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Psychosomatik und Verhaltensmedizin (Fach) / Einführung (Lektion)
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- Erkenntnisse über genetische Ursachceb für körperlicihe Kranknheiten = Lösung für Heilung? Nein! Genetische & Umweltfaktoren -> kardiovaskuläre, Krebs, Sterblichkeit
- Einfluss von Umweltfaktoren auf Krankheiten/Mortalität? (Krebs & Herz) (high risk low risk) Umzug von low-risk nach high-risk -> Krankheitsraten verändern siich zu der neuen Umgebung!
- Darmkrebs 50er Jahre US und Japan? 1/5 der USA --> heute dramatischer Anstieg
- Prezentsatz von Colon Cancer, potentiell vermeidbar durch Veränderung des Lebensstils? 70
- Prezentsatz von Stroke potentiell vermeidbar durch Veränderung des Lebensstils? 70
- Prezentsatz von Coronary Heart disease, potentiell vermeidbar durch Veränderung des Lebensstils? 80
- Prozentsatz vonTyp 2 Diabetis potentiell vermeidbar durch Veränderung des Lebensstils? 90
- Low risk definition für Darmkrebs: BMI<25 >30 min walking/Tag <3 alk Drinks/Tag Nichtraucher (lifetime) <3x rotes Fleisch/Woche >=100 mykrg Folsäure/Tag
- Einfluss gesundheutsbezogenes Verhalten auf Lebenserwartung (USA, Japan, Deutschland?) Japan Nr1 (83-84) US Anstieg seit 70 viel moderater als in anderen OECD Ländern
- Lifestyle-Interventionen? Kombi verschiedener behavioraler und somatischer STrategien zur Verbessserung von Gesundheitsverhalten
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- Veränderung von Lifestyle Interventionen bei Typ 2 Diabetis, wichtige Fakten: - 3200 Personen mit Risikofaktor (Indikator: Glucose-Toleranztest) - 3 Gruppen: Placebo, Metformin, Lifestyle Intervention - 24 Wochen - Ziel: 7% Gewichtsreduktion, gesunde Ernährung, Aktivität mind 120 Min/Woche - - Ergebnisse: (Diabetis Neuerkranungen / 100 Patientenjahre): - Placebo 11 - Metformin 7.8 - Lifestyle 4.8
- PREMIER clinical trial Effekte einer umfassenden Lebensstilveränderung auf die langfristige Blutdruckkontrolle - N= 180 (auffällige Blultdruckwerte) _ Gruppen: Beratug; Lifestyle; Lifestyle & Diät - Lifestyle beinhaltet: Gewichtsabnahme mind 7 Kilo; mind 180 Min Bewegung/Woche; Alk 1 (w) 2(m) / Tag; reduzierter Salzkonsum - - Ergebinsse: Häufigkeit definierter Hypertonie nach 6 Monaten: - sig in allen seit Baseline 38% - Beratung 26& - Lifestyle 17% - Lifestyle & Ernährung 12 % (sehr sig)
- Wirbelsäule/ Rückenschmerzstudie - 98 MRT alle gesund davon: - 52% Bandscheiben Wulst - 27% Protrusuion - 1% Extrusion
- Wovon wird der Zustand der Personen nach Herz OP (nicht) vorhergesagt? (Lebensqualität, Schwere der Depression, Beeinträchtigung..) NICHT: - med Zustand VOR OP - OP Verlauf - medizinischer Zustand NACH OP ABER: - subjektives Krankheitsverständnis VOR OP (pos/neg Krankheitsverlaufserwartungen...)
- Wovon hängt Beeinträchtigung und psychische Belastung bei Schuppenflechte (nicht) ab? NICHT: - klinisch-medizinische Schwere - anatomische Lage ABER: - realer und vermuteter sozialer Stigmatisierung
- In welchen Bereichen gibt es einen Befund hinsichtlich der Relevanz subjektiver Krankheitsmodelle bei Beeinträchtigung? - Herzinfarkt - Rheumatische Arthritis - Asthma bronchiale - Multible Sklerose - Neurodermitis - .......(vermutlich die meisten)
- Welche Faktoren spielen im Zusammenhang von organischer Krankheit und Beeinträcchtigung eine Rolle? - Subjektive Krankheitsbewertung - Motivationale Faktoren - Kontextfaktoren - Erwartung
- Holy Seven der psychosomatischen Erkranungen (F. Alexander 1950) 1) Ulcus ventriculi - Darm-/Magengeschwüre 2) Asthma Bronchiale (Ruf nach der Mutter) 3) Rheumatoide Arthritis (ödipale Konflikte) 4) Neurodermitis (Störung Mutter-Kind Beziehung) 5) Essentielle Hypertonie (gehemmt aggressive Triebe) 6) Hypertheriose (Abwehr aggressiver Triebe) 7) Colitis ulcerosa, Morbus Cron (Störung der oralen Phase)
- Warum sind die Holy Seven heute nicht mehr relevant? Spezifitätsannahme nicht mehr haltbar
- Psychosomatische Medizin - ursprünglicher Begriff zur Erforschung psychischer Ursachen für körperliche Erkrankungen -Schwerpunkt auf psychodynamischen, psychoanalytischen Grundlagen - Psychosomatik als Weltbild
- Definition Psychosomatische Störung - Existenz von körperlichen Beschwerden - Verlauf durch psychische und soziale Kompetenten beeinflusst - Betroffene erlebenBeschwerden als primär organisch
- 1993 ISBM Definition Verhaltensmedizin Interdisziplinäres Arebitsfeld zu uir Entwicklung und Integration psychosozialem, behaviouralem und biomedizinsichem Wissens zu Krankheit und Gesundheits so wie zur Anwendung dieses Wissens
- Auf welchem Modell basiert VM? Bio-Psycho-Soziales Modell - Ablehnung einfacher Kausalität - Interaktion verschiedener Faktoren (Relevanz dieser zu verschiedenen Zeitpunten unterschiedlich) - Wissenschaftlichkeit, Psychobiologie, Verhalten und Lernprozesse!!
- Somatisierung füher und heute? früher: Energie von psychischen Beschwerden wandelt sich in körperliche Beschwerden um (ähnlich Konversion) heute: Vorliegen medizinisch unklarer körperlicher Beschwerden
- Somatoforme Störungen / Somatic Symptom Disorder? Diagnosegruppe DSM 5 ICD10 - Vorliegen organmedizinisch nicht ausreichend erklärbarer Beschwerden
- Somatoformes Symptom? organmedizinisch nicht ausreichend erklärbare Beschwerde
- Erfassung Depressivität und post Herzinfakt, Ergebnisse? (Barefoot et al) N 1250 bis zu 20 Jahre nachuntersucht Erfassung Depression; Wohlbefinden,negativer Affekt, somatische Symptome, Hoffnungslosigkeit ==> Negativer Affekt und Hoffnungslosigkeit sagen das Überleben nach Herzinfakt voraus (Interaktion mit Alter, unabhängig von Krankheitsstärke, nur cardiac death!)
- Bei vergleichbarem körperlichem Erkrankungszusatnd haben Personen mit psychischer Komorbidität: - mehr körperliche Beschwerden - mehr das Gefühl, krank zu sein - mehr Behandlungsbedarf Das gilt bei: Diabetis mellitus,chronische Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen, Arthritis
- Alexithymie = Kein Wort für Gefühle Konzept der Psychosomatischen Krankheitslehre - einzelne Patienten mit körperlichen Symptomen zeigen kaum neurotische Symptome Schwierigkeiten beim Erkennen & Beschreibenen emotionaler Zustände - Schwierigkeit Unterscheidung: körperliche Empfindung vs Emotion
- Messmethode Alexithymie Toronto Alexithymia Scale TAS, TAS-R
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- pensée opératoire mechanisch automatisches Denken Phantasiearmut auf Außenwelt bezogen (Teil von Alexithymie)
- Warum soll ALexithymie Risikofaktor für die Entwicklung psychosomatischer Krankheiten sein? (Hypothese) - Wegen Fehlinterpretation von körperlicher Erregung - wegen Nicht-Berücksichtigung von körperlicher Überforderung
- Kognitionspsychologischer Ansatz bei Alexithymie: Wahrnehmung/Äußerung von Emotionen entwickelt sich hierarchisch//stufenweise --> Bei ALexithymie unzureichend
- Neurobiologischer Ansatz bei ALexithymie: - r mit Störung im limbischen System - Dysfunktion im ACC
- Alexithymie empirischer Status und Korrelate: (wenig Gute, mehr korrelative Befunde) - TAS-A hoch mit Depression - TAS-A Menschen verwenden mehr (negative!!) emotionale Wörter - A nicht unbedingt nur Ursache sondern auch Folge von Traumata & chronischern Schmerzerfahrungen - erhöhte A. Werte bei: chronischer Depression, chronnishe Schmerzen, Trauma-Patienten, Essstörungspatienten, Panik-Patienten
- Persönlichkeitszüge & Lebensdauer? Baltimore Longitudinal Study of Aging (2359, 37% weib. 17-98 J. M=50, seit 1958) - Prädiktoren für ein längeres Leben: - emotionale Stabilität, allgemeine Aktivität, Gewissenhaftigkeit - emot Stabilität auch wenn nur Herz Kreislauf Todesursache - bleibt auch, wenn für Rauchen und Übergewicht kontrolliert wird
- Klassische Konditionierung bei körperlichen Krankheiten? Übelkeit bei Zytostatika-Therapie bei Krebs --> Entsprechende Interventionen....
- Operante Konditionierungen bei körperlichen Erkrankungen? Zuwendung auf Krankheitsverhalten vs. Lob für Aktivität /Bewegung bei Schmerzpatienten
- Kombi aus operanter und klassicher Konditionierung bei Körperlichen Erkranungen? White Coat Hypertension / Praxishypertonie
- Konditionierung von pharmakologischen Wirkungen? zB Analgetikagabe
- Arten Psychophysiologischer Übererregung als Risikofaktoren für eine psychosomatische Störung: - erhöhter Grundtonus - Erhöhte Reaktivität - Verringerte Habituation bei Reizwiederholung -Verzögerte Erholungsphase nach Aktivierung - Erhöhte Dishabituation / Reaktivität bei Unterbrechung
- 2 Achsen der körperlichen Stressreaktion Sympatikus-Nebennierenrindenmark-Achse: - Sympathikus (Noradrenalin) -> Nebennierenmark (Adrenalin) Hypothalamus- Hypophysen- Nebennierenrindenachse (HPA) - Hypothalamus (Kortikotropin releasing hormon CRH) -> Hypophyse (Kortikotropin ACTH) -> (+ Rückkoppelung) -> Nebennierendrinde Kortisol -> (Rückkoppelung)
- Die neurale Organisation der Stressreaktion Körperliche Stressreaktion & Hirnteile...
- Körperliche Stressreaktion Zusammenspiel aus: - ZNS - VNS - hormonelles System
- An welche Hirnteile wird die Info eines möglichen Stressors weitergeleitet? - Neokortex - limbisches System - Hirnstamm
- Kurzfristige Wirkung von STress in der Sympathikus-Nebennierenrindenmark-Achse Ablauf Bedrohliche Situation -> ALamierung Stresszentrum -> Nucleus Coeruleus (blau) setzt Noradrenalin frei -> Aktivierung Sympathikus -> dessen Nervenenden in Organen schütten Noradrenalin aus -> Aktivierung Organe -> stimmuliert ebenfalls Nebennierenmark (Adrenalin) ==> Nor-/Adrenalin : unmittelbare AKtivierung von Atmung, Kreislauf, & Energiebereitstellung = Bereitschaft für Kampf/Flucht
- wichtigste Facts bei HPA Reaktion: - schüttet zum Schluss Kortisol aus - viel Rückkopplung
- Cortisol wichtiges Stresshormon Mobilisierung Energie ermöglicht optimale Anpassung an Stresssituation
- Zsh. Stress und Schnupfen? - Metaanalyse, k = 27 prospektive Studien - r = .21 - keine sig Moderation von Stressart & Messmethoden - Infektion labvortechnisch verifiziert (größtenteils)
- Zsh. Wundheilung und Stress Metaanalyse: r= -.42 ansonsten: n =24 (männ) Punkbiopsie, Heilung nach 0,7,14 --> neg Korr Geschwindigkeit Wundheilung &: - perceived Stress scale (PSS) -.59 sig - General Health Questionnaire -.59 sig