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Online Marketing (Fach) / Begriffe (Lektion)
Wichtige Begriffe des OM
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- Online Marketing Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle aller marktorientierten Aktivitäten, die sich mobiler und/ oder stationärer Endgeräte mit Internetzugang zur Erreichung von Marketingzielen bedienen. - Sowohl für die Vermarktung digitaler als auch analoger Produkte unter Einsatz von digitalen Informationen.
- Digitaler Darwinismus Mit Darwinismus wird der Auswahlprozess bezeichnet, der sich ganz automatisch einstellt, wenn – in diesem Falle – Unternehmen, aber auch ganze Industriezweige und auch ganze Nationen, sich den veränderten Rahmenbedingungen nicht schnell genug anpassen und deshalb vom Markt „aussortiert“ werden.Kein Geschäft ist too big to fail oder too small to succeed, wer sich nicht bewegt hat spätestens morgen verloren.
- Digital Shadow Die Summe der Daten die wir hinterlassen, jedes mal wenn wir einen digitalen Service nutzen, zum Beispiel das Internet.
- DiSoLomo Trend Digital, Social, Local, MobileDematerialisierung „Zero Gravitity (Bes. Medien und Informationen) •Digitalisierung des Kaufens und Verkaufens (e-commerce) •Dematerialisierung von Leistungen (Bes. Finanzdienstleistungen) •Gegenmacht der sozialen Medien gegenüber Institutionen z.B. Unternehmen (social TV, social commerce, social Plugin, social CRM…) •Regionalisierung und Location based Communication von Angebot und Nachfrage („Place based“ „in store navigation“) •Mobile Access (66% kommen über mobile devices ins Netz)
- Long Tails Unternehmen mit virtuellen Produkten machen den Großteil ihres Umsatzes mit vielen Nischenprodukten und nicht mehr mit Bestsellern. Diese Entwicklung führt zu einem vielfältigeren Angebot, das auch kleinere Zielgruppen erreicht.
- Oktogon des Marketings Jeder Kunden ist zunächst einmal auf der Suche nach guten Gefühlen“ •Man vergisst, worum es sich gehandelt hat. Aber man vergisst nicht, wie man behandelt wurde (User Experience (UX)) •Everybody experiences far more than he unterstands. Yet it is experience, rather than unterstanding that influences behavior (Marshall McLuhen) •Konzeption und Umsetzung einer empfängerorientierten Kommunikation •Im Kopf des Kunden denken und im Herzen des Kunden fühlen •Touchpoint Management
- ZMOT, FMOT, SMOT First moment of truth (FMOT) bezeichnet den Moment, in dem Konsumenten ein Produkt im Regal wahrnehmen.Second moment of truth (SMOT) charakterisiert dann den Moment, in dem Konsumenten nach dem Kauf eines Produktes das Qualitätsversprechen (z.B. der Marke) überprüfen.Third moment of truth (TMOT), bezeichnet den Moment, in dem sich Konsumenten zum Produkt auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen positiv, neutral oder negativ äußern.Zero moment of truth (ZMOT) bezeichnet den Moment, in dem der Konsument nach einem Stimulus (z.B. Werbung) zuerst im Internet nach weiteren Informationen sucht, diese evaluiert und validiert, bevor er im Sinne des FMOT handelt. Dieses Verhalten verlagert sich im Zuge der zunehmenden Nutzung mobiler Endgeräte immer näher an den Ort des Kaufs.
- ASIDAS Erweiterte AIDA FormelAttention, Search, Interest, Desire, Action, Share
- Conversion Rate Die Conversion Rate ist ein KPI aus dem Online Marketing. Sie zeigt das Verhältnis der Besucher einer Website zu Conversions. Die Conversion Rate wird in Prozent angegeben. Die Conversion muss nicht zwingend ein Kauf oder eine Transaktion sein. Jedes zuvor definierte und erreichte Ziel kann als Conversion zählen. Die Conversion Rate kann demnach auch das Verhältnis von Visits (Besuchen) zu erfolgten Downloads oder Newsletteranmeldungen widerspiegeln.
- Erwartungshaltungen Ich: Wertschätzung ist Muss, Personalisierung, maßgeschneiderte Angebote, Kontakt nur mit ErlaubnisAlles: Große Auswahl, niedrige Preise, Hohe Qualität, ServiceSofort: Kurze Transaktionszeiten, schnelle Kontaktaufnahme, kurze ReaktionszeitenÜberall: Egal Wo, Wann oder von welchem Gerät aus
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- Sentiment-Analyse Eine Sentiment-Analyse hat das Ziel, die Wahrnehmung (Polarität) eines Textes oder Tokens zu quantifizieren. Es wird demnach analysiert, ob der Text im Allgemeinen als positiv (Wörter wie z.B. “Glück”) oder negativ (z.B. “Verrat”) wahrgenommen wird oder eher neutral ist.
- Kundenbeziehungslebenszyklus GET: AnbahnungsphaseKEEP & GROW: Sozialisierungs, Wachstums, ReifephaseWIN BACK: Kündigungsphase, Abstinenzphase
- Dreiklang der Kundenbetreuung Um den Wert der Kunden fürs Unternehmen zu steigern sollte der Dreiklang der Kundenbetreuung eingeleitet werden.More-Sell: Kundenloyalität aufbauen damit Kunde noch mehr vom gleichen kauft.Cross-Sell: Käufer eines Produktes zum Erwerb eines anderen Produkts der eigenen Marke motivieren.Up-Sell: Käufer zum Erwerb höherwertiger und somit renditenstärkere Leistung/Produkte motivieren.
- Triade der Wirtschaftlichkeitsanalyse Kampagne aus einer Triade aus Produkt/Dienstleistung, genutzter Kanäle und Zielgruppe.
- RSS Really Simple Syndication Syndication oder Rich oder Rich-Site-Summary Summary: User kann auf der Website das Informationsangebot abonnieren. Immer wieder neue Inhalte (Blogs, Artikel, A/V Botschaften und Inhaltsänderungen) werden dann zugesendet Schlagzeile + Textauszug + Link zur Originalseite.
- Performance-Kriterien Findability (organische Trefferlisten durch SEO) Accessibility (Social Log in, Barrierefreiheit, Zugriff mobile, keine zusätzlichen Programme, Stabilität bei langsamen Internet) Scannability für low involvement Leser (Heraushebung wichtiger, relevanter Informationen, ohne scrollen = above the fold, fett, Gliederung, Call to Act Button im Zentrum) Readability (Lesbarkeit, Lesefreundlichkeit und Verständlichkeit = Zielgruppenorientierung, besonders bei mobile = Verdichtung auf das Wesentliche) Usability (Intuitive Bedienung oder Manuale, Anwendung gelernten Leseflusses, Wettbewerber 2 Clicks weg…, Kiss = keep it short and simple, Wiederholbarkeit der Nutzungsergebnisse, Log in oben rechts, Navigation oben rechts, Suchmasken oben rechts, An relevanten Stellen sollte User klar sein, was zu tun und was der Nutzen ist, knackige Call to Action)
- Conversion Funnel Den Conversion Funnel durchläuft jeder Internetnutzer vom Klick einer Anzeige bis hin zur Bestellung des gewünschten Produkts oder der gewünschten Dienstleistung. Die einzelnen Schritte innerhalb einesConversion Funnels werden auch „Micro Conversions” genannt.
- F Format Blickverlauf eines Online users, der Blickverlauf hat die Form eines F's.
- Mystery Surfing Getarnte Kunden (aus der Zielgruppe) surfen und füllen einen Fragebogen aus mit dem Ziel die Zufriedenheit mit dem Online Angebot zu dokumentieren. Emotional Raodmap der Onlinebesucher Ergebnis: Optimierung der CWS, Micorsites, Landing Pages. Zielgruppenspezifische Optimierung und Überprüfung mittels experimenteller Forschungspläne (A/B Tests). Treatments = Gestaltungsvarianten und Zielkriterien = KPI´s
- Programmatic Advertising Programmatic Advertising oder Programmatische Werbung ist ein Begriff aus dem Online-Marketing. Er bezeichnet den vollautomatischen und individualisierten Ein- und Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit.Realtime Bidding - (Programmatic adbuying/ Programmatic Advertising): vollautomatische Werbeplatzierung aufgrund von Daten. Inkl. Versteigerung von Werbeflächen.. Während des Ladevorgangs finden die Aktionen statt. Die Adserver stellen das Bindeglied von Angebot und Nachfrage. AdTags zeigen die Affinitäten der Werbeplätze auf = Relevanz der Werbung steigt. Wettbewerb um die besten Plätze!! Verfügbarkeit und Preis-/ Leistungsverhältnis sowie Komplexität des Banners.
- Targeting-Konzepte •Soziodemografisches Targeting (Personenmerkmale des Onlinenutzers = Profildaten und Interessensfeldern), Beruhen auf Selbstauskünften, OnlineBefragungen und ein Log in ist nötig bzw. eine Nutzeridentifizierung •Geo-Targeting/ IP Targeting: Bindung der Auslieferung der Werbung an den Standort des Rechners. Nutzer kann Permission für GPS Ortung erlauben. Dann Orientierung an bestimmte Standorte, Regionen Städte… •Technisches Targeting: Hard- und Softwareausstattung (Bandbreite, Browser, Betriebssystem Bildschirmauflösung… Internet Service Provider. Verkauf von technischen Produkten und Darstellungsmöglichkeiten von Werbeinhalten (Responsive Web-Design) •Context Targeting/ Content Targeting/ Placement Targeting: Ausgangspunkt ist die gerade besuchte Website. Auslieferung der Werbung richtet sich nach dem Umfeld aus, dass der User gerade besucht. Festlegung des Zielumfeldes (Kernbereich des Affiliate Marketings). Werbung konzentriert sich auf Schwerpunktthemen und präsentieren jeweils passende Angebote•Semantisches Targeting: Ausgangspunkt die aktuell besuchten Website. Inhalte der Site werden gescannt und semantisch ausgewertet (Inhalt und Bedeutung). Begrifflich und im Wortzusammenhang (z.B. Bank und Birne). Website wird klassifiziert. Realtime Scanning und Werbemittelauslieferung der aktuell besuchten Site. Festlegung von semantischen Ausschlussbegriffen. Mechanismus wie beim Key Word Advertising •Behavioral Targeting (dynamisches Verhaltensprofil): Ausgangspunkt das Surf- und Suchverhalten und Ausrichtung an kurz- und längerfristiges Suchverhalten = Interessen. Werbeauslieferung richtet sich nach dem aktuell gezeigten Verhalten. Rückschluss auf zukünftige Bedürfnisse durch Analyse der vergangenen Bedarfe. Analyse des Summe der Contextumfelder und welche Kategorien besucht wurden oder Bestellvorgänge abgebrochen. Voraussetzung ist ein Cookie in dem jeweiligen Werbenetzwerk (anonym)•Re-Targeting: Spezialform des BT. 95% verlassen z.B. Shop ohne Kauf, Flugbuchung. Hierdurch kann eine Zweitverwertung des Traffic vorgenommen werden. Der User bekommt im Rahmen eines Werbenetzwerks auf anderen Sites des Netzwerks wiederholt Hinweise auf das entsprechende Angebot oder Shop in der Hoffnung, dass er den Kaufakt noch tätigen wird. Auch hier sind Cookies nötig und keine personenbezogenen Daten. Omni-Channel Retargeting: Ansprache des User auf verschiedenen Kanälen. Banner-Stalking: Einmal ein Kaufinteresse gezeigt, schon kommt das Angebot von Überall…. (z.B. zalando.de) = Werbereaktanz & Adblocker Alternative: Ähnliche Angebote, die ggf. die Problemlösung besser treffen. Einsatz auch bei Kunden die gekauft haben mit dem Ziel More-, Up-, Crossselling. Frequency Capping kommt auch zum Einsatz•Predictive Targeting/ Lookalike Targeting: Ausgangspunkt wieder das Such- und Surfverhalten. Bereitstellung der Onlinewerbung an das erwartete Verhalten. Statistische Analyse des Suchverhaltens des Users mit anderen Verhaltensmustern im Sinne eine Segmentierung. Durch das Verhalten des Users wird er mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit einem Segment zugeordnet. Werbeinhalte werden dann nach Zeitpunkt, Inhalt und Wiederholungsrate zielgruppenspezifisch optimiert.
- Was ist SEO? Unterbegriff des SEM → Search Engine MarketingSearch Engine Optimierung. Ziel ist es das eigene Angebot auf den ersten Plätzen der organischen Trefferlisten zu platzieren – Organischen Trefferlisten sind Algorithmen hinterlegt die über einen Rechenvorgang die Suchstruktur des Users optimal zu einem Ergebnis umsetzt. – Das Ergebnis beruht nicht auf Bezahlung, sondern auf prognostisch validen Berechnungen. – zwischen den Suchbegriffen des Users und den online verfügbaren Verschlagwortungen eines Internetanbieters von Inhalten und Produkten
- Was ist SEA? Unterbegriff des SEM → Search Engine MarketingSEA - Search Engine Advertising– Ziel ist es, dass die eigenen Onlineangebote in Rahmen von Suchprozessen auf den ersten Rängen auftauchen – Das Ergebnis beruht auf Zahlungsvorgänge = „key word advertising oder paid search“. – Pay per click Modelle (vgl. auch Online Banner Werbung) – Das Ergebnis sind keyword-Anzeigen (sponsored links) bei Google als AdWords und bei Yahoo Bing als Bing Ads angeboten – Einsteuerung der Links aufmerksamkeitswirksam dann, wenn die „keywords“ vom user eingegeben werden. Überlegenheit gegenüber Bannern (Ausn. Banner auf Grundlage von Targetingmethoden) bzw. Affiliate Techniken dirkt an Zielgruppen
- SERP Search Engine Result Pages
- Quality Score „Relevanz der Inhalte“ Kombination aus erwarteten ClickThrough Rate ( Through Rate (Aufmachnung Aufmachnung) der key-Word Anzeige und Word Anzeige und Landing Landing Page Experience für den Suchenden
- Universal Search Universal-Search-Integration (Google): Integration verschiedener Informationskategorien in die SERP´s. Neben der klassischen Websuche, bietet Google Spezialfilter für Spezialsuchen (Bilder, Maps, Shopping, News, Videos, ….). Somit kann der Suchende die Suchergebnisse einschränken.
- Owned, Paid bzw. Earned Media Owned Media (manage): CWS, e-Kommunikation, Online-Shops. Corporate Blogs, eigene Foren und Communities sowie die Präsenzen auf den SM Plattformen Paid Media (finance): Einkauf von Leistungen bei Drittpartnern. Banner, Keyword, hervorgehobene Beiträge bei Facebook. Promoted Tweets, -accounts bei Twitter. Social Media Briefmarken =Unternehmen müssen vor Zustellung ihre Botschaften frankieren. Custom Brand Channel bei YouTube. Earned Media (inspire): User generated content, Bookmarks für die eigene Website, Beiträge in unternehmensfremden Blogs und Communities. Fähigkeit gute Geschichten zu erzählen!
- Social Bookmarkings Social Bookmarks sind Lesezeichen (engl. bookmarks), die zu bestimmten Webseiten führen. Diese werden nicht wie gewöhnlich im Browser, sondern in einem Social-Bookmark-Portal im Internet gespeichert. Hier können Nuztzer auch entscheiden, ob und welche der eigenen Bookmarks für andere Nutzer sichtbar sind.