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Entwicklungspsychologie (Fach) / Grundlegende Regulationsfunktionen und mögliche Störungen, das Neugeborene/Entwi (Lektion)

SS19

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  • Regulierung der eigenen Körperzustände beim Neugeborenen; wichtigste Aufgabe in den ersten Lebensmonaten Regulation von  - Nahrungsaufnahme: 8-12 mal am Tag. -> wird mit der Zeit weniger und kürzer - Schlaf: Durchschlafen min 6h am Tag nach einer Abendmahlzeit, viele Kurzschlafphasen über den Tag - Verhalten & Affekt  - Später: Ausscheidungen
  • Aktivierungszustände und Schlaf REM-Schlaf = leichter Schlaf, ist bei Neugeborenen kürzer Nicht-REM-Schlaf = tiefer Schlaf  Größere Schlafblöcke: Wichtig für Lernen und Konsollidierung von Gedächtnisinhalten 8h ruhiger Schlaf, aber über den Tag verteilt (quiet sleep) REM-Schlaf, träumen, verarbeiten von Eindrücken (active sleep) Schlafphasen, dazwischen Wachphasen 1 Jahr: hauptsächlich nachts geschlafen und Nachmittagsschlaf  mit 10 Jahr: Hauptsächlich auf Nacht verlegt  Drowsing = nach der Mahlzeit  Wach & aktiv 5h am Tag, 2h Schreien (3er Regel = frühkindliche Regulationsstörung, betreffen nicht nur Schreien, auch mehrere Interaktions- und regulative Kontexte z.b. Schlafen, Essen, Schreien. Folgen: -dsyfunktionale Interaktionsmuster zwischen Säugling und Bezugsperson, psychische und physische Belastung der Eltern, oft mit Überforderung verbunden -> Schreiambulanzen) ist auch normal unabhängig davon glaube ich
  • Was Neugeborene schon mitbringen: Wahrnehmung - Reduzierte Sehschärfe, gegen Ende des 1 Lebensjahres ist sie schon sehr sehr gut - Schmecken & Riechen, mit Präferenzen für Süßes und Muttermilch - Gehör: Ist aber der Geburt schon gut ausgebildet 
  • Was Neugeborene schon mitbringen: Kommunikation Ab der Geburt beobachtete Präferenz für: - Sprachreize im Vergleich zu anderen Geräuschen - Stimme der Mutter  - eigene Muttersprache (für Betonungsmuster und Sprachmelodie), kann man mit dem Saugpräferenzparadigma feststellen: Babys saugen mit höherer Frequenz wenn sonst ein nicht bevorzugter Stimulus eingespielt wird  - Präferenz für Ammensprache/motherese: - hohe Tonlage, -häufige Sprechpausen, -überdeutliche Vokalisierung, -melidiöses Sprechen (hilft die Sprache zu lernen und raus zu exstrahieren und wo sind Wortgrenzen, Sprachlaute, aber sie hören es auch gerne und es regt sie an) Englisch und Chinesisch mit unterschiedlichen Sprachlauten und Sprachmelodien: Ähnliche Muster bei - Anregen zum Dialog, Beruhigen, Belohnen, Warnen in Vergleich zu Melodik der Sprechweise unter Erwachsenen (deutlich monotoner) -Kommunikation der eigenen Bedürfnisse: Schreien Zwischen Schmerz- und Hungerschreien kann unterschieden werden schon bei Neugeborenen -Babys schreien schon mit Akzent (Unterschiedliche Betonungsmuster im Mutterleib bekommen Babys schon mit, wenn man sich Schreie im Spektogramm ansieht sieht man diese Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachen schon)
  • Was Neugeborene schon mitbringen: Sozialverhalten - Neugeborenen-Lächeln Echtes, sozial-induziertes Lächeln ab ca. 2 Monaten, davor ist es nicht sozial-induziert  - Emotionale Gesichtsausdrücke bei Babys (bei negativen Gesichtsausdrücken ist man sich noch nicht sicher ob man da differenziert unterscheiden kann, aber es kann gut zwischen negativ und positiv unterschieden werden) - Contagious Crying bei Neugeborenen (wenn ein Baby schreit, schreien alle mit) Form des ,,emotionalen Spiegelns'' als Grundvoraussetzung für Empathie, Grund dafür ist die Entwicklung von Empathie (Mangel an Selbstregulation) -> wenn Babys einen Schrei eines Neugeborenen Babys vorspielt dann schreien andere Kinder auch 
  • Was Neugeborene schon mitbringen: Sozialverhalten Unterscheidung Selbst/Anderer Neugeborene haben ein ökologisches Selbst = implizites Selbstbild (nicht bewusst wahrnehmen = implizit, nicht in Symbiose) in Relation zur Umgebung -Unterscheiden zw Berührung von sich selbst und anderen -> kein Wangensuchreflex, rooting response (orientieren an der Brust wenn man ihnen die Wange berührt, wenn es sich selbst berührt macht es das nicht) -mit 3 Monaten schauen Babys länger hin wenn sie im Spiegel nicht ihre eigenen Bewegungen sehen -Hinweise für Kontingenzlernen: Bei wenigen Stunden alten Säuglingen spricht für einen Sinn von Agency = das man was bewirken kann, dass man selbstständig ein Agent ist (Kontingenzen zwischen eigenen motorischen Handlungen und Konsequenzen in der Umwelt)
  • Was Neugeborene schon mitbringen: Reflexe (als Überbleibsel unsrer Philogenese, zeigen sich wirklich nur bis zu einem gewissen Alter) -Schreitreflex  bis 2 M (wascheln) -Mororeflex  bis 6 M (denkt es fällt, Kind greift dann) -Greifreflex  bis 4 Mo (wahnsinnige Kraft wenn man sie an eine Wäscheleine hängt) -> beiden letzteren sind eine Sicherstellung von Kontakt  -> Folgenden als Sicherstellung zur Nahrungsaufnahme  -Wangensuchreflex bis 3 W -Saugreflex
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