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ÄTIOLOGIE2 (Fach) / THEORIE (Lektion)

Theorie der Evolutionspsychologie zur Erklärung von Angststörung

Diese Lektion wurde von burcucgn28 erstellt.

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  • Soziale Lerntheorie -Die Beobachtung eines angstverzerrten Gesichts (UCS) in Kombination mit irgendeinem Stimulus (NS) führt zu einer unkonditionierten Angstreaktion (UCR), die auf den zuvor neutralen Stimulus übertragen wird -wiederholten Kombination von UCS und NS sollte zur Entwicklung einer konditionierten Angstreaktion führe BSP: Mutter schreit bei Spinne, Kind hat gelernt auch zu schreien bei Spinne.. Belege: 7 Monate alte Kinder betrachten ängstliche Gesichter intensvier als fröhliche und neutrale Gesichter
  • Prepardeness-Theorie Es besteht eine evolvierte Bereitschaft, Ängste auf spezifische Stimuli auszubilden, die Enticklungsgeschichtlich eine Gefahr darstellen, statt auf Stimuli, die entwicklungsgeschichtlich neu sind -Das heißt es gibt bestimmte Reize, die auf stammesgeschichtlichen Gründen besonders geeignet sind Angst auszulösen (Spinnen, Schlangen). Beleg: leichte konditionierbartkeit von Angstreaktionen auf Schlangen und Spinnen bei Kombination mit einem leichten Elektroschock, aber nicht von Blumen löngere Extinkionsphasen in solchen Fällen sind nötig
  • Non Assoziatives Angstlernen Die Entwicklung von Angst erfordert weder Beobachtungslernen noch direkte Lernerfahrungen Menschen haben eine angeborene Tendenz, auf spezifische Stimuli mit Angst zu reagieren, diese löscht erst bei wiederholter Konfrontation ohne Bestrafungserfahrungen (Wir brauchen keine Erfahrung, keine Konditionierung, einfach angeboren, man hat keine Angst) Belege: retrospektiv berichten menschen mit Höhenangst nicht häufigere Stürze mit Verletzungen in der Kindheit als Kontrollperson
  • Snake Detection Theory Besonders die evolutionär frühe Gefährdung des Menschen primaten durch Schlangen hat zu einer Angst spezifisch vor Schlagen beigetragen -Die Bereitschaft, schlangen zu fürchten und zu meiden , hat zur Entwicklung eines Angstmoduls beigetragen, das unabhängig von bewussten kognitiven Prozessen, die perzeptuelle Entdeckung und behaviorale Vermeidung von Schlangen erleichtert
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