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Geschichte (Fach) / VL 7 (Lektion)
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- Zweite Phase der Auseinandersetzung = eigentlicher Investiturstreit (bes. 1106-1122 unter Heinrich V.) Hauptziel der Kirchenreformer: libertas ecclesiae → Forderung: König – da Laie – soll keinen Einfluss haben auf Bischofswahl und -investitur- Investitur = Amtseinführung der Bischöfe durch Übergabe der geistlichen Amtssymbole Ring und Stab- Investiturverzicht hätte dem König den Einfluss auf die Auswahl seiner wichtigsten politischen Mitarbeiter genommen● Bedeutung der Bischöfe für das Reichsgefüge - Im nordalpinen Reichsteil sechs Erzbischöfe und ca. 30 Bischöfe; in Italien ein Bischof in jeder größeren Stadt.- Die sechs nordalpinen Erzbistümer des Reiches und ihre Suffragane in der Salierzeit: Zahlen[vgl. die Karte im Reader, S. 51]1. Trier 2. Köln 3. Mainz4. Salzburg5. (Hamburg)-Bremen insgesamt 6 Erzbischöfe und ca. 35 Bischöfe 6. Magdeburg- Erzbischof = Metropolit- dem Erzbischof zugeordneter Bischof = Suffragan- Erzdiözese mit zugeordneten Suffraganbistümern = Kirchenprovinz- jeder Christ gehört zu einer Gemeinde, jede Gemeinde zu einer Diözese
- WAS IST DIE AUFGABE EINES BISCHOFS? Gewählt werden Bischöfe laut Kirchenrecht von ‚Klerus und Volk‘ ihrer Diözese. Faktisch übt das Domkapitel das Wahlrecht aus.- In der Ottonen- und frühen Salierzeit teilt der König dem Kapitel mit, wen er gewählt haben möchte, und führt die Neugewählten dann durch Übergabe von Ring und Stab in ihr Amt ein = Investitur.- Die Bischöfe verfügen für die Dauer ihrer Amtszeit über zahlreiche Regalien, d.h. ‚Königsrechte‘, deren Ausübung ihnen obliegt (z.B. Markt, Münze, Zoll, Befestigungsrecht, Brücken- und Straßengeleit, Ge- richtsrechte).Als Gegenleistung erbringen sie den ‚Königsdienst’, das servitium regis - V ersorgung des reisenden Königshofes- Stellung berittener Krieger- politische Beratung- Diplomatendienste Angesichts dieser Funktionen ist eine maßgebliche Mitsprache des Königs bei der Auswahl der Bi- schöfe unabdingbar.
- LÖSUNG DES STREITS UM DIE INVESTITUR: Unterscheidung zwischen spiritualia (geistlichem Amt) und temporalia (weltlichen Hoheitsrechten) ei- nes Bischofs- Der König verzichtet auf die Amtseinführung (Investitur) des Bischofs mit Ring und Stab,verleiht nur noch die temporalia = Regalien und kann dafür Treue und Dienste fordern 9● Wormser Konkordat zwischen Kaiser Heinrich V. und Papst Calixt II. von 1122 Sept. 23 [Text im Reader, S. 58] - Freie und kanonische Wahl der Bischöfe, jedoch in Anwesenheit des Königs oder seines Bevollmächtigten.- Bei strittigem Ergebnis entscheidet der König zugunsten der 'vernünftigeren Partei' (sanior pars).- Der König verzichtet auf die geistliche Investitur durch Ring und Stab; nimmt nur noch die weltliche Regalieninvestitur vor durch Übergabe eines Zepters.- In Deutschland: Regalieninvestitur vor der Bischofsweihe.In Burgund und Reichsitalien: Regalieninvestitur innerhalb eines halben Jahres nach der Bischofsweihe. Folgen des Wormser Konkordats von 1122: - In Reichitalien und Burgund kein Einfluss des Königs mehr auf die Bischofsbesetzung (da Weihe vor der Regalieninvestitur).- Reichskirche ins Lehnsrecht einbezogen; Bischöfe und Reichsäbte werden nun Gefolgsleute des Königs; sollen ihm den Lehnseid (hominuim) leisten.
- 7.1 Der Adel des Reiches: Kategorien, Aufgaben, Gefolgschafts- und Lehnswesen Gefolgschafts- und Lehnswesen - Alle Großen und die meisten Freien des Landes gehören zu – hierarchisch gestuften – Gefolgschaften. Diese Gefolgschaften werden zusammengehalten durch eidlich beschworene Treue (fidelitas) → (veralteter Begriff) 'Personenverbandsstaat'.- wichtig: ständiger Austausch zwischen Anführer und Gefolge, da konsensuale Herrschaft. Wenn deR Herr den ‚Rat’ seiner Gefolgsleute missachtet, vernachlässigen diese ihre ‚Hilfe’ im unlösbaren Konfliktfall: - Gefolgschaftsaustritt Einzelner- Anschluss ganzer Gefolgschaftsverbände an neuen Anführer ● Lehnswesen: Leihe von Land oder Ämtern gegen Mannschaft und Treueid. Lehnsverhältnis nur zwischen Freien möglich.
- RECHTE UND PFLICHTEN VON VASALLEN UND HERREN Rechte und Pflichten von Vasallen und Herren - Der Vasall schuldet dem Herrn- Treue (fidelitas)- Rat und (Waffen)hilfe (consilium et auxilium) z.B. Hof- und Heerfahrt sowie Ehrendienste.Er verliert das Lehen bei Felonie (= 'Untreue' gegenüber dem Herrn).- Der Herr schuldet dem Vasallen- Schutz und Schirm- eine angemessene Erstausstattung durch LehenEr muss dem Vasallen den ungestörten Genuss des Lehens ermöglichen und ihm ggf. im Kampf und vor Gericht Hilfe leisten. Durch den Treueid, den der Herr erwidert, wird die Vasallität 'angehoben' zu einem hierarchischen Ver- hältnis auf Gegenseitigkeit unter Freien
- ADELSKATEGORIEN - König = rex Romanorum nach der Kaiserkrönung imperator Romanorum augustus- Herzog (dux) - Vertreter des Königs im 'Stammesgebiet'- Einberufung von 'Landtagen'; Heeresaufgebot; Geleitsrechte; Kirchenschutz(Erz)Bischof (episcopus)Reichsabt/äbtissin- Markgraf (marchio)- ursprüngl. Graf in Grenzgebieten des Reiches→ gute militärische Ausrüstung, notfalls Heeresaufgebot ohne Einschaltung des zuständigen Herzogs - Pfalzgraf (comes palatinus)wahrte ursprüngl. im Stammesgebiet die Rechte und Güter des Königs; angesehene Position- - - - ↑ grenzen sich im Laufe des 12. Jh.s ab als ‚Reichsfürsten’ ~ ‚Hochadel’ - Graf (comes) - in der Karolingerzeit vom König eingesetzter Vorsteher einer Grafschaft (Verwaltungsbezirk)- Inhaber der Hochgerichtsbarkeit; Koordinator von Heeresaufgeboten für König und Herzog - einfacher Adel = Baron, 'Herr von' (dominus, nobilis) - Ministeriale (ministerialis, miles de domo X)- unfreier, im späten 12. Jh. dennoch oft schon 'adeliger' Dienstmann (Verwaltungs/Verteidigungsspezialist)
- MINISTERIALE • Ministerialen: Ab dem späten 11. Jh. neue ‚Funktionselite‘ zwischen unfreien Bauern und Adeligen = Unfreie, nicht mehr tätig in der Landwirtschaft, sondern ... ... betraut mit Verwaltungs- und Organisationsaufgaben ... Burgbesatzung... im berittenen Waffendienst Gegenleistung: Dienstlehen- Funktion als Krieger eröffnet Möglichkeit zum sozialen Aufstieg: Die unfreien Dienstleute teilen mit den (Edel)freien - das Monopol bewaffneter Gewaltanwendung- die Reiterkriegerschaft → Statussymbole Pferd und Schwert- den Wohnsitz auf Burgen (als Burgbesatzung) → räumliche / alltägliche Nähe zum Adel- im 12. Jh. dann auch die Ritter-Ideale
- 7.2 Königswahlen: Grundprinzipien und Kriterien am Beispiel der Entscheidungen von 1125 und 1138 ● Königswahl im Hochmittelalter - Das Reich ist von 911 bis 1806 durchgängig ein Wahlreich.- spielen eine Rolle bei jeder hochma. Königswahl im Reich: ‚Geblütsrecht’ und freies Wahlrecht- wahlberechtigt: die principes = weltlichen und geistlichen Adeligen (Verhältnis ca. 1⁄4 zu 3⁄4) [im 13. Jh. verengt auf kleineren Wählerkreis; ab 1356 (Goldene Bulle) sieben Kurfürsten]- Wahlleiter: der Erzbischof von Mainz- Wahlen erfolgen immer einvernehmlich. Mehrheitswahl unbekannt, Nein-Stimmen unmöglich→ Ablehnung eines Bewerbers nur ausdrückbar durch - Nicht-Erscheinen zum Wahlereignis- Verlassen des Wahlortes vor Abschluss der Wahl
- Königswahlen von 1125 und 1138: Probleme der Gewählten mit den enttäuschten Thronanwärtern 1125 Thronkandidaten: - Herzog Friedrich von Schwaben (Staufer, Neffe des verstorbenen Salierkaisers Heinrich V.)- Markgraf Leopold von Österreich (Babenberger, Schwager des Salierkaisers Heinrich V.)- Herzog Lothar von Sachsen (Supplinburger, zuletzt Gegner des Salierkaisers Heinrich V.) Zum König gewählt wird 1125 der Sachsenherzog Lothar von Supplinburg→ Problem der Entzerrung von Reichsgut und salischem Privatgut (Allod) = Erbe der Staufer→ 10jährige Opposition der Staufer1135 unterwerfensichdieStauferbrüderHerzogFriedrichII.undKonrad(derseit1127alsGegenkönig Lothars III. aufgetreten war) 1138 Retourkutschefürden1125erWahlsiegderSupplinburger/Welfen:aussichtsreichster, aber durch Machtfülle gefährlicher Kandidat wäre Lothars Schwiegersohn Hein- rich der Stolze (Welfe),aber der Staufer Konrad lässt sich überstürzt zum König wählen und krönen und kann letztlich den Thron behaupten
- STAUFER KONRAD III Allerdings bleibt der erste Staufer Konrad III. (1138-1152) ein ‚schwacher König’... durch mangelnden Konsens mit den Fürsten dauerhaft blockiert... kann das Reich nur für den erfolglosen Zweiten Kreuzzug (1147-49) verlassen, nicht aber für einen Romzug zur Erlangung der Kaiserkrone→ empfiehlt 1152 nicht seinen Sohn (7), sondern seinen Neffen Friedrich Barbarossa (30) als Nachfolger
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- Das Reich als Wahlreich: Folgen Das Reich ist ein Wahlreich von 911 bis 1806 [↔ Frankreich o. England im 12. Jh. endgültig Erbreiche]Wahlreich → starke Stellung der Wähler politische Zugeständnisse des Throninteressenten amtierende Könige: - haben ein Vorschlagsrecht bezüglich des Nachfolgers (Designation)- streben Erhebung eines Sohnes zum Mitkönig an entscheidend für die Etablierung auf dem Thron: Wahl und Krönung- Wahl: durch die Großen [zunehmende Verengung auf die Reichsfürsten; ab 1356 sieben Kurfürsten]- Krönung: idealer Krönungsort Aachen; Koronator Kölner Erzbischof wichtige Rolle des Mainzer Erzbischofs:- bei Wahl durch ‚alle Großen‘ erster Kürruf- unter den sieben Kurfürsten letzte Stimme
- Die Neuorientierung der Staufer nach Italien unter Friedrich I. Barbarossa (1152-1190) Friedrichs I. Barbarossa (König 1152-1190) will den wirtschaftlich lukrativen Reichsteil Italien stär- ker nutzen und gerät dadurch in Konflikt mit den oberitalienischen Städten (1154-1183)- Deutschland ↔ Italien= monarchische vs. kommunale Ordnung Welt des Adels vs. Welt der Städte- Nordalpines Reich im 12. Jh.- alle wesentlichen Herrschaftsfunktionen beim weltlichen und geistlichen Adel (an der Herrschafts- ausübung beteiligt via Regalien) - Italien im 12. Jh. - Band zum König als Ausfluss aller Herrschaftsrechte faktisch gerissen- bischöfliche Stadtherren entmachtet durch die Stadtkommunen- Regalien (Gerichtsbarkeit, Zoll- und Abgabenhoheit, Wege- und das Befestigungsrecht ...) und dingliche Lehen (Ackerland, Burgen) von Bischöfen und Großen an die Stadtkommunen abgetreten oder weiterverkauft ohne Forderung des Treue- und Gefolgschaftseides
- Goldene Bulle 1356 Die Goldene Bulle ist ein in Urkundenform verfasstes kaiserliches Gesetzbuch, das von 1356 an das wichtigste der „Grundgesetze“ des Heiligen Römischen Reiches war. Es regelte vor allem die Modalitäten der Wahl und der Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser durch die Kurfürsten bis zum Ende des Alten Reiches 1806.
- Wieso macht sich Friedrich Barbarossa Italien zum Feind? dadurch, dass Italien wirtschaftlich sehr lukrativ ist, wollte Barbarossa dies nutzen um so seine eigene Wirtschaft zu stärken PROBLEM : - Deutschland ↔ Italien= monarchische vs. kommunale Ordnung Welt des Adels vs. Welt der Städte- Nordalpines Reich im 12. Jh.- alle wesentlichen Herrschaftsfunktionen beim weltlichen und geistlichen Adel (an der Herrschaftsausübung beteiligt via Regalien(bezeichnete man die Hoheits- und Sonderrechte eines Königs.) - Italien im 12. Jh. - Band zum König als Ausfluss aller Herrschaftsrechte faktisch gerissen- bischöfliche Stadtherren entmachtet durch die Stadtkommunen- Regalien (Gerichtsbarkeit, Zoll- und Abgabenhoheit, Wege- und das Befestigungsrecht ...) und dingliche Lehen (Ackerland, Burgen) von Bischöfen und Großen an die Stadtkommunen abgetreten oder weiterverkauft ohne Forderung des Treue- und Gefolgschaftseides
- Inwiefern unterscheiden sich die italienischen Kommunen von den Nord-alpinen? DIe nord-alpinen Dörfer unterstehen immer noch einem Grafen oder Bischof also einem Stadtherrn, während in den italienischen Kommunen bereits eine Form von Eigenständigkeit herrscht die sich definiert durch eine : - politische Schwurgemeinschaft, die gemeinsam entscheidetbestehend aus allen Vollbürgern, vom [stadtsässigen!] Adeligen bis zum Kleinhändler- an der Spitze die jährlich gewählten Konsuln (consules)- die nominellen Stadtherren, die Bischöfe, sind faktisch entmachtet - ihre Vasallen sind nun stadtsässige geschworene Mitglieder der Kommune- Stadtgemeinden usurpieren oder kaufen die Regalien(rechte)!!!!!→ Band zum König als Ausfluss aller Herrschaftsrechte in Italien faktisch gerissen
- ● Was will Barbarossa mit Italien? - Zusammenhängendes Königsterritorium errichten (Elsass – Burgund – Oberitalien)- Oberitaliens wirtschaftliches Potential nutzen (Drehscheibe des Orienthandels, Bankhäuser)
- Was will Barbarossa in Italien? - den honor imperii und die eigene Ehre wiederherstellen und behaupten- wieder oberster Lehnsherr aller entfremdeten Güter und Inhaber aller Regalien sein- zurückgewonnene Güter und Regalien gegen Treue- und Gefolgschaftseid an die ihm politisch Nützlichen verleihen können- die althergebrachten Abgaben erheben- nicht hinnehmen, dass in Italien Niederadelige und Bürgerliche einflussreiche Positionen begleiten
- Was hilft Barbarossa bei der Umsetzung dieser Ziele? Das italienische Schachbrettmuster : ‚Italienisches Schachbrettmuster’ = Verfeindung vieler Städte mit den Nachbarstädten wg. Streite- reien um das Hinterland (Contado)Furcht der umliegenden Städte vor den Übergriffen des übermächtigen Mailand
- Womit argumentiert Friedrich Barbarossa? Mit dem corpus iuris civilis, um 567 von Iustinian entwickelt und von den doctores von Bologna interpretiert. Das Römische Recht besagt, dass alle Römer dem KAiser hörig sien sollen. Besonders nützlich der Grundsatz „Was der Kaiser bestimmt, hat Gesetzeskraft, weil das Volk ... auf diesen seine gesamte Herrschaftsgewalt übertragen hat.“ (Institutiones I.2.6) - Reichstag von Roncaglia 1158: Barbarossa will - (german. Recht) als König die entfremdeten Lehen und Regalien zurückhaben und- (röm. Recht) als Rechtsnachfolger der antiken Kaiser antike Sonderabgaben, Kopf- und Herdsteuern Die Gesetze von Roncaglia wurden von Friedrich I. Barbarossa auf dem Reichstag von Roncaglia (11. bis 26. November 1158) erlassen. Sie verfolgten das Ziel, die selbstverwalteten Kommunen in Oberitalien zurückzudrängen und dem König jene Macht wiederzugewinnen, wie er sie bis zum Wormser Konkordat (1122) auszuüben vermochte.
- Lega Lombarda als Gegenwehr zu Friedrich Barbarossa's Feldzug Barbarossa besiegt (1158) und zerstört (1162) die mächtige Stadt Mailand. Seine Beauftragten - ersetzen in den Städten der Lombardei die gewählten consules durch königliche Amtleute,- rufen Lehen und Regalien zurück,- erheben althergebrachte und neue Abgaben - Dagegen formiert sich 1167 die Lega Lombarda, ein Zusammenschluss der oberitalienischen Städte zur Wahrung und Rückgewinnung ihrer beanspruchten Rechte- die Lega Lombarda verbündet sich mit dem von Barbarossa nicht anerkannten Papst Alexander III. (→ ‚Bundesfeste’ Alessandria 1168) Barbarossa kann sich trotz sechs Italienzügen (zw. 1154 und 1176) nicht gegen die Kommunen durchsetzen Deshalb 1183 Juni 25: Konstanzer Friede mit dem Lombardenbund
- Endergebnis Barbarossa's nach dem Konstanzer Frieden . Barbarossa behauptet eine Position, die er auch ohne Kämpfe erreicht hätte: - er bleibt nominell oberster Gerichtsherr, faktisch üben in seinem Namen die Konsuln die Gerichtsbarkeit aus- die Konsuln werden frei gewählt, der Kaiser bestätigt sie nominell- die Regalien verbleiben den Kommunen gegen Grundablöse und jährliche Zahlungen Die Entwicklung der Kommunen zu freien, von den Bürgern – einem neuen Stand! – selbstverwalteten Gemeinwesen schreitet weiter voran. Nebeneffekt der Kämpfe gegen Mailand: der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel überführt 1164 Mailänder Reliquien nach Köln, darunter tria corpora, die künftig in Köln als die Heiligen Drei Königeverehrt werden.