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IntUMA (Fach) / Umwelt- und Materialkostenrechnung (Lektion)

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  • Was sind interne und externe Umweltkosten? Umweltkosten generell Alle Kosten, die im Zusammenhang mit Umweltschäden und Umweltschutz entstehen. Umweltschutzaufwendungen lassen sich in die Kategorien Vermeidungs- und Beseitigungs-, Planungs-, Überwachungs-, Ausweich- und Schadensaufwendungen aufteilen. Sie fallen bei Unternehmen, Staat oder den Bürgern an. Interne Umweltkosten Kosten, die der Firma durch wirtschaftliche Aktivitäten entstehen, und sich bspw. Als Gemeinkosten im Betrieb niederschlagen. Externe Umweltkosten Kosten, die der Gesellschaft durch die Umweltverschmutzung entstehen, sich aber nicht in der Kostenstruktur des Verursachers niederschlagen. Sie müssen von Dritten oder der Gesellschaft getragen werden. z.B.: Kosten der Gesundheitsschäden, die durch Luft- und Wasserverschmutzung entstehen; Verminderung der Lebensqualität in verschmutzten Gebieten ·         Klimakosten Überschwemmungen, Stürme, Ernteausfälle Bezahlt von Versicherungen, Einzelpersonen, Steuergelder, zukünftige Generationen ·         Schadstoffkosten Erkrankungen, Behandlungskosten, Bodenversauerung Krankenkassen, Steuergelder, Einzelpersonen ·         Lärmkosten Herz-Kreislauferkrankungen, Wertverlust von Immobilien Krankenkassen, Steuergelder, Einzelpersonen
  • Was sind der Kapitalwert und die dynamische Amortisationsdauer? Bei der Kapitalwertmethode werden alle zukünftigen Ausgaben und alle zukünftigen Einnahmen auf den Gegenwartswert (Kapital- oder Barwert) abgezinst. Der Kapitalwert eines Investitionsgutes ist die Summe aller Ein- und Auszahlungen, die durch dieses Gut ausgelöst wurden. Die dynamische Amortisationsdauer ist jener Zeitraum in Jahren, nach dem die Investitionen über die jährlich abgezinsten Zahlungsüberschüsse wieder in das Unternehmen zurückfließt. Zum Amortisationszeitpunkt übersteigt die Summe der Zahlungsüberschüsse erstmals jene der Ausgaben.
  • Was sind die wesentlichen Einflussfaktoren bei jedem Investitionsberechnungsverfahren? Interne Verzinsung Kapitalwert Amortationsdauer
  • Was ist eine Input-Output-Analyse und welche Unterkategorien hat sie? Verfahren für volkswirtschaftliche Analysen Die Input-Output Analyse wird als Instrument für eine quantitative Erfassung und Untersuchung der Stoff- und Energieströme zur Ermittlung der Umweltwirkungen eines Unternehmens und zur Ableitung von Verbesserungspotenzialen eingesetzt. Grundlage: Input-Output Tabelle Input: Vorprodukte, Produktionsfaktoren Output: produzierte Menge, Abfall Unterscheidung zw. Rohstoffen und Betriebsstoffen Die Basis der Input-Output Analyse sind Input-Output Tabellen, die als „Transformationsinstrument“ von Inputs in Outputs verstanden werden kann.
  • Was ist Nicht-Produkt-Output? Alles, was outputseitig nicht als Produkt rausgeht – Abfälle, Abwasser, Emission, Betriebsstoffe..
  • Klassifikation der Umweltkosten nach UN/DSD/IFAC? Prinzip der Materialflusskostenrechnung? IFAC Potential, das durch vorsorgendes Umwelt- und Materialstrommanagement beeinflusst werden kann = Umweltschutzaufwendungen + Kosten für Nicht Produkt Output (Abfälle) + Kosten für unnötigen Kapital- und Personalaufwand UN DSD (UN Division for Sustainable Development) Identifikation, Erhebung, Auswertung und Verwendung von zwei Arten von Informationen für interne Entscheidungen Physische Daten (Mengenerfassung) zum Einsatz und den Strömen von Energie, Wasser und Materialien sowie den entstehenden Abfällen und Emissionen Monetäre Daten zu Kosten, Erträgen und Einsparungen des betrieblichen Umweltmanagements
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