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Aufbau und Funktion des Nervensystems (Fach) / Gliederung des Nervensystems (Lektion)

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Diese Lektion wurde von CarinaFlach erstellt.

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  • Afferenzen Impulse werden aus der Peripherie zum Zentrum geleitet (z.B. Empfindungen der Haut) > afferente (sensible) Erregung > sensorische Nerven sind Rezeptoren des Körpers und leiten Impulse zum ZNS
  • Efferenzen Erregungen werden vom Zentrum zur Peripherie geleitet (z.B. Skelettmuskulatur, Drüsenzellen) > efferente (motorische) Erregung > motorische Nerven leiten Signale des ZNS zum Erfolgsorgan
  • Topografische Einteilung des Nervensystems zentrales (ZNS) und peripheres Nervensystem (PNS) > ZNS: Gehirn und Rückenmark -> Informationsverarbeitung > PNS: periphere Nerven und Ganglien (Nervenansammlungen); 12 Hirnnervenpaare und 32 Rückenmarksnervenpaare (Spinalnerven) -> Informationsvermittlung Beide NS stimmen die Leistungen der Organe direkt (über Nerve) oder indirekt (über Hormondrüsen) aufeinander ab ZNS: Integration und Auswertung einlaufender Erregungen PNS: vermittelt die im ZNS entstandenen Erregungen an die Körperperipherie und leitet Erregungen aus der Peripherie ans ZNS
  • Funktionale Einteilung des Nervensystems Animalisches/somatisches NS > Verbindung des Organismus mit seiner Umwelt > Zuständig für bewusste Wahrnehmung, willkürliche Bewegung und schnelle Informationsverarbeitung vegetatives/autonomes NS > Verbindung des Organismus mit seinen Eingeweiden > zuständig für Konstanthaltung des inneren Milieus und Regulation der Organfunktionen
  • Das autonome Nervensystem > stimuliert und kontrolliert Organfunktionen, die unwillkürlich und unbewusst ablaufen > unterliegt nicht der willkürlichen Kontrolle 3 Teile: - Sympathikus (sympathisches NS) - Parasympathikus (parasympathisches NS) - enterisches/intramurales NS (Darmwandnervensystem) i.d.R. werden Organe sowohl vom S als auch vom P innerviert = Gegenspieler (Antagonisten) > Gleichgewicht = Voraussetzung für eine optimale Organfunktion
  • Nervus vagus > 10. Hirnnerv > größter Nerv innerhalb des Parasympathikus > an der Steuerung fast aller innerorganismischer Vorgänge beteiligt
  • Sympathikus - ergotrope (anregende) Wirkung - dient der Leistungssteigerung - dominiert in psych. oder phys. Stresssituationen > Blutdruckanstieg, Steigerung des Pulses und der Atemfrequenz, Pupillenerweiterung, Herabsetzen von Magen-Darm-Tätigkeit, Erweiterung der Bronchien, Steigerung des Herzschlages, Erhöhung der Hautleitfähigkeit/Reduktion des Hautwiderstandes)
  • Parasympathikus - tophotrope (hemmende) Wirkung - dient der Regeneration und dem Aufbau körperlicher Reserven - dominiert bei Entspannung > Blutdrucksenkung, Verlangsamung des Pulses, Verlangsamung der Atemfrequenz, Pupillenverengung, Steigerung der Magen-Darm-Tätigkeit, Kontraktion der Bronchien, Verlangsamung des Herzschlages, Reduktion der Hautleitfähigkeit/Erhöhung des Hautwiderstandes
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