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Strukturen (Fach) / Strukturen (Lektion)
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- Benennen Sie die fünf Säulen des deutschen Sozialrechts?! Welche versicherung ist als letztes dazu gekommen und wann?! 1. Arbeitslosenversicherung 2. Krankenversicherung 3. Rentenversicherung 4. Unfallversuicherung 5. Pflegeversicherung >> Die Pflegeversicherung 1995 SGB XI (10)
- Erläutern Sie im Zusammenhang mit der DRG-Einführung in Deutschland die Begriffe Konverganzphase, Basisfallwert, Relativgewicht, Case Mix, Case Mix Index > Konvergenzphase: Anpassung der krankenhausindividuellen Basisrate an die jeweiligen Landes-Basisfallwerte; Landes-Basisfallwert muss zwischen den Landeskrankenhausgesellschaften und den KK vereinbart werden > Basisfallwert: durchschnittliches Entgeld für alle Patientenfälle eines Krankenhauses (Gesamtbetrag / (CMI x Fallzahl) bzw. Gesamtbetrag / Case Mix) > Relativgewicht: Bewertungsrelation für eine Fallgruppe, die abweichung zum Standartfall (Wert1,0) angibt, entspricht dem durchschnittlichen Leistungsaufwand (Kosten DRG/Durchschnitskostengesamt) > Case Mix: Bewertungs und Vergleichswert bezogen auf einzelne Fälle oder auf das in einem Krankenhaus behandelte Patientenspektrum (Summe aller DRGs) > Case Mix Index: Fallschwere-Index, durchschnittliche Fallschwere einer definierten Patientengruppe
- Wessen Interessen vertritt die Kassenärztliche Bundesvereinigung? Vertritt Sie diese Interessen auf Bundesebene?! > Vertretung der niedergelassenen Vertragsärzte gegenüber den Krankenkassen (Maßgebliche Beteiligung EBM für Ärztliche LEoistungen) >> Politische Interessenvertretung auf Bundeseben
- Was versteht man unter RSA?! >>> Über den Risikostrukturausgleich werden die finanziellen Auswirkungen der von den Krankenkassen nicht beeinflussbaren Unterschiede in der Risikostruktur ihrer Versicherten Ausgeglichen bis 2008 > berücksichtigung Unterschiede Ausgabenseite/Einnahmenseite > KK über RSA gefördert; + die ihren Versicherten strukturierte Behandlungsprogramme (DMP) für ausgewählte chronische Krankheiten anboten. seit 2009 > Morbiditätsaspekte werden RSA mit berücksichtigt (Wenn eine Erkrankung vorliegt Beisp. bei junger Frau) [ Umverteilung von Geld zwischen den Krankenkassen: Kassen mit einer ungünstigen Versichertenstruktur – zum Beispiel hohen Anteilen von älteren Versicherten, beitragsfrei mitversicherten Familienangehörigen sowie Geringverdienenden – erhalten Geld aus dem RSA, das von Kassen mit günstiger Versichertenstruktur aufgebracht werden muss.]
- Worin besteht der wesentliche unterschied zwischen RSA und Mordi-RSA?! Bis 2008 nur RSA (Risikostrukturausgleich) Berücksichtigung Unterschiede (Alter, Geschlecht, Bezug von Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeitsrente, Förderung DMP) Ab 2009 Mordi-RSA (morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich): - Morbiditätsorientierte Aspekte werden beim RSA mit berücksichtigt z.B. der Unterschied hoher Versorgungsbedarf von Versicherten mit kostenintensiven chronischen schwerwiegenden Erkrankungen
- In welchem/n §§ ist die besondere ambulante Versorgung kodifiziert?! Früher 73c SGB V (5) > Heute 140a
- Nennen Sie zwei Beispiele für Wahlleistungen bei der stationären Behandlung für GKV Versicherte?! 1) Chafarztbehandlung (Person des behandelnden Artes) - Vergütung GOÄ 2) Unterbringung und Hotelleistung-hausindividuelle Preisliste
- Bitte beschreiben Sie kurz, welche Arten von Solidarität bei der Finanzierung der GKV vorherrschend sind?! [grundlegende Prinzip der Sozialversicherung; Bürger nicht allein für sich verantwortlich ist, sondern sich die Mitglieder einer definierten Solidargemeinschaft] > intergenerative Solidarität = Generationenaustausch (jung/alt) > inter- und intragenerative Solidarität = - Einkommensumverteilung (reich/arm) - Risikoaustausch (krank/gesund) - Familienlastenausgleich (kinderreich/kinderarm)
- Beschreiben Sie kurz die drei Grundsätzlichen gesundheitspolitischen Zielbereiche in der Gesundheitspolitik 1. Geselschaftliche Ebene (Solidaritätsprinzip in Vordergrung; jeder Bürger soll unabhängig vom einkommen anspruck auf eine notwendige Gesundheitsleistung haben) 2. Medizinische Eben (bestmögliche Qualität der Gesundheitsversorgung; Problem: was ist überhaupt bestmögliche Versorgung?!) 3. Ökonomische Ebene (Oberziel; finanzielles Gleichgewicht, durch senkung der Gesundheitsausgaben, kostengünstige Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen)
- Beschreiben Sie den Unterschied zwischen Apotheken und verschreibungspflichtigen Medikamenten?! Apothekenpflichtige Medikamente: - Sind ohne Rezept erhältlich - Für kurzfristigere Anwendungen leichtere Beschwerden oder Erkrankungen (Kopfschmerzen, Erkältungsbehandlungen) - Die Behandlug durch einen Arzt ist nicht vorausgesetzt Verschreibungspflichtige Medikamente: Verschreibungspflichtig = Apothekenpflichtig - Nur mit Rezept erhältlich - Wenn die Anwendung eine Ärztliche überwachung bedarf: > Arzneimittel die die Gesundheit auch bei bestimmungsgemäßen Gebrauch gefärden kann > Arzneumittel die häufig missbräuchlich verwendet werden > Arzneimittel und Betäubungsschutzgesetz
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- Erläutern Sie im Rahmen der Krankenhausbehandlung den Begriff Veweildauer?! Zeitspanne zwischen Aufnahme- und Entlassungstag bei einer Krankenhausbehandlung
- 1) Erläutern Sie im Zusammenhang mit der DRG-Einführung im Krankenhaus die Begriffe Normalverweildauer, untere Verweildauer und obere Verweildauer. Welche bedeutung haben diese Kennzeichen für das entsprechende Entgeld?! 1) Normalverweildauer: Patient beendet zwischen der Unteren und Oberen Grenzverweildauer seinen KH-Aufenthalt Entgeld: kein Abschlag berechnet, sondern nur Basisfallwert x Angegebene Bewertungsrelation Untere Verweildauer: Verweildauer das Patienten liegt unter der unteren Grenzverweildauer Entgeld: pro Jahr wierd ein Abschlag berechnet Obere Verweildauer: Patient wird länger behandelt als die angegebene obere Grenzverweildauer Entgeld: pro Jahr wird ein Zuschlag berechnet
- Nennen SIe (mindistens) drei Schwerpunkte des 2016 in Kraft getretenden Krankenhausstrukturengesetz (KHSG) und erläutern Sie diese kurz 1) Einführung von Qualität als Kriterium in der Krankenhausplanung 2) Einrichtung eines Pflegestellen-Förderprogrammes (neu geschaffene Stellen ausschließlich Pflege am Bett) 3)Neuausrichtung der Mengensteuerung in 2 Stufen (Einholung von Zweitmeinungen bei mengenanfälligen planbaren Eingriffen)
- XXX [Wichtig] Zum 01.01.2016 tritt das sogenannte 2. Pflegeverstärkungsgesetz (PSGII) in Kraft. Nennen Sie (mindestens) 2 Schwerpunkte dieses Gesetzes und erläutern sie diese kurz!? 1) Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff;Umwandlung 3 Pflegestufen in 5 Pflegestufen 2) Begutachtungsverfahren; für den MDK, jetzt danach was der Pflegebedürftige noch kann 3) Eigenanteil in Stationärer Pflege unabhämgig von Pflegegrad (2-5) 4) Unterstützung soll deutlich früher amsetzen
- Benennen Sie jeweils 2 Rechte und Pflichten eines gemäß § 95 SGB V (5) zugelassene Vertrags(zahn-)arztes?! Rechte: - Behandlung von GKV-Versicherten - Teilnahme an der Verteilung der Gesamtvergütung Pflichte: - Sprechstundentätigkeit - Teilnahme an Notdienst - Behandlungs-,Aufklärungs-, und Schweigepflichz - Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebot
- 1)Erläutern Sie im Rahmen der stationären bzw. ambulanten ärztlichen Versorgung die Begriffe Krankenhausplanung bzw. Bedarfsplanung?! 2)Wer erstellt diese Pläne?! 1) Krankenhausplan: - bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen wirtschaftlichen selbstständigen Krankenhäusern - Länder stellen auf der Grundlage des Krankenhausfinanzierungsgesetzes und der landeseigenen Krankenhausgesetze Krankenhauspläne auf. Bedarfsplanung: - Grundlage für Zulassungsentscheidung - Plan zur Sicherstellung der ambulanten bzw. stationären Versorgung 1) > Ländersache - Bundesländer stationäre Versorgung - Aufnahme geeigneter KH in diesem Plan - Einteilung nach Versorgungsstufen > Bedarfsermittlung der KH-Leistung in der jeweiligen region des Bundeslades > Vertragsärztlich: KV im Einvernehmen mit dem Landenverbänden der KK und Ersatkassen
- Erklären Sie den Begriff IGeL?! > Individuelle Gesundheitsleistung, medizinische Leistungen die nicht von der GKV übernommen werden, Vergütund mit Privat liquidiert werden > Ärzte sind gezwungen für solche Leistungen Gebührenlisten zu erstellen und den Patienten vor der durchführung der Leistung über die entstehenden Kosten zu informieren >> Gebühren orientiern sich an GOÄ (Gebührenordnung für Arzt) oder betriebswirtschaftlichen Kalkulationen der angebotenen Leistung
- Nennen Sie mindestens 3 verschiedene Kooperationsformen in der Abulanten ärztlichen Versorgung und Gründe für solche Kooperationen?! 1) Praxisgemeinschaft (Apparategemeinschft, Laborgemeinschaft) 2) Berufsausübungsgemeinschaft 3) MVZ (Mediziisches Versorgungszentrum) 4) Praxis Netze 5)Integrierte Versorgung Gründe: - Steigerung des Einkommens - Senkung der Kosten (Personal,-Investition) - Verbesserung fachlicher Kommunikation - Begrenzung Unternehmerischen Risikos - Verbesserung Geräteauslastung - Qualitätsverbesserung
- Erklären Sie im Rahmen der vertragsärztlichen ambulanten Vergütung den Begriff des floatenden Punktwertes?! [Man versteht darunter in der gesetzlichen Krankenversicherung einen variablen Punktwert, der von der Gesamtleistungsmenge eines Arzt- bzw. Psychotherapeutenkollektivs abhängt.] - Der Wert jeder Ärztlichen/Psychotherapeutischen Leistung ist durch eine ihr zugeordnete Punktemenge bestimmt. - Hornora von Ärzten errechnet sich aus, der Bewertungszahl einer Leistung mit dem Punktewert - Kein garantierten Honora, häng vom Hornorar Volumen in den Gesundheitsfonds ab. - Als steuerungsinstrument gibt es den Hornorarverteilungsmaßstab
- Was versteht man im Rahmen der vertragsärztlichen ambulanten Vergütung unter dem Begriff Regelleistungvolumen?! - Instrument zur Mengensteuerung in der vertragsärztlichen Versorgung - Es definiert die Obergrenze der Leistungsmenge, die ein Vertragsartzt an Leistungen erbringen und abrechnen kann - Werden mehr Lesitungen erbracht werden die darüber hinausgehenden mit abgestaffelten Preisen vergütet - außergewöhnlich hohen Zahlen kann hiervon abgewichen werden (auch Unterversorgung)
- Was versteht man im Rahmen der vertragsärztlichen ambulanten Vergütung unter dem Begriff Regelleistungvolumen?! - Instrument zur Mengensteuerung in der vertragsärztlichen Versorgung - Es definiert die Obergrenze der Leistungsmenge, die ein Vertragsartzt an Leistungen erbringen und abrechnen kann - Werden mehr Lesitungen erbracht werden die darüber hinausgehenden mit abgestaffelten Preisen vergütet - außergewöhnlich hohen Zahlen kann hiervon abgewichen werden (auch Unterversorgung)
- Wie heißt die Abrechnungsgrundlage für Privat- und Kassenärzte, wenn diese Leistungen mit privat krankenversichertern Patienten abrechnen?! GOÄ - Gebührenordnung für Ärzte
- Vergleichen Sie stichpunktartig die Unterschiede in der GKV/PKV-Vergütung der ambulanten Ärztlichen Versorgung?! Andere Abrechnungsgrundlage: GKV = EBM PKV = GÖÄ Rechtliche Grumdlage: GKV = SGB V PKV = Verordnung der Bundesregierung Vertragspartner des Arztes: GKV = KV PKV = Patient Ermessungsspielraum bei Abrechnung: GKV = Nein PKV = Ja, durch Steigerungssätze
- Richtig oder Falsch ?! 1. Die Kosten für individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) werden in der Regel von der GKV übernommen 2. Die Krankenkassen sind gemäß §73 f SGB V verpflichtet, den Versicherten einen Hausarztzentrierte Versorgung anzubieten 3. Eine besonderheit der finanzierung zugelassener Krankenhäuser ist die duale finanzierung, die Betriebskosten werden nicht von den jeweiligen Bundesländern übernommen 4. Bei der Abrechnung von GKV-Leistungen in der Ambulanten und Stationären Versorgung ist der Patient Grundsätzlich in den Abrechnungsvorgang eingebunden 5. Gemäß §73 c SGB V können die Krankenkassen den Versicherten eine besondere ambulante ärztliche Versorgung anbieten 6. In § 137 d SGB V sind die Regelungen zu den strukturierten Behandlungsprogrammen kodifiziert 1. nein, werden nicht übernommen 2. Ja (müssen) 3. Ja (sondern von den KK) 4. Nein (Falsch; bei PKV Rechnung am Patienten selbst) 5. Ja jetzt siehe §§ 140a 6. Ja
- Welches Gesetz und werlche §§ regeln maßgeblich die integrierte Versorgung?! SGB V (5) §140a
- Darf jeder Arzt GKV-Patienten behandeln?! Was sagt §95 SGB V dazu?! Nein, nur zugelassene ermächtigte KH-Ärzte
- In welche Gesetz und in welchem §§ werden die Vergütungen nach EBM geregelt?! §87 SGB V
- Welches Gesetz und welche §§ regeln die Deckung und Gesamtvergütung der Beiträge für die Ambulante Versorgung?! § 87 SGB V (5); § 85 Abs.2 SGB V (5)
- Welches Gesetz und welche §§ regeln die Deckung und Gesamtvergütung der Beiträge für die Ambulante Versorgung?! SGB V (5) 85, 87a
- Warum unterstützt der Gesetzgeber Kooperationen und IGV-Strukturen?! > Möglichkeit für KK und KV, neue organisatorische Versorgungsformen mit differenzierten Honorierungssystemen zu vereinbaren
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- Welches Gesetz regelt die Sicherstellung der KV § 75 SGB V
- Welches Gesetz regelt die Sicherstellung der KV § 75 SGB V
- Was beeinhaltet die Grundpflege?! Pflege in den Bereichen Körperpflege, Ernährung und Mobilität sowie anderen Aspekten des täglichen Lebens (hauswirtschaftliche Versorgung). §14 Abs.3/4 SGB XI
- 1) Wie hoch ist derzeit der allgemiene bundeseinheitliche Beitragsatz zur GKV?! 2) In welchem Gesetz bzw. §§ ist dieser geregelt?! 3) Wie verteilt sich der Beitragssatz?! 1) 14,6% 2) § 241 SGB V (5) 3) AN: 7,3 + kassen individuele Zusatzzahlung AG: begrenzt auf 7,3 %
- Was versteht man unter dem Grundsatz Reha und Rente?! > Rentenversicherung, erst alles versuchen um die Dauer der Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wieder herzustellen bevor der AN in Rente (Erwerbsminderungsrente) geht. > zahlt z.B. Reha > Nach dem Grundsatz werden gezielte medizinische oder berufliche Reha Leistungen angeboten, um die Teilhabe am Erwerbsleben zu sichern.
- Was versteht man unter dem Grundsatz Reha vor Pflege?! > Erst Geld investieren um Patienten soweit zu mobilisieren das keine Pflege erforderlich ist, dann erst in Pflege > Bedarfsgerechter Zugang zu medizinischer Rehabilitation für viele Menschen, wirksame Hilfe wenn sie von Pflegebedürftigkeit bedrohtsind > KK verweigert häufig Reha,-> Pflegestärkungsgesetz soll besserung bringen
- Die folgenden Abkürzungen stehen für Einrichtungen mit Aufgabe des öffentlichen Gesundheitsdienstes auf Bundesebene; wie heißt diese Institution und welche Aufgaben haben Sie?! RIK, PEI, BfArM, DIMDI, BZgA, BVL, BfR RIK-Robert Koch Institut: - Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten PEI-Paul Ehrlich Institut: -Bundesamt für Impfstoffe und Sera BfArM-Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: - Risikoinformation - Zulassung, Verbesserung der Sicherheit von Arzneimittel, Risikoerfassung DIMDI-Deutsches Institut für medizinische Dokumentation: - Klassifikation (ICD, OPS) - Medizinprodukte (Informationssysteme, Institutionen, Medizinprodukterecht) BZgA-Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: - Erarbeitung von Grundsätzen; praktische Gesundheitserziehung - Gesundheiterziehung + Aufklärung BVL-Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: - Lebensmittel - Verbbraucherprodukte - Gentechnik BFR-Bundesinstitut für Risikobewerung: - Lebensmittel, Stoffe und Produkte sollen sicher werden - Gesundheit der Verbrauche soll geschützt werden
- Ein wesentliches Merkmal des deutschen Gesundheitssystems ist die Selbstverwaltung; 1) Was beinhaltet die Selbstveraltung?! 2) Welches sind die Zentralen Organe der Selbstverwaltung?! 3) Welche anderen Gestaltungsmerkmale (=Strukturenmerkmale) des Gesundheitswesen sind darüber hinaus zu erkennen?! 1) - Staat gibt nur gesetzliche Rahmenbedingungen und Aufgaben vor - Versicherte, Beitragzahler, Leistungserbringer organisieren sich jedoch selbst in Verbänden - Verbände übernehmen in eigener VErantwortung die medizinische Versorgung der Bevölkerug 2) > GBA ist oberstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung; gebildet durch: - GKV-Spizenverbände - KBV - Deutsche Krankenhausgeselschaft > Ambulante gemeinsame Selbstverwaltung durch KV und KK 3) - Finanzierungsverfahren - Allokationsverfahren - Organisationsstruktur - Vergütungssystem - MAchtverteilung - Kapazität
- 1)Was versteht man unter DPM?! 1.1) Welche Ziele werden heirmit verfolgt?! 1) Disease Management Programme; strukturiete Behandlungsprogramme für chronisch kranke Menschen mit bestimmten Krankheiten (COPD) 1.1) Verbesserung der Behandlungsqualität und Senkung der Behandlungskosten über den gesamaten Krankenverlauf
- 1) Was versteht man unter IV ?! 2) Welche Kooperationspartner Leistungserbringer?! 1) IV; ist eine patientenorientierte interdisziplinäre und sektor-übergreifende Versorgung, durch eine enge Kooperation der unterschiedlichen Leistungserbringer 2) - Haus-und Fachärzt - Gesundheitszentren/Pflegekassen/Pflegeeinrichtungen - Träger von Versorgungs und Rehabilitationseinrichtungen - Apotheken - sonstige berechtigte Leistungserbringer oder deren Gemeinschaften - Träger zugelassene Krankenhäuser
- Zentrale Prinzipien der sozialen Sicherheit im Krankheitsfall sind das so genannnte Solidaritätsprinzip, das Subsidiaritätsprinzip und das Bedarfsdeckungsprinzip a) Was ist das solidaritätsprinzip b) Nennen sie die drei wichtigsten Solidaritätsausgleiche des GKV c) Was ist das Subsidaritätsprinzip d) Nennen SIe Beispiele für die Umsetzung des Subsidiaritätsprinzip in der GKV e) Was versteht man unter dem Bedarfsdeckungsprinzip im Rahmen der GKV a) Bürger nicht alleine für sich verantwortlich, sondern sich Mitglieder der Solidaritätsgemeinschaft gegenseitig helfen b) - Schadensausgleich (Gesund und Krank) - Sozialer Ausgleich (Umverteilung höheres niedriges Einkommen) - Risikoausgleich (Mitglieder mit niedrigern Erkrankungsrisiko stehen Solidarisch für Mitglieder mit hohen Risiko ein) c) Staatliche Aufgaben sollen immer von der kleinstmöglichen Einheit wahrgenommen werden oder helfend eingreifen d) GKV stellt nur Leistungen ihren Versicherten zur Verfühgung, soweit die Leistung nicht der Eigenverantworung der Versicherten zugerechnet werden e) Alle Versicherten der GKV haben Anspruch auf die Gewährung aller medizinischn Leistungen. GKV sind verpflichtet die Versorgung zu gewährleisten
- Was versteht man unter der Duale Finanzierung im Krankenhauswesen?! Trennung der Finanzierung in Investitionst- und Betriebskosten bei Plankrankenhäusern und Krankenhäusern mit Versorgungsauftrag Finanzierung: > Investitionskosten; werden von den Bundesländern getragen > Betriebskosten; PKV & GKV finanzieren im Rahmen der KRankenhaus vergütung (die Betriebskosten) >>>>> Anspruch, Aufahme im Krankenhausplan & Investitionsprogramm des Landes
- Was versteht man unter dem so genannten Hauarztmodell?! - Krankenkasssen sich verpflichtet, den Versicherten eine hausärztliche Versorgung Anzubieten - Abschluss selektiver Vertäge mit qualifizierten Häusärzten bzw. zugelassen medizinischen Versorgungszentren - Verischerte können an der hausärztlichen Versorung teilnehmen - Ärzte haben keinen Anspruch auf Abschluss eines Hausarztvertrages - Versicherte sind an die Wahl des Hausarzte mindestens 1Jahr gebunden (wenn kein auserordentlicher vertrauenbruch statt fand) - Konsultation von Fachärtzten nur bei Überweisung vom Hausarzt - Krankenkassen kann in ihrer Satzeung Bonusmaterial verankern
- Welche Vorteile und Nachteile hat eich Versicherter, wenn er an einem Hausarztmodell teilnimmt?! Vorteil: - Vermeidung Doppelunersuchungen - Für Arzt ist die Vergütung gesichert - Vereinfachte Bürokratische Abläufe - Mehr Sicherheit und Stabilität für den Arzt - Lange Vertäge entlasten die KK vor ständigen neuaufsetzungen Nachteil: - Einschänkug Patient braucht immer überweisung - Ist 1Jahr an dem Hausarzt gebunden - Recht auf freie Arztwahl wird also eingeschränkt
- In der Privaten KV filt des Individualprinzip mit Risikoäquivalenz?! - Risikoäquivalenz; Höhe des Beitrags ist risikoäquivalent (Gesundheitszustand), also nicht nur anhängig vom (Alter,Geschlecht, Vorerkrankung) - Individualprinzip: bedeutet das jedes Mitgleid durch seine Beiträge Alterungsrückstellungen bildes und damit die gestiegenden Kosten für die Gesundheitsversorgung im Alter deckt
- Erläutern Sie das Prinzip der Sachleistung und das Prinzip der Kosttenerstattung. welches Prinzip findet hauptsächlich in der PKV und welches in der GKV Anwendung?! > Sachleistung: die GKV-Versicherten medizinische Leistungen, ohne slebst in Vorleistung gehen zu müssen > Kostenerstattung: Verischerte bezahlt seine Rechnung direkt an dem Arzt und lässt sich den Erstattungsfähigen Anteil durch seine Krankenkasse ersetzen
- In welcher Gruppe werden Arzneimittel hinsichtlich ihrer Zugänglichkeit für den Verbraucher eingeteilt?! 1) Verschreibungspflichtige AM - OTC (freiverkäufliche Medikamente) 2) Verordnungsfähig (zu lasten der KK verschrieben werden) - nicht verordnungsfähig
- Im System der AMV in Deutschland gilt grundsetzlich , dass der Hersteller in der Gestaltung der Herstellerabgabepreise für Arzneimittel grei ist, allerdings gibt es zahlreiche Staatliche regulierungsmaßnahmen bei der Preisbildung für Arzneimittel, Nennen sie mindistens 2 Beispiele für Maßnahmen dieser stattlichen Regulierung der Preisbildung > Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz(AVWG) > Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG)
- Was versteht man unter dem so gen. Dispensierverbot?! Verbot für Ärzte der Bereitung und Abgabe einer Arznei, muss über Apotheke erfolgen
- Zum 01.01.2009 soll der so genannte Gesundheitsfon eingeführt werden; welches sollen die Haupteinnahmequellen dieses Gesundheisfonds sein?! Steuern