65

Approbation (Fach) / Herbst 2018 (Lektion)

2016

Diese Lektion wurde von anyanka erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • 11 Wirkfaktoren in der Gruppentherapie nach Yalom •   Hoffnung auf Heilung•   Universalität des Leidens•   Mitteilung von Informationen•   Altruismus•   Die korrigierende Rekapitulation der Primärfamilie•   Techniken des mitmenschlichen Umganges•   Nachahmendes Verhalten•   Interpersonales Lernen•   Die Gruppenkohäsion•   Katharsis•   Die existentiellen Erfahrungen Insbesondere durch die Faktoren korrigierende „Rekapitulation der Primärfamilie“ und „Katharsis“ wird der starke Bezug zur Psychoanalyse bzw. zur tiefenpsychologischen Fundierung evident, obwohl diese Faktoren unabhängig von psychotherapeutischen Verfahren sein sollen.
  • Effekstärke •    ES von 1 bedeutet, dass eine Verschiebung des Mittelwertes um eine Standardabweichung stattgefunden hat •    Chance einer Person eine Veränderung vom Zustand vor der Therapie zum Zustand nach der Therapie zu erreichen
  • Nenne Aspekte des therapeutischen Vorgehens zur jeweiligen Grundhaltung: Kongruenz Konfrontieren (z.B. auf widerspruch zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung des Patienten aufmerksam machen) Beziehungsklärung (z.B. sich aus den Augen des Patienten sehen) Selbsteinbringen (z.B. eigene Gefühle zeigen)
  • Beschreibe das Menschenbild Carl Rogers Aktualisierungstendenz •    Tendenz,  Möglichkeiten in  Art & Weise zu entwickeln, dass sie Organismus als Ganzen erhalten und zu fördern, Organismus als Bewertungsinstanz •     Selbstaktualisierungstendenz und Selbstbehauptungstendenz sind Teile davon Selbstaktualisierung •    Teil der Aktualisierungstendenz •    Bestreben sich selbst als Person zu erfahren, aus Teilen des Erfahrenen des eigenen Seins und Handelns Selbsterfahrungen zu machen und Teile dieser Selbsterfahrungen zu symbolisieren/ in Selbstkonzept zu intergrieren  •     Streben nach Selbstaktualisierung, -erhaltung und -verwirklichung und eine Kongruenz von Umgebung und Selbst herzustellen •     kann in Konflikt geraten mit dem Grundbedürfnis nach positiver Beachtung Selbstbehauptungstendenz •     Teil der Aktualisierungstendenz •     Bestreben ein einmal entwickeltes Selbstkonzept aufrechtzuerhalten -> Erfahrungen werden bewertet, ob sie dem Selbstkonzept dienlich sind Streben nach unbedingter Wertschätzung •     Bei an Bedingungen geknüpfter Wertschätzung werden bestimmte Erfahrungen nicht integriert. Selbstkonzept •    Wahrnehmung der Eigenschaften und Fähigkeiten der eigenen Person sowie deren Bewertung, entsteht aus symbolisierten Selbsterfahrungen, wichtig: Interaktionen mit der Umwelt •    Aspekte: aktuelles Selbst, Ideal-Selbst, erwartetes Selbst
  • Beschreibe das Störungskonzept Carl Rogers Inkongruenz: Diskrepanz zwischen dem, wie man sich selbst erlebt (Selbstkonzept) und den, wie man sich sehen will (Ideal-Selbst). Psychische Störungen entstehen als Ausdruck er chronischen Inkongruenz. Nicht in das Selbstbild integrierbare Erfahrungsaspekte werden verzerrt, verdrängt der verleugnet. •    theoretische Annahme: Übereinstimmung zwischen Selbsterleben und Erfahrung = zentral für psychische Gesundheit
  • Nenne Aspekte des therapeutischen Vorgehens zur jeweiligen Grundhaltung: Bedingungsfreie Anerkennung Interesse zeigen (z.B. persönliche Anteilnahme deutlich machen) Bestätigen (z.B. Entscheidungen, Einstellungen, etc. bekräftigen) Solidarisieren (z.B. Übereinstimmung äußern)
  • Nenne Aspekte des therapeutischen Vorgehens zur jeweiligen Grundhaltung: Empathie Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte (z.B. Wiederholen des Gesagten unter Einbezug der Emotionen des Patienten) Konkretisierendes Verstehen (z.B. Nachfragen und Mitdenken) Herausarbeiten der persönlichen Bedeutung einer Erfahrung (z.B. im lebensgeschichtlichen Kontext)
  • ICD 10 Anorexie (F50.0) Unterschied zwischen restriktivem/ Purging-Typ. •    Körpergewicht mind. 15% unter Norm, ≤ 17.5 kg/m2 •    selbst herbeigeführter Gewichtsverlust - Energierestriktion- Übertriebene körperliche Aktivität- Selbstinduziertes Erbrechen/Abführen- Gebrauch von Appetitzüglern/Diuretika •    Körperschemastörung - tief verwurzelte, überwertige Angst, dick zu werden bei sehr niedriger Gewichtsschwelle) •    Endokrine Störung der Hpothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse - u.a. ♀ Amenorrhoe, ♂ Libido-Potenzverlust Restriktiver Typ: A. nevosa ohne Maßnahmen zur GewichtsreduktionPurging-Typ: A. nervosa mit Maßnahmen zur Gewichtssreduktion (Erbrechen/Abführen/ Appetitzügler/Diuretika)
  • Panikstörung und Agoraphobie: Pharmakotherapie SSRI (Escitalopram, Citalopram, Paroxetin, Sertralin) SNRI (Venlafaxin) fallls nicht wirksam: trizyklische Antidepressiva (Clomipramin), aber wg. NW lieber SSRI Benzodiazepine (Diazepam) nur kurzfristig zur Überbrückung der Wirklatenz von SSRI
  • Depersonalisation •     eigenes Ich oder Teile des Körpers werden als fremd wahrgenommen •     Ich-Störung bei der die Meinhaftigkeit des Erlebens verändert ist  
  • Anzeige
  • Derealisation •     Ich-Störung bei der die Meinhaftigkeit des Erlebens verändert ist   •     Umgebung erscheint dem Kranken als unwirklich
  • Gedankenentzug •    Gefühl Gedanken werden weggenommen •      Ich-Störung bei der die Grenze zwischen Ich und Umwelt durchlässig ist
  • Fremdbeeinflussungserlebnisse •    Pat empfindet sein Fühlen, Streben, Wollen und Handeln, als von außen gemacht, gelenkt, gesteuert •      Ich-Störung bei der die Grenze zwischen Ich und Umwelt durchlässig ist
  • Was sind Ich-Störungen und welche Formen werden unterschieden? Störungen, ♦   bei denen die Meinhaftigkeit des Erlebens verändert ist (Ich-Störungen: Derealisation, Depersonalisation) ♦   oder die Grenze zwischen Ich und Umwelt durchlässig ist (Verlust der Ich-Identität (schwerwiegender) Minderung der Gewissheit über Einheitlichkeit, Eigenständigkeit und Kontinuität der eigenen Person ♦   Symptome ersten Ranges für Schizophrenie
  • Reframing •    positives umdeuten defizitärer und negative Erlebnisse/Gedanken, um so negative Wirkung auf das Erleben/ Verhalten der Patienten zu verändern •    (gehört zur paradoxen Intervention)