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DP2 (Fach) / WP Staat und Wirtschaftspolitik (Lektion)

Staat und Wirtschaftspolitik

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  • Warum spielt der Staat eine zentrale Rolle für eine funktionsfähige Marktwirtschaft? Der Staat muss eingreifen um optimale Rahmenbedingungen in der sozialen Marktwirtschaft zu schaffen. Er sorgt durch wirtschaftspolitische Maßnahmen für ein optimales funktionieren der sozialen Marktwirtschaft. Die wichtigsten Aufgaben wären: * Schaffung der Voraussetzungen einer marktwirtschaftlichen Ordnung* Aufrechterhaltung eines funktionsfähigen Wettbewerbs* Bereitstellung öffentlicher Güter (Bsp. Infrastruktur)* Internalisierung externer Effekte* Änderung der Primärverteilung durch eine Umverteilungspolitik* Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung.
  • Erklären Sie den Begriff Wirtschaftspolitik Darunter versteht man alle Maßnahmen die ein Staat setzt um regulierend und gestaltend in die Wirtschaft einzugreifen.  Wirtschatftpolitik sorgt für die Regeln an die sich die großteils privat organisierte Wirtschaft halten muss. Sie wird unterteilt in *Ordnungspolitik (langfristig angelegt und als gesamtes Regelwerk zu betrachten und sorgt für die rechtlichen und institutunellen Rahmenbedingungungn für Unternehmer und Konsumenten= *Strukturpolitik (soll einen Struktuwandel auslösen oder auch vermeiden oder abzuschwächen. Strukturwandel sind eine unvermeidliche Begeleiterscheinung einer Entwicklung einer Volgswirtschaft *Prozesspolitik (Unmittelbar lenkender Eingriff des Staates in Einzelproblematiken. Bsp. Schnürung von Konjunkturpaketen in Wirtschaftskrise)
  • Was sind die wirtschaftspolitischen Basisziele des österr. Staates? Allokative Effizienz: Allokationspolitik (Maßnahmen für eine effiziente Allokation knapper Ressourcen) gerechte Einkommensverteilung: Distributionspolitik (Gerechtere Verteilung der Einkommen bsp. durch Familienbeihilfe, Arbeitslosengeld) Verstetigung des Wirtschaftswachstum: Stabilisierungspolitik (konjunkturelle Schwankungen werden durch Maßnahmen kontrolliert. Bsp. Schnürung Konjunkturpakete)
  • Was ist das magische Vieleck? Bildet aufbauend auf gesamtwgesellschaftlichen Grundwerten (unabhängig welcher bestehenden Wirtscahftsordnung) Basisziele einer Volkswirtschaft die auch konkret umgesetzt werden können. Klassische Ziele bilden ein Dreieck: Vollbeschäftigun, Preisstabilität, Wirtschaftswachstum Durch den wirtschaftlichen Wandel, Globalisierung, vernetzung der Volkswirtschaften wurde das Dreieck zu einem Vieleck erweitert: Verteilungsgerechtigkeit, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, Schutz der Umwelt, geordnete Staatsfinanzen
  • Zwischen welchen Zielen der Wirtschaftspolitik treten Zielkonflikte auf? * Vollbeschäftigung und Preisniveaustabilität, * Wirtschaftswachstum und lebenswerte Umwelt,(Steigerungs der Produktionsmenegen führt oft zu vermehrter Ausbeutung der Umwelt wie erhöhte Schadfstoffabgabe, Abholzung etc.) * Preisniveaustabilität und Wirtschaftswachstum,(Stabile Preise fördern die Bereitschaft zu Investitionen, am Anfang daher kein Konflikt.Ein Zielkonflikt zwischen Preisniveaustabilität und Wirtschaftswachstum entsteht dann, wenndich die Beschäftigung hin zur Überbeschäftigung entwickelt etc.) * Vollbeschäftigung und Wirtschaftswachstum.     https://123versicherung.eu/zielkonflikte-zwischen-den-wirtschaftspolitischen/
  • Was bedeutet dass eine Zielharmonie bei wirtschaftspolitischen Zielen besteht? bedeutet, dass wenn das eine steigt auch das andere folgt.zBsp.: * außenwirtschaftlichem Gleichgewicht und Preisniveaustabilität * außenwirtschaftlichem Gleichgewicht und Vollbeschäftigung * Vollbeschäftigung und stetigem Wachstum
  • Aus welchen Gründen nehmen die Staatsausgaben über die Jahrzehnte hinweg laufend zu? Nur theortisch: Man geht davon aus dass dies mit den allgemeinen und kulturellen Fortschritt innterhalb einer Volkswirtschaft zu tun hat.Mit diesem Fortschritt nahm der Staat immer mehr neue Aufgaben wahr. * immer komplizierter werdende Verkehrs-, Wirtschafts- und Rechtverhältnisse* Hoch entwickelte Volkswirtschaften bieten immer mehr Leistungen in Kultur und WOhlfahrt.* Durch Globalisierung immer mehr Maßnahmen in Abstimmung unter einzelner Volkswirtschaften. In Österreich beträgt die Staatsausgabenquote heute rund 52%, 1954 lag sie bei 37%.Um 1980 näherte sie sich der 50% Marke.
  • Wie hoch war der Anstieg der Staatsausgaben in Österreich gegenüber dem Vorjahr? Von 2017 auf 2018 um knapp 6 Milliarden Euro gestiegen. Die Staatsausgabenquote liegt bei knapp über 50%
  • Wie viele % der Staatsausgaben vielen auf Sozialleistungen? Knapp unter 42%
  • Wie entwickeln sich die Staatseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr? Staatseinnahmen sind um ~ 7 Milliarden Euro gestiegen. Verhältnis Ausgaben/Einnahemn fast ausgewogen
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  • Wodurch wurden diese Staatseinnahmen zum Großteil finanziert? Durch die Einkommens- und Vermögenssteuer und und Verbrauchs/- Verkehtrssteuern (Hauptsächlich) Umsatzsteuer
  • Welche zwei Möglichkeiten gibt es, einen wachsenden Anteil an Staatsausgaben zu finanzieren? * Steuern erhöhen* Höhere Staatsverschulden in Kauf nehmen (zu Lasten zukünftiger Generationen)
  • Welche Auswirkungen haben die staatlichen Regulierungsmaßnahmen auf die wirtschaftlichen Aktivitäten. Immer mehr gesetzliche Bestimmungen auf wirtschaftsliche Aktivitäten (Gesetztesflut). * immer mehr Spezialisten notwendig, können sich vor allem kleinere nicht leisten.* neue Gesetzte die nicht aufeinander abgestimmt sind (Bereich Abfall und Umwelt, oder Informations- und Kommmunkationstechnologie)* Der Staat kommt dem Wandel der Zeit nicht nach und in der Folge werden Aufgaben nicht effizient und nicht effektiv gelöst.