Ausgewählte Organsysteme und deren Erkrankungen (Fach) / Sexualorgane und Fortpflanzung (Lektion)

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  • Äußere und innere Geschlechtsorgane der Frau äußere: große und kleine Schamlippen Klitoris Scheideneingang mit Jungfernhäutchen innere: Scheide (Vagina) Gebärmutter (Uterus) paarige Eierstöcke paarige Eileiter (Tuben)
  • Menstruationszyklus befruchtungsfähige Eizellen entwickeln sich in den Eierstöcken Beim Reifungsvorgang entsteht im Bindegewebe um die Eizelle ein mit Flüssigkeit gefülltes Bläschen = Follikel innerhalb von ca 28 Tagen platzt ein herangereifter Follikel = Eisprung, Ovulation > Eizelle wird aus dem Eierstock ausgeschwemmt, Follikelrest wird zum Gelbkörper parallel hormonell gesteuert starkes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut bei Nichtbefruchtung stirbt die Eizelle ab und Gelbkörper geht zugrunde > es wird kein Gelbkörperhormon mehr gebildet, Gebärmutterschleimhaut zerfällt und wird abgestoßen > Blutung follikuläre Phase: 1.-14. Tag luteale Phase: 15.-28. Tag
  • Hormone des Menstruationszyklus - follikelstimulierendes Hormon (FSH) > Reifung von Eifollikeln - luteinisierendes Hormon (LH) > Auslösung der Ovulation - Östradiol und Progesteron > Wirkung auf die Gebärmutterschleimhaut
  • Menarche erstmalige Regelblutung signalisiert noch nicht eindeutig die Reproduktionsfähigkeit erst nach 1,5 bis 2 Jahren regelmäßiger Ovulationszyklus
  • Klimakterium "Wechseljahre" im mittleren Alter (45-55 J.) geht die Produktion von Östrogen und Gestagen zurück Sinken des Gestagenspiegels: Hitzwallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Schwindel, Herzjagen, Brustspannen, vermehrte Wassereinlagerungen Sinken des Östrogenspiegels: Nervosität, Antriebsmangel, trockene Haut, Rückbildung der Brüste Ausmaß der subjektiven Beeinträchtigung durch diese Symptome hängst stark von der kognitiven Einstellung ab  anschließend: Senium
  • Involution Rückbildung von Organen
  • Sterilität wenn trotz regelmäßigem ungeschützten GV innerhalb von 2 Jahren keine Befruchtung eintritt
  • Infertilität Empfängnisunfähigkeit aufgrund zB hormoneller Störungen, biologischer Störungen (Eierstockverschluss, zu kleiner Uterus) oder psyischer Faktoren  Unfähigkeit ein Kind bis zur Lebensfähigkeit auszutragen
  • männliche Sexualorgane außen: Glied (Penis) Hodensack (Skrotum) innen: Hoden (Testis) Nebenhoden Samenleiter Geschlechtsdrüsen (Prostata, Samenbläschen, Cowper-Drüse)
  • Impotenz Überbegriff für Erektionsstörungen des Mannes vielfältige Ursachen zB Arteriosklerose der Blutgefäße, Nebenwirkungen von Medis, hormonelle Störungen, psychische Faktoren Therapie: je nachdem, Vakuumpumpen, Penisprothesen, Psychotherapie
  • Sterilität des Mannes Zeugungsunfähigkeit versch. organische Ursachen meist Zusammenhang mit Qualität des Spermas
  • Kojugation Befruchtung, kann erfolgen wenn Samenfäden nach der Begattung im Eileiter aus eine befruchtungsfähige Eizelle treffen Zellkerne einer männlichen und einer weiblichen Keimzelle verschmelzen miteinander > Zygote entsteht teil sich mehrfach während des Transportes im Eileiter Keim nistet sich in der Gebärmutterschleimhaut ein ein Teil der Zellen entwickelt sich zum Embryo, anderer Teil > Plazenta (reguliert Austauschvorgänge zw. Embryo und mütterlichem Organismus) SS kann über HCG (betahumane Choriongonadotropin) nach 14 Tagen nach der Befruchtung im Blut und im Urin nachgewiesen werden
  • Teratogene äußere Einflüsse, die fruchtschädigend wirken können > besondere Anfälligkeit des Keimlings gegen Gift in den ersten 3 SS Monaten zB Alkohol, bestimmte Medis, Nikotin, Drogen, Röntgenstrahlen, Rötelviren, Toxoplasmose- Infektionen etc