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Sozialpsychologie (Fach) / Soziale Kognition und Heuristiken (Lektion)
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- Definition soziale Kognition (Jonas et al., 2014, S. 108) Soziale Kognition (social cognition): Ein umfassendes Thema innerhalb der Sozialpsychologie, das sich damit beschäftigt, zu verstehen, wie wir über uns selbst und über andere Menschen denken und wie die beteiligten Prozesse unsere Urteile und unser Verhalten in sozialen Kontexten beeinflussen.
- Automatischer Prozess (Jonas et al. 2014, S. 109) Ein Prozess, der ohne Absicht, Aufwand oder Bewusstheit auftrittund andere, gleichzeitig ablaufende kognitive Prozesse nicht stört.
- Kontrollierter Prozess (Jonas et al. 2014, S. 109) Ein absichtsgeleiteter Prozess,welcher der willentlichen Kontrolle des Individuums unterliegt,aufwändig ist und bewusst abläuft.
- Definition Heuristik (Jonas et al., 2014, S. 108) Eine oft genutzte, nicht optimale Faustregel, die Menschen verwenden, um zu einem Urteil zu gelangen, die in vielen Fällen effektiv ist, jedoch nicht in allen.
- Repräsentativitätsheuristik „Eine mentale Abkürzung, bei der Fälle Kategorien zugeordnet werden, nach dem Prinzip, wie gut ihre Merkmale mit denen der Kategorie übereinstimmen“
- Verfügbarkeitsheuristik „Eine kognitive Abkürzung, die es ermöglicht, uns darauf zu stützen, wie schnell uns Informationen über ein bestimmtes Ereignis in den Sinn kommen, um daraus auf die Häufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses zu schließen“
- Ankerheuristik „Eine kognitive Heuristik, die uns den ursprünglichen Standards/Schemata (Ankern) ein bestimmtes Gewicht beimessen lässt, und dazu führt, dass das endgültige Urteil häufig zu nahe am Anker liegt (nicht ausreichend angepasst wird)“
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