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Entwicklungspsychologie (Fach) / Entwicklung der Motorik (Lektion)
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- Trends in der Entwicklung -Erst Kontrolle über Kopf und Rumpf (proximales, neuronale Entwicklung: Myelin), dann über weiter entfernt liegende Gliedmaße -Grobmotorik (laufen) kommt vor der Feinmotorik (Besteck essen) -Zunehmende Integration von Teilfähigkeiten (Zusammenkettung zu komplexeren Handlungsketten)
- Entwicklung der Motorik: Fortbewegung -Kopf heben ca 3 W (Köpfchen stützen) -> Tummy time! tagsüber wenn das Kind wach ist das Kind in Bauchlage bringen, um Aufbau der Muskulator zu fördern -Oberkörper aufrichten, auf Arme abstützen ca 2 M (2-4 M) -Rücken auf die Seite rollen ca 4 M (2-5 M) -Alleine sitzen ca 7 M (5-9 M) erst machen, wenn die Kinder auch schon selber können sonst sclecht für den Rücken -Fortbewegung durch Krabbeln oder Robben ca 6 M -Stehen mit Festhalten ca 8 M (5-10 M) -An Möbeln entlang gehen ca 10 M (7-13 M) -Alleine gehen ca 1 Jahr (10-16 M)
- Entwicklung der Motorik: Fortbewegung Die Motorikentwicklung ist erfahrungs- und somit kulturabhängig! (Jeweils unter 1 Jahr kann man schon verschiedenes können, je nachdem was mit ihnen geübt wird, übt sich darauf aus was für Skills und wann sie diese entwickeln)
- Motorische Entwicklung beeinflusst die Wahrnehmung Keine verlässliche Risikoeinschätzung (Abgründe/Rampen) jeweils in der 1. W des Krabbelns/Laufen (Fortbewegung) 10. W des Krabbelns/Laufens Vermeidung der zu steilen Rampe -> Verletzungsgefahr ist immer dann am größten, wenn gerade eine neue Fortbewegungsmethode gelernt wurde!
- Entwicklung der Motorik: Greifen - ca ab 6 Monate: gezieltes Greifen mit der ganzen Hand, Hand wird zunächst nicht an Zielobjekt angepasst -> Affengriff -Scherengriff: Objekt zw Daumen und Finger (ist bei anderen Primaten nicht möglich, opposite) -Pinzettengriff: Kleine Objekte können mit den Spitzen von Daumen und Zeigefinger ergriffen werden (Höhepunkt der Greifentwicklung) Die Erfahrung des Greifens hängt mit dem Verständnis des Babys für die Handlungsziele anderer Menschen zusammen und nicht die Bewegung an sich: Ab 6 Mo wundern sich Babys (schauen länger hin), wenn eine Hand, die mehrmals nach dem Ball gegriffen hat plötzlich nach dem Teddy greift (auch wenn die Hand zur gleichen Position wandern wie vorher); mit 3 M können das Babys noch nicht:also wenn sie noch nicht greifen können, außer wenn sie künstlich trainiert werden, dann zeigen sie den gleichen Effekt: Wenn die Kinder vor der Testung ,,künstliche'' Greiferfahrungen machen konnten (durch Kletthandschuhe an denen Gegenstände hängen bleiben)
- Entwicklung der Motorik: Vorschul- und Schulzeit - Veränderte Körperproportionen -> relativ gesteigertes Längenwachstum und Wachstum der Gliedmaßen -> Babyspeck geht verloren -> Kopf proportional kleiner - Motorische Meilensteine: 4 Jahre Grobmotorik: Frei auf einem Bein, mit geschlossenen Beinen vorwärts hüpfen, freihändig beinwechselnd eine Treppe aufwärts gehen, Fahrradfahren ohne Stützräder Feinmotorik: Schere ausscheiden, Kreis nach- und ausmalen, Knöpfe öffnen & schließen, Schuhe binden 7-10 Jahre Grobmotorik:Haltungskontrolle voll ausgebildet, Verbesserung der Zielbewegungskontrolle (zb bei Reich- und Zeigebewegungen)
- Entwicklung der Motorik: Vorschul- und Schulzeit, Bewegungsförderung Je mehr sich Kinder bewegen üben Erfahrung machen (welche Erfahrung sie machen ist Kulturabhängig), desto besser sind ihre motorischen Leistungen Motorische Leistungsfähigkeit ist bei Kindern aus Waldkindergärten größer -> Spielmöglichkeiten außerhalb des Hauses führen zu besseren motorischen Leistungen, Zusammenhang zur Mitgliedschaft im Sportverein unklar (ist ja auch nicht klar ob man bei Mitgliedschaft auch hingeht)
- Entwicklung der Motorik: Motorische Ungeschicklichkeit = motorische Defizite in vielen Bereichen und über einen längeren Zeitraum
- Motorische Ungeschicklichkeit -soziale Konsequenzen: Ausschluss von Spiel mit Gleichaltrigen, Hänseleien -Häufig gleichzeitig Lernschwierigkeiten, Störungen der Aufmerksamkeit, geringer Selbstwert -Ursachen: nicht vollständig geklärt, aber Teufelskreis aus geringem Interesse an motorischen Aktivitäten, folglich wenig Aktivität und dadurch wenig Übung der Fertigkeiten -> Intervention: gezieltes Training motorischer Fertigkeiten und Aufgaben
- Prä und perinatale Risiken können die weitere Entwicklung erheblich beeinträchtigen und kommen oft gehäuft vor -> Aufklärung werdender Eltern über Risiken und Unterstützung gerade von Familien mit mehreren Risikofaktoren ist essentiell!
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- Neugeborene Aufmerksame Wahrnehmung der Umgebung (zeitweise) und beginnen früh mit anderen Menschen zu kommunizieren
- Frühe motorische Meilensteine wirken sich auf die kognitive Entwicklung aus über neue sensorische Eindrücke und Handlungsmöglichkeiten
- motorische Entwicklung ist hochgradig erfahrungsabhängig und somit abhängig von ausreichend Bewegungsmöglichkeiten und Gelegenheiten.