Sozialpsychologie (Fach) / Das Soziale Selbst (Lektion)
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Das soziale Selbst besteht aus: 1. Selbstkonzept 2. Self -esteem (Selbstwertgefühl) 3. Selbstdarstellung
Diese Lektion wurde von funkfrank erstellt.
- 1. Das Selbstkonzept: = Die Endsumme aus Ansichten einer Person über seine Attribute. Es ist die kognitive Komponente des Selbst.- Es besteht aus kognitiven Molekülen, Selbstschemata genannt.- Diese Selbstschemata = Ansichten über sich selbst+ die Verarbeitung von Selbstrelevanten Infos. - Persönliche Erfahrungen (Erfolge und Misserfolge)- Introspektion (affective forecasting)- Selbstwahrnehmung (facial feedback hypothesis / Motivation)- Reale oder imaginierte Andere (social comparison, affect misattribution)- Autobiographisches Gedächtnis (Erinnerung + Motivation)- Kultur (interdependentes vs. independentes Selbst)
- 2. Anfänge des Selbstkonzepts - Nur Menschen und große Affenarten sind in der Lage ihr Spiegelbild als Reflektion ihrer Selbst zu erkennen. - Sich selbst als abgrenzbare Einheit zu erkennen ist der 1. Schritt der Entwicklung des Selbst.
- 3. Quellen des Selbstkonzepts: Introspektion (Selbstbeobachtung): - Man glaubt es sei der Schlüssel zum Wissen um das wahre Selbst. (vgl. Techniken wie Meditation, Psychotherapie, Traumanalyse, Hypnose, etc.) - Forschung zeigt, manchmal verringert Introspektion die Genauigkeit v. Selbstreporten. - Affective forecasting: Meist werden emotionale Reaktionen auf zukünftige pos/ neg Ereignisse überschätzt.
- 5. Wahrnehmung des eigenen Verhaltens (Self- Perception) -Bei Schwierigkeiten hat interne Zustände zu interpretieren, beobachtet die Person das eigene Verhalten und die ihn umgebende Situation. ->So schließt die Person uf den eigenen inneren Zustand. (Der interne Zustand wird nicht aus Verhalten das durch externen Druck, Belohnung oder Bestrafung entstand)
- 5.1 Wahrnehmung des eigenen Verhaltens (Self- Perception) >7.1 Facial feedback- Hypothese: Basierend auf der Self- perception Theorie: ->Facial feedback- Hypothese: Gesichtsausdrücke reflektieren emotionale Zustände nicht nur, sie produzieren sie auch. (z.B. Lachen macht glücklich) Hierbei ist jedoch unklar, ob Emotionen via Selbstwahrnehmung auftreten oder weil Gesichtsausdrücke physiologische Veränderungen unterstützen, die eine emotionale Antwort hervorrufen.
- 4. 2 Wahrnehmung des eigenen Verhaltens (Self- Perception) 4.2 Overjustification- effect: Basierend auf der Self- perception Theorie: -> Overjustification- effect (auch crowdig out effect,/ korruptionseffekt): Manchmal verlieren Menschen das Interesse an Aktivitäten, für die sie belohnt werden. Unterscheidung zwischen: - intrinistische Motivation (=durch Faktoren innerhalb der Person organisiert) - extrinistische Motivation (=durch Faktoren außerhalb der Person organisiert) Was geschieht mit intrinistischer Motivation, wenn die Belohnung wegfällt? ->Overjustification- effect: Bsp: Wenn ich gerne Klettern gehe (= intrinistische Motivation) mich jemand anderes zum KLettern gehen Motiviert, auffordert, oder gar bezahlt (= extrinistische Motivation), dann sinkt bzw erlischt die intrinistische Motivation. Wirkung extrininistischer Motivation = abhängig wie, was & von wem die Belohnung kommt.
- 7. Autobiografische Erinnerungen Die Erinnerung an Ereignisse im eigenen LEben ist kritisch für das Selbstkonzept. -> Ohne autobiograf. Erinnerungen v. Ereignissequenzen, die unser Leben berührt haben, würden wir kein Zusammenhängendes Selbstkonzept haben. Erinnerungen Formen unser Selbstkonzept und andersrum gleichermaßen. Wenn Menschen Lebenserfahrungen abrufen berichten sie von mehr Ereignissen aus naher Vergangenheit als von weiter zurückliegenden. Mit 2 Ausnahmen: 1. Alte Menschen erinnern sich besser an weit zurückliegende Ereignisse 2. Menschen erinnern sich an "Transitionsphasen" (Lebensabschnitte wie Einschulung Heiratin denen wichtiger Einschnittt/ Änderung geschahen) ->Offensichtlich hinterlassen nicht alle Erfahrungen den selben Eindruck „flashbulb memories“ („Wo waren sie in dem Moment, als sie von den Schüssen auf John F. Kennedy erfuhren?), um langanhaltende, detaillierte, hoch-auflösende Rekollektionen zu beschreiben, und spekulierten, dass Menschen biologisch mit der Fähigkeit, solche Ereignisse fest ins Gedächtnis „einzugravieren“, als Überlebenshilfe ausgestattet sind. Autobiografische Erinnerungen werden durch selbst- erhaltende Motive geformt (Die eigene Rolle wird in vergangenen Ereignissen überschätzt) -> „flashbulb memories“sind nicht genau, fühlen sich jedoch speziell an und vermekrne wichtige Anhaltspkte i.d persönl. Biografie. -> Menschen überarbeiten persönl. Erinnerungen zur besseren Selsbtdarstellung. (Bsp. Die älteren Generationen meinen früher war alles besser)
- 8. Self- Esteem (Selbstwertgefühl, Selbstachtung) Selbstwertgefühl: = die affektive komponente des Selbst = Positive/ negative Selbst- Bewertungen (Self- Esteem) Manche haben ein höheres Selstwertgefühl ls andere. -> Selbstwertgefühl = ein Zustand, der im Bezug auf Erfolg, Fehlschläge, soziale Interaktion & andere Lebenserfahrungen varriert. Selsbstwertgefühl variiert: -iner- & intraviduell als Funktion von Attributen (Itelligenz vs. Schönheit) & Ereignissen (z.B. Erfolg + Misserfolg) - zwischen Gruppen (Ethnien, evtl. Geschlechtern) - Menschen unterscheiden sich auch i.d. Stabilität des eigenen Selbstwertgefühls. Manche haben eine Dauerhafte hohe/ niedrige Selbsteinschätzung, bei anderen variiert diese in Abhängigkeit von täglichen Erfahrungen (Baldwin & Sinclair, 1996).
- 6. Einflüsse auf andere Menschen Wer bist du? Wenn Menschen diese Frage gestellt wird, tendieren sie dazu sich so zu beschreiben, das sie sich von Menschen in der unmittelbaren Umgebung abheben. Unabhängig ob das einheitlich Attribut das Geschlecht, Altwr, Gewicht, Augenfarbe... ist. -> Die soziale Umgebung einer Person beeinflusst die Selbstbeschreibung. Ändert man also die Umgebung, ändert man die Selbstbeschreibung.
- 6.1 Einflüsse auf andere Menschen >social comparison -Theorie (Festinger, 1954) Nach Ansicht der social comparison –Theorie entwickeln Menschen ihre persönliche Meinung & Fähigkeiten oft durch den Vergleich ihrer selbst mit den anderen. Sozialpsychologie beschäftigt sich hierbei mit 2 Schlüsselfragen: 1. Wann wenden wir uns an andere um Vergleichsinformationen zu erlangen? ->Wir greifen in Phasen der Unsicherheit, wenn objektivere Mittel der Selbstbeurteilung nicht zugänglich sind, auf den soz. Vergleich zurück. 2. Wen von allen Menschen wählen wir für unseren Vergleich aus? -> Wir suchen uns Menschen die uns im Bezug auf relevanten Dingen (Musikgeschmack, Wert auf dem Jobmarkt, athlet. Fähigkeiten, etc.) ähnlich sind. Diese Wahl wird automatisch, also unbewusst getroffen.
- 6.2 Einflüsse auf andere Menschen >Two- factor theory of emotion (Schachter & Singer) Im Falle das sich Menschen über den eigenen Gefühlszustand unsicher sind, orientieren sie sich an den Reaktionen der sie umgebenden Menschen. 2 Faktoren sind zum empfinden einer spezif. Emption nötig: 1. Faktor: Man muss ein physiolog. Arousal spüren (schneller Herzschalg, Schweißasubruch, Magenkrampfen..) 2. Man muss eine kognitive Interpretation, eine Erklärung also, der Quelle des Arousals vollziehen. -> Die Reaktionen der uns umgebenden Personen helfen uns, das Arousal zu interpretieren.
- 9. Theorie der Selbstdiskrepanz -Welche Faktoren bestimmen, was eine Person über sich selbst fühlt? Self- esteem= definiert durch den Schalgabtausch zwischen dem was wir selbst in uns sehen, und dem was wir gern in uns sehen würden definiert. 3 Selbstkonzepte: -Aktuelles Selbst: Wie wir slber glauben gerade zu sein VS. - Soll Selbst: Wie wir glauben das andere uns haben wollen - Ideales Selbst: wie wir sein möchten Self guides - dienen als Standard für Verhalten - Das Ausmaß, in dem das aktuelle Selbst & Verhalten zu diesen Guides passt, bestimmt positive Stimmung & pos. Selbstwertgefühl - Bei Selbst -Diskrepanzen-> negative Stimmung (Scham, Schuld, Enttäuschun, rustration...) & geringes Selbstwerttgefühl. Diskrepanzen: - Diskrepanzen zw. dem aktuellen Selbst & dem ideelen Selbst -> Entäuschung + Depression Verbunden - Diskrepanzen zw. dem aktuellen Selbst & dem gewünschten Selbst -> Scham, Schuld, Ärger -> Diese emotionalen Effekte beruhen auf der Weitläufigkeit der Diskrepanz & ob man diese bewusst anfokussiert. => Jeder muss mit einer gewissen Art an Selbst- Diskrepanz fertig werden, Nobody = perfect! JE HÖHER DIE DISKREPANZ & JE WICHTIGER DER BEREICH IN DEM SIE AUFTRITT, DESTO SCHLECHTER FÜHLT MAN SICH AUCH AUFMERSAMKEIT SPIELT EINE WICHTIGE ROLLE, JE HÖHER DIE AUFMERKSAMKEIT , DESTO GRÖßER DER SCHADEN
- 10. Self-awareness „trap“ (Selbsterkenntnis-Falle) Im allgemeinen denken Menschen wenig über sich selber nach. Bestimmte Situationen (Spiegel, Foto, Publikum, Kamera) erhöhen die Selbsterkenntnis. Einige Menschen sind generell gehemmter (self- concious= reflektiert/ unsicher) als andere Wicklund’s self-awareness theory). -> Sehen wir uns im Spiegel/ vor Publikum/ Im Fokus einer Kamera, verhalten wir uns auffallend, treten also in einen Zustand erhöhter Selbstaufmerksamkeit, der uns dazu bring unser Verhalten mit eigenen Standards zu vergleichen
- 10. Theorie des Selbstbewusstseins (selfawareness) Slbstbewusstsein (selfawareness) steigert die Aufmerksamkeit auf das Selbst & die Verfügbarkeit von Diskrepanzen. 2 Möglichkeiten zur Reduktion: - shape up: überzeugung, das Diskrepanzen kontrolliert werden kann -> angepasstem (konformen) Verhalten. - ship out: Überzeugung der Unktrollierbarkeit -> Rückzug
