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Ausgewählte Organsysteme und deren Erkrankungen (Fach) / Atmungsorgane (Lektion)
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Diese Lektion wurde von CarinaFlach erstellt.
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- Aufbau und Funktion Atmungssystem: Nase, Rachenhöhle, Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien, Lunge Lunge: 2 Lungenflügel, liegt in der Brusthöhle, die nach unten durch das Zwerchfell (trennt Brust-und Bauchhöhle) abgeschlossen wird
- Lungenatmung äußere Atmung in den Lungenbläschen erfolgender Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen dem Lungengewebe und dem Kapillarnetz infolge von Konzentrationsunterschieden
- Gewebeatmung Sauerstoff wird durch das Blut zu allen Zellen des Körpers transportiert und Kohlendioxid gelangt von dort in die Lunge
- Zellatmung enzymatisch gesteuerte Oxidation von organischen Stoffen zu Kohlendioxid und Wasser > Sauerstoff wird verbraucht und Energie freigesetzt
- Asthma bronchiale anfallsartige, reversible Verengung der Atemwege in einem hyperreagiblen Bronchialsystem entzündliche Basis Folge: Behinderung der Ausamtung (Atemwegsobstruktion) häufigste chron. Erkrankung des Kindesalters mit zunehmender Inzidenz Unterscheidung: infekt-, analgetika-, anstrengungs-, berufsbedingter und allergischer Formen Symptome: Luftnot, Keuchen, Husten, Engegefühl in der Brust, Schleimauswurf, (entzündliche) Schwellung der Schleimhaut (extrem. Erstickungstod) Diagnose: durch Lungenfunktionsprüfung mit dem Peak-Flow-Meter (Messung des Luftflussvolumens beim Ausatmen) Therapie: Meidung von Auslösern und Atemschulung, Sympathikomimetika (Stimulierung des Sympathikus und in der Folge Erweiterung der Atemwege) und Kortikosteroide (entzündungshemmend)
- Bronchitis akute Form: Entzündung der Bronchialschleimhaut durch Infektion chronische Form: dauerhafte Reizung der Schleimhaut mit der Folge vermehrter Schleimproduktion und Husten
- COPD chronisch obstruktive Lungenerkrankung andauernde Verengung der uteren Atemwege mit Progredienz, sodass die Lungenkapazität stark beeinträchtigt werden kann
- Hyperventilationssyndrom anfallsweise auftretende beschleunigte und vertiefte Atmung, bei der zu viel Kohlendioxid abgeatmet wird > typische Symptome wie Kribbelparästhesien im Mund-, Hand- und Fußbereich, Pelzigkeit, Taubheitsgefühle, Druck- oder Engegefühle in Brust und Hals, Zusammenziehen der Finger ("Pfötchenstellung") z.B. bei Panikattacken
- Differenzialdiagnose Asthmaanfall und Panikattacke mit Hyperventilationssyndrom Panikattacke: keine Kribbelparästhesien, Muskelkrämpfe (bis zur Pfötchenstellung), Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zur Bewusstseinstörungen Tütenatmung verschafft keine Linderung Bei Hyperventilation treten üblicherweise kein Husten und keine Atmegeräusche auf
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