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Allgemeine und Biopsychologie (Fach) / Lernen, Behalten, Vergessen (Lektion)

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Diese Lektion wurde von MadeleineMartina erstellt.

Lektion lernen

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  • Wie erfolgt der Wissenszuwachs anhand einer Lernkurve? -Der Wissenszuwachs ist nicht linear. Mit jeder Wiederholung wird der Wissenszuwachs geringer, d.h. es braucht für die letzten 25% Lernstoff überproportional viel Zeit. Während man bei den ersten Kontakten mit dem Lernstoff noch relativ viel lernt, flacht die Lernkurve bei weiteren Komtakten ab bis schließlich ein Plateau erreicht wird.  -Hört man mit dem Lernen auf, wird der bisher gelernte Wissensstoff wieder vergessen. Nur mit regelmäßigem Kontakt mit dem Lernstoff steigt die Erinnerung. Dies passiert zunächst sehr schnell (Vergessenskurve), dann langsamer bis ein gewisser Bodensatz erreicht ist. Dieser "Wissensbodensatz" wir relativ zeitüberdauernd behalten. -Setzt man sich später aber erneut mit dem Lernstoff auseinander, so startet man vom Bodensatz und kann mit wesentlich weniger Wiederholungen den alten Höchststand erreichen. -Methode der Wiederholungsintervalle nach Ebbinghaus: Geht vom Prinzip aus, dass eine Information regelmäßig weiderholt werden muss, um in unserem Gedächtnis verankert zu werden. Hierfür gibt es den idealen Zeitpunkt: Wiederholt man zu früh, verliert man unnötige Zeit; wiederholt man zu spät, hat man bereits vergessen und man muss noch einmal neu lernen. Der beste Zeitpunkt zum Wiederholen ist dann, wenn man kurz davor ist etwas zu vergessen.  -> Bewertung des Lernstoff wie leicht fällt mir etwas zu lernen zB. mit leicht/ mittel/ schwer Was als schwer bewertet wurde muss früher wiederholt werden
  • Wie funktioniert das Arbeitsgedächtnis-Modell (nach Baddeley & Hitch, siehe Schaubild)? - Neue Informationen ohne NUtzung des LSG kurzfristig aufrecht erhalten -Informationen modifizieren oder aktualisieren -Austausch der Informationen zwischen verschiedenen Aktivitäten ermöglichen Beispiele: Kopfrechenexperiment : 23 x 11/ Zahlen müssen im Arbeitsgedächtnis aufrehct erhalten werden// Gedankliches Durchgehen des Hauses und zählen der Fenster
  • Beschreiben Sie den Prozess in der phonologischen Schleife. Die phonologische Schleife dient dazu, sprachliche Informationen vorübergehend aufrecht zu erhalten.  Hinweis auf die Existenz:  -Phonemischer Ähnlichkeitseffekt: Phonetisch ähnliche Wörter (Sonne, Tonne, Wonne) werden kurzfristig schlechter behalten als semantisch ähnliche (groß, riesig, mächtig). bei Abruf aus dem LZG ist die sumgekehrt. -Wortlängeneffekt: Mit zunehmender Wortlänge (bzw. Lesegeschwindigkeit) Bsp. Aluminium vs. Schadstoff nimmt die kurzfristige Erinnerungsleitung ab . -Irrelevanter Spracheffekt: Sprache lenkt vom kurzfristigen Behalten mehr ab als andere Geräusche.  -Artkulatorische Suppression: Vpn sollen eine Silbenfolge vor sich hersprechen (Suppression) und gleichzeitig gesprochene oder geschrieben Wörter merken. Bei geschriebenen Wörtern verschwinden Wortlängen- und phonemischer Ähnlichkeitseffekt, bei gesprochenen Wörtern bleibt er bestehen. -> Funktioniert kaum/ Erlernfunktion wird durch Rehearsal blcokiert. Schlussfolgerungen:  Die Suppression besetzt den Phonologischen Speicher. Visuelle Sprache (Text) muss zunächst übersetzt werden.  Ablauf: Phonologischer Speciher (Zerfall nach 1-2 Sec) und benötigt Wiederholung. Artikulatorsicher Kontrollprozess wirkt auf phonologischen Speicher ein und transformiert visuelle Informationen in phonologischen Code.  Bsp. Meditation mit Mantras wirkt vermutlich durch artikulatorische Suppression: Neben den Mantras können keine störenden Gedanken auftauchen. 
  • Beschreiben Sie den Prozess im visuell- räumlichen Notizblock. -Seine Funktion ist das mentale Aufrechterhalten von visuell- räumlichen Informationen zur Verarbeitung. zB. gehen wir gedanklich einen Weg in der Stadt durch, wenn wir ihn einer anderen Person beschreiben.  -Oft genutztes UNtersuchunsgdesign ist das mentale Rotieren von sog. "Shepard Figuren". Dort ist die Reaktionszeit linear vebunden mit dem Rotationswinkel der beiden Figuren.  Experiment: Vorstellung/ Zusammenfügung vom Buchstaben J mit einem umgedrehten D = Regenschirm. 
  • Definieren Sie den Begriff Lernen Lernen ist eine relativ überdauernde Veränderung im Verhaltenspotenzial eines Organismus als Folge von Erfahrungen. 
  • Eine unkonditionierte Reaktion wird hervorgerufen durch: A: einen konditionierten Stimulus B: einen neutralen Stimulus C: einen unkonditionierten Stimulus D: eine konditionierte Reaktion Antwort C
  • Was versteht man unter Löschung und Spontanerholung? Löschung= wird ein konditionierter Reiz vielfach ohne einen unkonditionierten Reiz dargeboten, wird die konditionierte Reaktion immer schwächer. Spontanerholung= Wird während einer Löschungsphase wieder der unkonditionierte mit dem konditionierten Reiz präsentiert, tritt die konditionierte Reaktion sogar stärker auf. 
  • Beschreiben Sie 3 Erkenntnisse die Ebbinghaus aus seiner Forschung ableiten konnte. Gesamtzeit Hypothese: Linearer Zsh. zwischen der Anzahl der Wiederholungen und der Gedächtnisleistung. Vergessenskurve: Der größte Gedächtnisverlust tritt in den ersten 10 Stunden nach dem Lernen auf (70%) Ersparnismethode: Tag 1- 30 Wdh./ Tag 2- 20 Wdh./ Erspranis= 30%
  • Nennen und beschreiben Sie zwei Alltagsbeispiele bei denen klassische Konditionierung eine Rolle spielt. Phobien und Ängste= Koppelung von Reiz und Reaktion wird evrsucht durch systematische Desensibilisierung zu lösen. Drogenmissbrauch= Bei Alkoholmissbrauch kann eine Aversionstherapie zur Senkung der Rückfallquote genutzt werden
  • worin unterscheiden sich fixe Quotenpläne und fixe Intervallpläne bei der Verstärkung? Quotenpläne= Verstärkung hängt von einer bestimmten Häufigkeit ab Intervallpläne= Verstärkung hängt von der Zeit ab, die seit dem letzten geistigen Verhalten vergangen ist
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  • Würden Sie Ihren 4 jährigen Neffen unbeaufsichtigt TV schauen lassen? Begründen Sie Ihre Antwort. Nein. Kinder befinden sich noch in der Entwicklungsphase, sie lernen ständig und überall und nehmen sich dabei ein Beispiel an Erwachsenen und älteren Kindern. Sie imtieren dieses Verhalten (= Lernen am Modell). Werden im TV nun falsche Verhaltensweisen gezeigt, die nicht unserer gesellschaftlichen Norm entsprechen, kann dies dazuführen, dass Kinder dieses Verhalten imitieren und sich somit negativ Verhalten.  Man könnte diesem Prozess entgegenwirken, wenn man sich gemeinsam mit dem Kind das entsprechende TV Programm anschaut und im Nachgang erklärt, dass es sich hierbei um Fehlverhalten handelt. 
  • Was versteht man unter dem Begriff "Rehearsal" und wofür ist dieser Prozess relevant? Hierbei handelt es sich um die innere Wiederholung von Lerninhalten/ infromationen. Es ist ein typischer Weg um Informatione im Kurzzeitgedächtnis zu sichern. 
  • Welche 3 Arten von Gedächtnisabruf werden unterschieden? 1. Wiedererkennen 2. Untertsütze Reproduktion (Lernen von Wortpaaren. Ein Wort wird gezeigt) 3. Freie Reproduktion (Freie Antworten)
  • Nennen Sie 2 Kontexteffekte. Physiologischer Zustand: Gelerntes kann besser in dem Zustand reproduziert werden, in dem es gelernt wurde.  Kognitiver Zustand: Zweisprachler können Informationen besser in der Sprache erinnern, in der sie sie gelernt haben.
  • Nennen und beschreiben Sie 3 Fehlstellungen des Gedächtnis. Geistesabwesenheit: UNaufmerksamkeit bein Enkodierung Blockierung: Informationen sind abgespeichert aber vorübergend nicht verfügbar. Fehlattribution: Gedächtnisinhalte werden einer falschen Quelle zugeordnet. 
  • Nennen Sie eine weitere Beobachtung bei der Löschung eines CR. Spontanerholung und schneller Wiedererwerb sind bereits bekannt. Desinhibition: Nach der Löscungsphase kann man ein Phänomen beobachten, welches auch Enthemmung (Desinhibition) genannt wird. Wird nämlich kurz vor dem CS ein weiterer neuer Reiz präsentiert, kann eine Erholung der CR beobachtet werden.