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Marketing Management (Geprüfter Betriebswirt) (Fach) / Kapitel 2 (Lektion)

Formulierung eines strategischen und operativen Zielprogramms

Diese Lektion wurde von Sterne91 erstellt.

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  • Beschreiben Sie das Zielprogramm...... Das Zielprogramm verbindet die übergeordneten Unternehmensziele mit den Handlungszielen.Während sich die übergeordneten Ziele auf den Unternehmenszweck, die Unternehmensgrundsätze,die Unternehmensidentität und die Oberziele des Unternehmens beziehen,werden bei den Handlungszielen strategische, taktische und operative Zielinhalte formuliert.Sie beziehen sich auf das Wachstum und die Stabilisierung des Unternehmens
  • Nennen Sie zwei strategische Marketingziele, die geeignet sind, das oberste Unternehmensziel eines Return on Investment (ROI) von 20 % innerhalb von 4 Jahren zu unterstützen. BEISPIELE: BEISPIELE: Erhöhung des absoluten und relativen Marktanteils,- Umsatzerhöhung und Kostensenkung.
  • Definieren Sie ein operatives Marketingziel, das die Realisierung des ROI unterstützen könnte... Steigerung der Umsatzrentabilität um X % durch eine stärkere Marktdurchdringung mittelseiner neuen Premiummarke im Segment XY innerhalb der nächsten 4 Jahre
  • Beschreibe komplementäre, indifferente und konfligierende Ziele und nenne ein bespiel dazu. - komplementär:(Erreichung des einen Ziels unterstützt das andereZiel; bspw. Kostensenkung & Gewinnsteigerung), BSP: Steigerung der Mitarbeitermotivation und Kundenzufriedenheit;        Hochpreispolitik und Qualitätsführerschaft. - konfligierend:(Ziele beeinflussen sich nicht; bspw. Mitarbeiterzufriedenheitund Änderung der Verpackung), BSP:Personalabbau und Erhöhung der Besuchshäufigkeit von Kunden;Lagerkostenreduktion durch Zentrallager und Lieferzeitverkürzung. - indifferent: konfligierende Ziele (Ziele behindern sich gegenseitig; bspw. Personalkostensenkung und Steigerung der Servicequalität) BSP: Erhöhung des Marktanteils und Einführung einer neuen Betriebssportgruppe.
  • Welche Mindestanforderungen müssen Segmentierungskriterien erfüllen? Kaufverhaltensrelevanz, Messbarkeit (Operationalität), Erreichbarkeit bzw. Zugänglichkeit,Handlungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und zeitliche Stabilität.
  • Wofür lässt sich der PLZ zur strategischen Planung einsetzen? Durch Rückschlüsse auf die aktuelle Lebenszyklusphase des betreffenden Produktes, solleine Einschätzung für den optimalen Zeitpunkt zum Einsatz bestimmter Marketing-Mix-Maßnahmen abgeleitet werden.
  • Beschreiben Sie den Gegenstand der SWOT-Analyse und nennen Sie geeignete Beispiele zu den einzelnen Analysebereichen. Die SWOT-Analyse gehört zu den integrativen Analysen und stellt ein Bindeglied zwischenGeschäftsanalyse und Strategieentwicklung dar. Das Akronym SWOT ergibt sich aus denAnfangsbuchstaben der englischsprachigen Bezeichnungen Strengths (Stärken),Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken). Grundsätzlichsetzt sich die SWOT-Analyse aus zwei Analysebereichen zusammen. Die interne Perspektivebeinhaltet die unternehmensinternen Stärken (bspw. technisches Know-how) undSchwächen (bspw. interne Kostenstruktur)) und soll zu einer Einschätzung der eigenenLeistungsfähigkeit gegenüber den relevanten Wettbewerbern führen. Die externe Perspektiveuntersucht das Unternehmensumfeld auf mögliche Chancen (bspw. hohes Marktwachstumder besetzten Nische) und Risiken (bspw. Markteintritt neuer Wettbewerber), wodurchdie zukünftig zu erwartenden Marktentwicklungen bewertet werden.
  • Beschreiben Sie die jeweiligen Normstrategien des BCG- Portfolio. - Fragezeichen: Strategische Geschäftseinheit (SGE) mit nur geringem relativen Marktanteilaber hohem Marktwachstum. > Offensiv- oder Rückzugsstrategie (je nach Erfolgschancen). - Stars: SGE verfügen in wachsenden Märkten über eine gute Marktposition und somiteinen hohen relativen Marktanteil. > Investitionsstrategie (halten oder ausbauen). - Milchkühe: SGE verfügen über eine etablierte Marktposition, allerdings bei geringemMarktwachstum. > Abschöpfungsstrategie (relativen Marktanteil halten, zusätzliche finanzielleMittel in Stars oder Fragezeichen investieren). - Arme Hunde: SGE verfügen über einen geringen relativen Marktanteil bei niedrigemMarktwachstum. > Desinvestitionsstrategie (SGE verkaufen, oder schrittweise aus demMarkt austreten).
  • Ein führender, innovativer Smartphone-Hersteller plant ein neues Modell am Markt einzuführen.Wie könnte eine entsprechende Marktsegmentierung vorgenommen werden? BerücksichtigenSie geografische, demografische, sozioökonomische und verhaltensbedingte Kriterien. - Geografische Kriterien:Europa - Demografische Kriterien:Alter: 15 – 35 Jahre (als Kernzielgruppe)Einkommen: mittlere bis gehobene Kaufkraft/Einkommen - Sozioökonomische Kriterien:Soziale Schicht: mittlere bis gehobene soziale Schicht - Psychologische Kriterien:Persönlichkeit: technik- und prestigeorientiertLebensstil: modern und trendbewusst - Verhaltensbedingte Kriterien:Kaufmotive: qualitätsbewusste Markenkäufer
  • Durch die SWOT-Analyse lassen sich -Trends bezüglich ihres Chancen-Potenzials analysieren -Trends bezüglich ihres Risiko-Potenzials analysieren. -unternehmensinterne Stärken analysieren -unternehmensinterne schwächen analysieren.  -Kompetenzen identifizieren, die zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen relevant sind (S.68 Script)
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  • Folgende Phasen gehören zum Produktlebenszyklus -Einführungsphase -Wachstumsphase -Reife -Sättigungsphase -Degenerationsphase
  • Ökonomische Ziele sind beispielsweise -Rendite -Gewinn -Umsatz
  • Einen Ansatz zur Bildung strategischer Geschäftseinheiten bietet Abell mit den Dimensionen -Funktionserfüllung -Abnehmergruppen -Technologien
  • Der relevante Marktanteil (RMA) -bezieht sich auf den größten Wettbewerber RMA  - basiert auf dem Grundgedanken der Erfahrungskurve - größer als 1,0 bedeutet,, dass das unternehmen mit dieser SGE Markführer ist.  - spiegelt die Unternehmenskomponente (Stärken / Schwächen) wieder. 
  • Die übergeordneten (normativen) Zielen beziehen sich auf.... ◊Unternehmenszweck. -Unternehmensgrundsätze. -Unternehmensidentität. -Unternehmensoberziele.
  • Folgende Normstrategien lassen sich aus der Portfolio-Analyse ableiten:: -für ŽSterneŽ: Investitionsstrategie (halten oder ausbauen) -für ŽMilchküheŽ: Abschöpfungsstrategie (RMA halten, zusätzliche finanzielle Mittel in Stars oder Fragezeichen investieren). -für ŽFragezeichenŽ: Offensiv- oder Rückzugsstrategie (je nach Erfolgschancen).
  • Welche Ursachen können für Erfahrungskurveneffekte genannt werden?: -Lerneffekte. -Neue Produktionstechnologien. -Produktvereinfachungen.
  • Mindestanforderungen an die strategische Zielformulierung sind:: -Kompatibilität. -Beachtung der Zielbeziehungen untereinander. -Hierarchisierung. -Operationalität.
  • Mindestanforderungen an Marktsegmentierungskriterien sind: -Kaufverhaltensrelevanz. -Erreichbarkeit bzw. Zugänglichkeit. -Messbarkeit (Operationalität). -Zeitliche Stabilität.
  • Die Marktsegmentierung dient der -Marktidentifizierung -besseren Befriedigung der Konsumentenbedürfnisse -zieladäquaten Allokation (Verteilung) des Marketingbudgets -Erleichterung der Prognosen von Marktentwicklungen.
  • Strategische Geschäftseinheiten - ind in sich homogen, untereinander heterogen - verfolgen eigenständige Marktaufgaben. - sind eigenständig steuer- und liquidierbar - weisen einen eindeutig identifizierbaren Kreis von Konkurrenten auf.
  • Marktwachstum (MW) -dient als Maßstab für die Attraktivität (z. B. zukünftige Gewinnchancen). -basiert auf der Lebenszyklusanalyse -spiegelt die Markt- und Umweltkomponente (Chancen/Risiken) wider
  • Psychographische Ziele sind beispielsweise: Bekanntheitsgrad. Image. Kundenzufriedenheit .
  • Der STP-Ansatz erfolgt durch die Schritte Segmentation. Targeting. Positioning.