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Neuropsychologie (Fach) / VL 2 (Lektion)

VL 2

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  • Neuroanatomie Präfrontaler Cortex (6) 1. Dorsolateraler PFC 2. Anteriorer präfrontaler Bereich 3. Lateraler und medialer  orbitofrontaler (ventromedialer) Kortex4. Medialer PFC5. Anteriorer cingulärer Kortex6. Broca-Areal
  • Dorsolateraler PFC AUSGEWÄHLTE FUNKTIONEN: (5) • Arbeitsgedächtnis• Repräsentation zukünftiger Handlungen• (moralische) Entscheidungsfindung• Kognitive Kontrolle (z.B. über Emotionen)• Abstraktes Denken
  • Studie Greene et al. > Fokus auf die Rolle Emotionen bei der moralischen Entscheidungsfindung und Argumentation > zB bei moralischem Dilemma wie Film "Terror ihr Urteil": Flugzeug mit Terroristen abgeschossen umd mehr Menschen zu retten - ok? > zeigt, dass bei persönlich moralischer Bedingung Areale zur Verarbeitung von Emotionen besonders aktiv sind und weniger Areale des AG 
  • exakte Ergebnisse Greene et al. (5) > medial portions of Brodmann’s Areas (BA) 9 and 10 (medial frontal gyrus), BA 31 ( posterior cingulate gyrus) + and BA 39 (angular gyrus, bilateral) sehr aktiviert > BA 46 (middle frontal gyrus, right)+ BA 7/40 ( parietal lobe, bilateral)  besonders gering
  • medialer PFC - Funktionen (5) 1. Kognitive Beurteilung affektiver Stimuli (auch komplexe und ambivalente) vor allem in Bezug auf Personen (statt Objekten)2. Soziale Kognition, Mentalisierung3. die Perspektive Anderer einnehmen (posterior), Selbstreferenzialität (anterior)4. Belohnung5. Moralische Entscheidungen (richtig/falsch)
  • Studie: Kedia et al. (4) > Untersuchung neuronaler Korrelater von vier Emotionsqualitäten > Wut auf sich selbst ( I harm myself), Schuld (I harm someone), Wut auf anderen (someone harms me) und Mitgefühl (someone harms someone) > Versuchsdesign: Variation von Agent (selbst vs. andere) und Opfer (selbst vs. andere) > wann immer berücksichtig werden muss was andere Person denkt -> Veränderung Aktivierng Gehirnstruktur
  • Studie: Kedia et al. - 6 Felder Schema > Ärger/Wut auf sich: entdecken Lottozahl aber Schein nicht abgegeben > Ärger auf anderen: entdecken Lottozahl aber Kollege hat Schein nicht abgegeben > Schuld: Kollege richtig, selbst vergessen abzugeben > Mitleid: Kollege richtig aber vergessen abzugeben > Neutral-selbst: diese Woche nicht gespielt, neutral-anderer: diese Woche nicht gespielt
  • Welche Gehirnregionen wurden in der Kedia Studie aktiviert? (6) > Bedingungen, die eine andere Person betrafen: dorsal medial prefrontal cortex, the precuneus, bilateral temporo-parietal junction> Bedingungen, in denen sowohl das Selbst auch andere durch zu Schaden gekommen sind: the bilateral amygdala, anterior cingulate + basal ganglia --> Starke Veränderung!
  • Studie: Jackson et. al (4) AC+AI+C+(T) > Wahrnehmung von Schmerzen bei anderen > Fremd- udn Eigenwahrnehmung von Schmerz verglichen > einige Netzwerke überlappe sich, partielle zerebreale Gemeinsamkeit > "the anterior cingulate, the anterior insula, the cerebellum, and to a lesser extent the thalamus. These regions are known to play a significant role in pain processing"
  • Studie Lamm et al. (3) > Empathy for pain recruits similar brain areas as the direct experience of pain > Empathy can be triggered by different mechanisms and brain networks > teilweise Überlappung Hirnaktivierung eigener Schmerz und Schmerz anderer
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  • orbitofrontaler Kortex- Funktionen: (8) 1. Repräsentation von Stimulus-Konsequenz-Kontingenzen und Reaktions-Konsequenz- Kontingenzen --> operante Konditionierung 2. Auswahl, Vergleich, Bewertung von Stimuli, Vorhersage (mOFC) und Erkennung von Fehlern, Lernen aus Fehlern und unerwarteten Konsequenzen 3. Belohnung 4. Emotions- und Impulskontrolle 5. Beurteilung des emotionalen und motivationsbezogenen Wertes von Umweltinformationen unter Einbeziehung von Vorwissen  --> Entscheidungsfindung  6. Emotionserkennung 7. Obsessionen (Impulsregulation) 8. Furchtextinktion (mOFC)
  • Studie: Linke et. al - Basics (4) > Einfluss motivationaler Orientierung (intrinsisch, extrinsisch) auf die Verarbeitungpositiven oder negativen Feedbacks auf den Lernprozess > Insbesondere: Frage, ob die motivationale Orientierung die neuronale Aktivität inReaktion auf Belohnung oder Bestrafung moduliert> Stichprobe: 33 gesunde Individuen > Extrinsische und intrinsische Motivation wurde mithilfe von Fragebögen erfasst
  • Methode Studie Linke et. al (3)  > VPN wurden zwei Karten gezeigt (Anglo-Amerkanisches Kartenset Experimental, Deutsches bei Baseline und nur neutrales Feedback) und sie mussten die richtige auswählen -> Geld > es wurde gesagt, dass es eine Regel gibt nach der die Karten richtig sind, 3000 ms gezeigt, 3000ms zur Entscheidung, 2000 ms Geldbetrag, Intertrial Intervalle  > 80:20 bei richtiger Antwort: probabilistic error, bei falsch spontaneous error, wenn keine Verädnerung im Verhalten preceding reversal error, letzter Fehler bevor Verhalten geändert behavioural switching
  • Aktivierte Hirnteile Studie Linke et al. bei Belohnung und Bestrafung (4+3) Belohungsdurchgänge• medialen orbitofrontalen Kortex• anterioren cingulären Gyrus (ACC)• Amygdala• nucleus accumbens Bestrafungsdurchgänge:• medialen und inferioren prefrontal cortex• superior parietal cortex• insula
  • Ergebnisse Linke et. al zudem: (2) > Hohe extrinsische Motivation positiv mit erhöhter neuronaler Aktivität im ACC, der Amygdala und dem Putamen infolge von Belohung assoziiert. > Zwischen intrinsischer Motivation und Aktivität in diesen Hirnregionen besteht allerdings einnegativer Zusammenhang.
  • Ergebnis Studie Linke et. al (3) > Motivationale Orientierung moduliert Ansprechschwelle der Belohnung in großen Teilen des menschlichen Belohnungssystems > signifikanter Einfluss individueller Unterschiede in Motivation/ belohnungsspez. Persönlichkeitseigenschaften auf neuronaler Verarbeitung von Belohnung > aber kein Einfluss von Lernparametern
  • Studie Nitschke et al.: (3) > 6 Mütter, 1. Kind auf die Welt gebracht haben (Ausschluss: postpartale Depression)> Fotoshoot mit Babys im Labor> 6 Wochen später: passive viewing task sowie Erfassung der Stimmung zwischen derStimulidarbietung dieser und Bilder von anderen Kindern und Erwachsenen im Scanner
  • Ergebnisse Studie Nitschke et. al (4) > Mütter: Aktivierung orbitofrontaler Cortex bei Bildern des eigenen Kindes versus fremde Kinder > raten ihre Laune besser bei für Bilder der eigenen Kinder als für andere Kinder, Erwachsene oder Baseline > OFC Aktivierung korreliert positiv mit Laune-Rating, Teile des visuellen Cortex die auch zwischen eigenen und fremden Kindern unterscheidet korrlierten jedoch nicht mit Rating --> OFC: affektive Antwort auf ihr Kind, positive Emotion, Unterschiede > Level mütterliche Bindung?