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DP2 (Fach) / WP Wirtschatftsordnung (Lektion)

Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung

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  • Erklären Sie den Zusammenhang von Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Die Wirtschaft ist ein Teil der Gesellschaft und kann daher kann die Wirtschaftsordnung nicht von der Gesellschaftsordnung getrennt werden. Die Gesellschaftsordnug ist von Grundwerten wie Freiheit, Individualismus, Rechtstaatlichkeit, GLeichheit oder eben den Gegenteilen, geprägt. Hier unterscheiden wir zwischen der individualistischen Gesellschaftsordnung (Freiheit und Mündigkeit der Personen innerhalb einer Gesellschaft) und die kollektivistische Gesellschaftsordnug (viele Entscheidungen werden vom Staat abgenommen)
  • Was sind die Unterschiede zwischen der freien Marktwirtschaft und der Zentralverwaltungswirtschaft Beides sind Idealtypen: Freie Marktwirtschaft (Laissez-fair oder Manchesterlibberalismus):Der Staat nimmt nur wenig Einfluss (zBsp Schaffung der Vertragsfreiheit, Durchsetzung der Privateigentumsordnung oder eines funktionierenden Geldwesens).Der Staat greift also nur in Belangen ein die für das funktionieren der freen Marktwirtschaft unerlässlich sind.In wirtschaftliche ABläufe mischt er sich nicht ein.Hatte aber nicht lange Erfolg, da die freie Marktwirtschaft durch Bildung von Monopolen und Kartellen, Korruption, Ausbeutung der Arbeiter geprägt war. Zentralverwaltungswirtschaft (Planwirtschaft):Gab es bis 1989 in vielen sozialistischen Ländern (heute nur Bsp. in Kuba, China, NOrdkorea)Hier greift der Staat komplett ein und Produktionsmengen als auch Preise und Löhne werden in zentralen PLänen festgesetzt. Das Individuum ist in persönlichen Entscheidungen eingeschränkt, Entscheidungen werdn zugunsten des Kollektivs getroffen.Koordination der Produktion und Güterverteilung erfolgt ebenfalls über Pläne durch den Staat. Probleme dabei: zu verlässlichen Informationen zu gelangen; aufgrund der eingeschränkten Möglichkeit individuelle Entscheidungen zu treffen sinkt die Motivation die Planwerte auch zu erfüllen.
  • Warum kommt es zu einer Weiterentwicklung der marktwirtschaftlichen Ordnung? Warum kam/kommt es zu Eingriffen des Staates? Es hat sich gezeigt dass beide idealtypischen Formen nicht zielführend sind und ihre Tücken haben. So hat sich ein Mix aus beiden entwickelt. Der Staat muss immer mehr eingreifen und bestimmte Rahmenbedingungen schaffen. Dazu zählen auch das Abstimmungsprinzip (Bsp Volksastimmung) und das Verhandlungsprinzip (zwei PArteien verhandeln über ein künftiges Regierungsprogramm, oder Kollektivvertragsverhandlungen SOzialpartner) Daraus haben sich neue realtypische WIrtschaftsorndungen entwickelt. (zBsp sozialie Marktwirtschaft, zoszialistische Marktwirtschaft, Neomerkantilismus)
  • Wodurch unterscheiden sich die soziale, sozialistische und ökosoziale Marktwirtschaft? Soziale Marktwirtschaft:Weiterentwicklung der freien Marktwirtschaft (Manchesterliberalismus).Schaffung einer Ordnungspolitik (Rahmenbedingungen) und Umverteilung von Primäreinkommen (Steuern?). (Primäreinkommen sind die direkt erhaltenen Löhne, Sekundäreinkommen Zuschüsse wie Familienbeihilfe oder Wohnkostenzuschüsse).Dadurch soll eine gerechtere Einkommensverteilung in der Volkswirtschaft erreicht werden. Sozialistische Marktwirtschaft:Unterscheidet sich zu obigem durch eine noch stärkere Umverteilung der Primäreinkommen durch den Staat.(Südamerika, Schweden, Frankreich) Ökosziale Marktwirtschaft:ist eine wirtschafts-, umwelt- und gesellschaftspolitische Zielvorstellung, die ein nachhaltiges Wirtschaften und den Umweltschutz als politische Kategorien in die Soziale Marktwirtschaft mit einbezieht.
  • Welche Wirtschaftsordnung ist in Österreich vorherrschend? Beschreiben Sie diese. Soziale Marktwirtschaft: Vorteile der freien Marktwirtschaft wie wirtschaftliche Leistungsfähigkeit oder hohe Güterversorgung zu verwirklichen, gleichzeitig aber deren Nachteile wie zerstörerischer Wettbewerb, KArtellbildung, Monopole, steigende Arbeitslosikteit, zu vermeiden. Ziel: Größtmöglicher Wohlstand bei bestmöglich sozialer Absicherung. Der Staat greift also aktiv in das WIrtschaftsgeschehen ein (durch konjunkturpolitische, wettbewerbspolitische und sozialpolitische Maßnahmen) Sozials schwache Bürger werden abgesichert (Bsp Arbeitslosengeld), es wird aber darauf geachtet dass sich die Leute nicht daruaf ausruhen. Sozialpartnerschaft ist ebenfalls ein Teil der sozialen Marktwirtschaft.
  • Wie greift der Staat aktiv in das Wirtschaftsgeschehen ein? Nennen Sie konkrete Beispiele Durch konjunkturpolitische, sozialpolitische oder wettbewerbspolitische Maßnahmen. Bsp. Arbeitslosengeld.Schulen unter dem Marktwert.Gewerbeordnung - Prüfungsnachweise etc.
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