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Entwicklungspsychologie (Fach) / Wie ordnen Babys ihre visuelle Umwelt? (Lektion)
Entwicklung des Denkens 1: Frühe Kindheit
Diese Lektion wurde von artemislydia erstellt.
- Ordnen der visuellen Umwelt Echt oder Bild? NG erkennen zweidimensionale Versionen von dreidimensionlaen Objekten; bis 1,5J versuchen Kinder Bilder wie echte Objekte zu behandeln, indem sie danach greifen. Symbolcharakter von zweidimesnionalen Bildern in westl. Kulturen ab 1,5 J, in ländlichen Regionen erst später (weniger Erfahrungen mit Bildern) Zunehmend gezieltes Scannen in den ersten Monaten (1M:outer contour of the face and head, with a few fixations of theeyes; 2M: fixated primarily on the internal features of the face, especially the eyes and mouth) Von sticky fixations zu smooth pursuit: Unter 4M: haften mit ihrem Blick oft fest -> smooth pursuit gelingt zwischen 5 und 20 W immer besser Vom smooth pursuit zu antizipatorischen Blicken: Messung der Blickbewegungen mit EOG (Elektrookulogramm) nicht nur Stimulus folgen, wenn er sich bewegt, auch hinter dem Hindernis, antizipieren wenn er auf der anderen Seite wieder rauskommt (9W nein, 17W ja); Messung mit Eye Tracking: Vorhersage von Handlungzielen. Die Kinder können diesen Ball mit 12M, mit 6M nicht antizipieren -Verbesserung der Sehschärfe (Neugeborene bis 8M); Reifung des visuellen Systems geht noch weiter! -ab 8M:Wahrnehmung subjektiver Kontouren: Integration von Teilelementen zu einem einheitlichen Wahrnehmungseindruck: Verstärkte Gamma-Aktivität für Kanisza Stimulus spricht für Integration der Einzelteile zu einem kohärenten Perzept -ab 9M: Tiefensehen (zögern an der visuellen Klippe) -Können Kleinkinder mit/von Touchscreens lernen? Experiment: Puzzle Aufgabe wird sozial oder in ghost Bedingung (Bewegen sich selbst) am Touch Screen gezeigt. Test mit Touch Screen (2D) oder echtem Puzzle (3D, Transferleistung erforderlich, vom Touchscreen auf die 3D-Welt)-> 2,5-3 jähirge Kinder lernen am besten von sozialen Demonstrationen, auch mit dem Touch Screen! -6J: Kontrastempfindlichkeit von Erwachsenen -11J: Einschätzung von Geschwindigkeiten (Straßenverkehr) -12J: Erreichen der Sehschärfe Erwachsener Ebenen der Kategorisierung sensu Rosch: übergeordnete/globale Ebene: Tier, Möbel Basisebene: Hund/Vogel, Stuhl/Tisch Untergeordnete Ebene: Dackel/Pudel etc. Entwicklungsverlauf: Erst global, dann basic level Kategorisierung: Perzeptuelle Unterschiede der Exemplare innerhalb globaler Kategorien sind viel größer als innerhalb von Basis-Kategorien und Unterschiede zwischen den Kategorien sind bei der Basisebene größer als bei untergeordneten Kategorien Kinder entwicklen zuerst die Unterscheidungsfähigkeit zwischen belebten und unbelebten Entitäten und erst später zwischen einzelnen Basis-Kategorien. -> evolutionäre Relevanz der Detektion von Lebewesen, Bedeutung der belebt-unbelebt Unterscheidung im Alltag Untersuchungen bei Babys mittels Habituationsparadigma: Habituation: Bildpaare eine Kategorie, z.B. 6xKatze Test: 1 Bild einer alten, dann 1 Bild einer neuen Kategorie. Schauen sie das Bild der neuen Kategorie bevorzugt an, wird die Kategorisierung angenommen. (obwohl ihnen wahrscheinlich schon langweilig geworden ist, nachdem sie so lange die anderen 6 Bilder angeschaut haben) -> Neuheitspräferenz Ergebnis: 3-4M können schon zwischen den untergeordneten Ebenen entscheiden (wrsh ist das ein Lernen innerhalb des Versuchs, weil sie die ganzen Tiere noch nicht kennen) Erklärung: Während der Habituationsphase abstrahiert das Kind perzeptuelle Gemeinsamkeiten zwischen den gezeigten Stimuli (=Prototypen) und erkennt dann, dass das Testexemplar nicht zum vorher gebildeten Prototypen passt. Ab wann klappt die Unterscheidung zwischen Menschen und anderen Lebewesen? EKP-Studie: -> Keine Habituation erforderlich ->Mehr verschiedene Exemplare können gezeigt werden als beim Habituationsparadigma. (80 Bilder der einen Kategorie (Menschen/Tiere),Standard, 20 Bilder der anderen Kategorie, Oddballs): Mit 7M erhöhte Nc-Amplitude für Bilder der seltenen Kategorie (Oddballs=Bilder der seltenen Reizkategorie ) unabängig davon, welche Kategorie als Standard und welche als Oddball gezeigt wurde. Beim Kontrast Tier-Möbel zeigt sich der gleiche Effekt bereits mit 4M.
- Take home BabyslernenindenerstenLebensmonatenihrevisuelleUmweltdurchKategorisierung zu ordnen und ihre visuelle Aufmerksamkeit zu kontrollieren, aber das visuelle System entwickelt sich noch bis ins Jugendalter weiter.