung = versch. Funktionseinheiten zur Kommunikation der Zentraleinheit
- Software immaterielles Gut, unterstützt bei Lösung betieblicher Aufgaben hat Dokumentation, INstallationshilfe, Support, Wartung. Man Unterscheidet zw. System (Betriebssysteme, Datenbanksysteme, Netzwerk) und Anwendungssoftware (Betriebswirtschaftl. Software, Technische Software)
- Bus System zur Datenübertragung. intern = verbindet Einheiten (Steuer, Rechenwerk, Register) des Zentralprozessors extern= verbindet Zentralprozessor, Hauptspeicher etc.
- Betriebssystem/Operating System Verbindung zw. Anwendungsprogramm und Computerhardware steuert den Datenfluss zw. Software u. Hardware Aufgaben aus sicht des Anwenders: -Bereitstellung eines Systems zur Dateiverwaltung -Steuerung und Überwachung der Programmausführung -Bereitstellung Schnittstellt zur Kommunikation mit System
- Anwendungssoftware Dient zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe, die nicht mit dem Betrieb des Comps zusammenhängt. (Benötigt aber Betriebssystem). werden direkt vom Anwender genutzt. Man unterscheidet Standardsoftware (fertiges Produkt, Buy) und Individualsoftware (spezielle Entwicklung für Kunden, Make).
- Vorteile Standardsoftware -viele Anwender teilen Entwicklungsaufwand = Anschaffungskosten geringer als Individual -Fachwissen vieler Anwender wurde berücksichtigt -Ständige Weiterentwicklung + Wartung -schnell verfügbar -Software vorher begutachten -Dokumentation vorhanden + Schulung -Geringeres Fehlschlagsrisiko, da vorher getestet und in andern UNternehem im Einsatz ist
- Vorteile Individualsoftware -keine unnötigen Programmfunktionen -Spezialwissen zur Weiterentwicklung = Wettbewerbsvorteile -keine Gefahr, dass Mitbewerber gleiche Software einsetzen -keine zusätzlichen Kosten für Anpassung -Spezielle Ändunergs und Erweitungswünsche/spezifische Anforderunge werden berücksichtigt -Keine Ahbängigkeit von der wirtschaftlichen Situation des Software-Anbieters. -Geringerer Schulungsaufwand, da Benutzer am Konzept mitgewirkt haben
- Client/Server Konzept Server = Programm, das Dienst anbietet (ist passiv, wartet auf Anforderungen) Client = ein anderes Programm das den Dienst des Servers nutzt (ist aktiv, fordert Dienst an) Dienst = Kommunikation zwischen Client und Server (bestimmt welche Daten ausgetauscht werden) Beispiel: Client = Prästenatinosschicht = Anwender PC Server = Anwendungs/Applikationsschicht und Datenschicht = Programm und Datenbank (Kann auch anders verteilt sein z.B. dass 2 von 3 Client sind)
- Zentralrechnerkonzept Es genügt ein Terminal (Tastatur und Bildschirm) mit dem ein Dialog mit dem Großrechner möglich ist.
- Serverfunktionen (Client/Server Konzept) Fileserver = Dateien befinden sich auf zentraler Festplattte und werden bei Bedarf an Rechner per Netzwerk übermittelt Datenbankserver = Datenbanksystem das Daten speichert + Verwaltung (Passwort) übernimmt. Client übermittelt welche Daten benötigt werden, Server sucht und sendet bei Berechtigung. Applikationsserver = Zentrale Funktionen werden auf Server vorgehalten. Wenn ein Client die Funktion benötigt, übermittelt Server die notwendigen Daten + veranlasst Ausführung Druckdienste (Druckserver) Internetdienste (Web-Server) Maildienste (E-Mail-Server)
- Vor und Nachteile Client Server Konzept Vorteile: Softwareaktualisierung nur auf wenigen Systemen notwendig Ressourcen Einsparung Bessere Zugriffkontrollen Nachteile: bei Angriff droht Ausfall des gesamten Netzes Redundante Ausstattung ist notwendig Skalierbarkeit
- Informationsmanagement Wissen wird in Information transformiert, Information ist Wissen in Aktion =Leitungshandeln, Management, Leitung = Das Leitungshandeln in einer Organisatzion bezogen auf Information und Kommunikation (IM)
- Informationswirtschaft (Informationsmanagement) Ziel = Herstellung des informationswirtschaftl. Gleichgewichts. Management von: Informationsnachfrage und Bedarf, Informationsquellen, ressourcen, angebot, verwendung etc. Informationsnachfrage = Auslöser für Infowirtschaft Informationsbedarf = Art Menge und Beschaffenheit von Informationen, die zur Erfüllung einer Aufgabe benötigt wird. Es gibt Subjektive Verfahren (Offene Befragung), Objektive Verfahren (Strategieanalyse), Gemische Verfahren (Strukturierte Befragung). Informationsressourcen = Mehrfach verwendbare Informationsquellen
- Management Informationsangebot + Bereitstellung Ziel = benötigte Info anforderungsgerecht bereitstellen Klassifikation in Intern/extern Informationsressourcen u. aktiv (Inhalte der Ressourcen werden in Informationsprodukte überführt und an Benutzer weitergeleitet) /passiv (nur auf Initiative eines Benutzers) Informationsressourcen
- Management der Verwendung Verwendbarkeit von INformationen (Informationsverarbeitungsprozess) Bewertbarkeit von Informationen: Normativer Wert: Vergleich der Sachentscheidung mit Info und ohne Info Realistischer Wert: empirisch messbarer Gewinn, der bei Nutzung durch Entscheider entsteht Subjektiver Wert: an Individuum gebunden
- Grundsätze Management der Daten notwendige Grundsätze: Richtigkeit, Relevanz, Wirtschaftlichkeit ergänzende Grundsätze: Klarheit, Vergleichbarkeit, Systematischer Aufbau
- Entity-Relationship-Modell Entität = Repräsentant realer oder abstrakter Dinge der realen Welt Entitätstyp = Menge von Entitäten mit gleichen Eigenschaften (Rechteckige Form) Relationship = Beziehung zwischen zwei Entitäten (Karoform) Attribut =Beschreibungselement für Eigenschaft einer Entität: (Ovale Form) -identifizierendes A.:Atomares Attribut, das Entität eindeutig identifiziert (kommt genau einmal vor und hat pro Entität einen Wert) -beschreibendes A: Jedes nicht identifizierende Attribut -Muss A: Für jede E. ist Wert zuzuweisen -Kann A: MUss kein Wert zugewiesen sein -einfach/mehrfach: Werte -Zusammengesetztes A. Besteht aus mehreren Datenelementen
- Arten von Datenmodellen? Metamodell = beschreibt Modellierungsmittel/Modellierungssprachen Referenzmodell = Allgemeines Modell (Kann für Unternehmen angepasst werden) Unternehmensdatenmodell = Unternehmensspezifisches Modell Bereichsmodell = nur für einen Unternehmensbereich gültig Projektmodell = Datenmodell das zu einem Projekt passt
- Geschäftsprozess, Prozessorientierte Organisation,Reengineering (DEFINITION) (Management im Prozess) (Geschäfts)Prozess = stellt inhaltlich abgesschlossene, zeitliche und sachlogische Abfloge der Funktionen dar, die zur Bearbeitung eines betriebswirtschaftlich relevanten Objekts ausgeführt werden. Prozessorientierte Organisation = Organisationsgestaltung, Aufgabensynthese unter Berücksichtigung spezifischer Erfordernisse des Ablaufs betrieblicher Prozesse (Business Process) Reengineering (BPR) = Fundamentales Umdenken und radikales Neugestalten von Geschäftsprozessen, um dramatische Verbesserungen bei bedeutenden Kennzahlen, wie Kosten, Qualität, Service und Durchlaufzeit zu erreichen.
- Was versteht man unter Business Redesign? Organisationsmaßnahmen, die ein Redesign der Geschäftsprozesse, die Integration der Wertschöpfungsketten und die Neudefinition des Geschäftsbereiches zum Ziel haben. Ist-Zustand ist nicht Ausgangsbasis sondern wird hinterfragt. IT stellt Enabling Factor für Realisierung innovativer Lösungen dar. Gestaltungsziele beziehen sich auf Effektivität und Effizienz. (Je höher das Ausmaß der Strukturveränderungen (Business Redesign =sehr hoch) desto höher das Ausmaß des möglichen strategischen Nutzens) Ansatzpunkte: Eliminieren nicht notwendiger Schritte, Änderung der Reihenfolge, Hinzufügen fehlender Schritte, Integration, Automatisieren.
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- Nutzeffekte der Prozessorientierung: Verstärkung der Kundenorientierung Reduktion des objektbezogenen Koordinationsbedarfs (z.B. Minimierung organisatorischer Schnittstellen aufgrund der prozessgetriebenen Restrukturierung der Aufbauorganisation ODER Minimierung der Anzahl der Prozessobjekten ODER Minimierung von Medienbrüchen durch IT Unterstützung) Steigerung der Messbarkeit des Zielbetrags der Organisation (was vorher nicht möglich war).
- IT und Prozessorientierung (Was kann IT bei der Prozessorientierung beisteuern?) IT kann: wertschöpfungsrelevante Aktivitäten beschleunigen menschliche Arbeit in Prozessen ersetzen/reduzieren Informationen mit Großer Geschwindigkeit über große Entfernungen transportieren Veränderungen der Reihenfolge von Teilaktivitäten ermöglichen + paralleles Arbeiten detaillierte Verfolgung von Input, Output und Status
- Was versteht man unter Informations und Kommunikationstechnik (IKT) die Gesamtheit zur Speicherung, Verarebitung und Kommunikation (Basisfunktionen)zur Verfügung stehender Ressourcen sowie die Art und Weise, wie diese Ressourcen organisiert sind. Infrastruktur besteht aus technischer Infrastruktur (Hardware + Software zur Verarbeitung u. Kommunikation) und aus organisatorischer Infrastruktur (Humanressourcen + Dienstleistungen zur Installation und Nutzung)
- Management der IKT 2 Möglichkeiten: Management der bereits im Unternehemen befindlichen IKT oder Management neuer Technik für den potenziellen Einsatz im Unternehmen. Ziel des Managements ist Verbesserung der Effizienz und der Profitabilität eines Unternehems
- Aufgaben des IKT Managements Aufgaben des Managements = IKT als Infrastruktur planen + effiziente + effektive Implementierung, Nutzung u. Weiterentwicklung steuern und kontrollieren operative Aufgaben = Anschaffung bzw. Ablösung von Hardware und Software Pflege und Warung von Hardware u. Software Netzwerkdienste Lizenzmanagement SChulungen und Benutzerservice Marktbeobachtung Datenschutz Strategische Aufgaben = Bestimmung des IKT Bedarfs des Unternehmens Beinflussung der IKT-Entwicklung Beobachten der IKT-Entwicklung außerhalb Treffen von IKT EInsatzentscheidungen Evaluierung des Technikeinsatzes
- Nenne 4 verschiedene Technologiearten 1. Basistechnologie = vorhandene Technologie, kaum wesentliche Veränderungen 2. Schlüsseltechnologie = Vorhandene Technologie, die noch nicht wirksam ist > hohes Maß an Veränderungsmöglichkeiten 3. Schrittmachertechnologie > Entwicklungsstadium, hohes Veränderungspotenzial 4. Zukunftstechnologie = sich abzeichnende Entwicklung, sehr hohes Verändunergspotenzial
- Aufgaben, Anforderungen und Alternativen des Managements der Verarbeitung Aufgaben: Veränderung (im Aufgabenzusammenhang steuern) von Daten um Informationen zu ermöglichen. Verarbeitungsanforderungen: der zeitlichen Abwicklung der Verarbeitung, aus der Anzahl der gleichzeitig am System arbeitenden Benutzer aus dem Ort des Starts und der Beendigung der Anwendungsprogrammausführung aufgrund der Herkunft der Daten Alternativen: Single und Multitasking Betrieb Einprozessor und Mehrprozessor Systeme Online/Offlinebetrieb
- Management der Speicherung Aufgaben Dient dem Ablegen und Widerauffinden von Daten. Probleme die es zu lösen gilt: adäquater Einsatz der Speichertechnik, logistisches Problem der örtlichen/Zeitlichen Steuerung der Datenbereithaltung, Datensicherheit
- Trends beim Management der Speicherung: Deutliche Zunahme der verfügbaren Speicherkapazitäten Deutliche Zunahme des Umfangs der zu speichernden Daten Sinkende Kosten für physische Speicherung Verteilte Datenhaltung Miniaturierung der Speichermedien Speicherung komplexer Datenstrukturen Einsatz von Speichernetzen