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Allgemeine und Biopsychologie (Fach) / Visuelles System (Lektion)

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  • Definition visuelle Wahrnehmung Die Summe der Prozesse, mit deren Hilfe wir Informationen, Wissen über externe Objekte und Ereignisse gewinnen.
  • Linse reflektiertes Licht wird in der Linse gebündelt
  • Ziliarkörper ringförmiger Muskel, Der Ziliarkörper verändert die Krümmung der Linse so, dass das fixierte Objekt scharf abgebildet wird (Akkommodation)
  • Iris regelt die einfallende Lichtmenge, wie die Blende in einer Kamera (Adaption)
  • Sehachse fixiertes Objekt liegt in der Sehachse und wird auf der Fovea abgebildet
  • Fovea der Bereich des schärfsten Sehens auf der Reti
  • Retina Netzhaut, auf der Retina werden die Lichtsignale durch chemische Reaktionen in neuronale Informationen umgewandelt
  • Glaskörper ist eine gallertartige, durchsichtige Masse, die das Augeninnere ausfüllt (außer der vorderen und hinteren Augenkammer)
  • Sehnerv - leitet die neuronalen Informationen der Retina an das Gehirn - Die jeweils ca. 1 Mio. Axone der Ganglienzellen bilden den Sehnerv
  • Papille wo der Sehnerv das Auge verlässt, sind keine Rezeptorzellen und deshalb ist dort keine Wahrnehmung möglich (blinder Fleck)
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  • Retinotrope Organisation Retinotop bedeutet, dass Reize, die in benachbarten Bereichen der Retina präsentiert werden, benachbarte Neuronen erregen.
  • Chiasma opticum  Hier kreuzen sich die Sehnerven: Die nasenseitig gelegenen Fasern wechseln die Seite, die schläfenseitigen laufen ungekreuzt weiter. So entsteht im linken visuellen Kortex eine Repräsentation des rechten Gesichtsfelds, im rechten visuellen Kortex die des linken Gesichtsfelds
  • Prätektale Region Einige Fasern enden in diesem Bereich des Mittelhirns, das die Augenreflexe steuert
  • Coliculi superiores Teil des Mittelhirns, das Augenbewegungen und komplexe Reflexe im Zusammenwirken mit dem Gehör koordiniert
  • Corpus geniculatum laterale (CGL)  Teil des Thalamus  Abbildung analog zur Retina (Retinotopie).  Analyse von Bewegung und Objektqualitäten.  Starke Vernetzung mit u.a. mit der Formatio Reticularis und dem visuellen Kortex.
  • Tractus opticus Leitet die Informationen zum visuellen Kortex
  • Visueller Kortex  Im primären visuellen Kortex Analyse auf Farbe, Orientierung, Bewegung und Räumlichkeit.  Danach Weiterverarbeitung im übrigen Kortex
  • Funktionen des ventralen Stroms (Was?)  Kontrastsehen  Form & Farbwahrnehmung  Objektwahrnehmung / -erkennung  Gesichtswahrnehmung / -erkennung  Vision for Perception  „Sehen fürs Wahrnehmen“ (aber auch Handlungsplanung)
  • Funktionen des dorsalen Stroms (Wo?)  Bewegungswahrnehmung  Orientierung im Raum / Orientierung der Gegenstände im Raum Auge-Hand-Koordination  Figur-Grund  Vision for Action  „Sehen fürs Handeln“  Visuell gelenktes Verhalten
  • Augenmotorische Funktionen Fixation, Folgebewegungen, Akkommodation
  • Sensorische Funktionen Sehschärfe, Kontrastsensibilität, Farbensehen, Adaption, Gesichtsfeld
  • Kognitive Sehfunktion räumliches Bewusstsein, Bewegungssehen, Orientierung im Raum, Auge-Hand-Koordination, Wiedererkennung, Figur-Grund-Wahrnehmung