2

Entwicklungspsychologie (Fach) / Habituation als Indikator von Intelligenz (Lektion)

SS19

Diese Lektion wurde von artemislydia erstellt.

Lektion lernen

  • Komparatormodell von Sokolov Habituation weil ein Reiz 6mal gezeigt wurden. Habituationskriterium: Kind schaut nicht mehr hin hin.  Annahme: -Aufbau einer mentalen Repräsentation des Stimulus (Objekt oder Prototyp als mentale Repräsentation) -Abruf dieser Repräsentation bei jedem Durchgang  -Vergleich zwischen aktuellem Bild und Repräsentation -Habituation zeigt erfolgreichen Lernen an (Kind schaut nicht mehr hin) -> Habituationsgeschwindigkeit als Indikator der individuellen Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit. -Dishabituation in Reaktion auf neuen Reiz (um sicher zu sein, dass das nicht mehr hinschauen auch wirklich etwas mit der Habituation zu tun hat)   -Diskrepanz zwischen aktuellem Reiz und der aufgebauten Repräsentation wird wahrgenommen. -> Orientierungsreaktion Stärke der Dishabituation (wie viel länger das Kind hinschaut)/Orientierungsreaktion als Indikator für das diskriminative Gedächtnis (natürlich muss sich das Kind den alten Stimulus gemerkt haben, um festzustellen das ist jetzt etwas Neues) Habituation korreliert mit späterem IQ und auch die Dishabituation, nicht besonders stark aber gut.
  • Take home deklaratives/ explizites Gedächtnis: beinhaltet Wissen, das wir bewusst abrufen können; lässt sich in episodisches und semantisches Gedächtnis unterteilen.