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Einführung Politikwissenschaft (Fach) / Verwaltungswissenschaft (Lektion)
29. Januar 2019
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- Bürokratie-Modell / Merkmale von Bürokratie nach Weber (1921) - zentrales Werk: "Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie" - Bürokratie als Idealtypus einer legalen und rationalen Herrschaft Idealtypus bestehend aus zwei Komponenten - Positives Recht: Formales Recht, das "rational, zweckrational oder werrational orientiert" sein kann - Professionelle Verwaltung durch das Vorhandensein einer Bürokratie, die innerhalb der gültigen Rechtsregeln und allgemeinen Prinzipiel handel und unterschiedliche Interessen berücksichtigt Personalkonzept - Hauptamtliches Personal - Vergütung und Besoldung, die die Bürokraten loyal gegenüber ihere Dienstherren macht (Alimentation) - Professionalisierung - Geregelter beruflicher Werdegang in Laufbahnen als Anreizsystem Organisationskonzept - Autoritätshierarchie im Dienstweg - Regelgebundenheit - Arbeitsteilung und Spezialisierung Die positiven Eigenschaften bzw. Errungenschaften von Bürokratien sind nicht in allen Ländern gegeben bzw. müssen noch erreicht werden Korruption, Politisierung und Nepotismus stellen hierbei große Herausforderungen dar Die Frage nach der Staatlichkeit von Staaten befasst sich daher zentral mit der Frage danach, wie es um die Bürokratien in den Staaten bestellt ist Von dem Erreichen der positiven Eigenschaften der Bürokratie losgelöst ist die Frage nach der "Modernisierung" von Bürokratien zu diskutieren (Stichwort New Public Management bzw. Neues Steuerungsmodell)
- Ministerialbürokratie in Deutschland Minerserialbürokratie umfasst die in den Ministerien des Bundes sowie der Länder Beschäftigtek der öffentlichen Verwaltung und deren vielfältige Funktionen Die Gesamtheit des Staatspersonals wird als Öffentlicher Dienst bezeichnen 2010 entsprach die Personalstärke des Öffentlichen Dienstes folgenden Zahlen - 2,3 Mio: Beschäftigte im Landesbereich - 1,4 Mio: im kommunalen Bereich - 0,5 Mio: beim Bund - 0,4 Mio: Beschäftigte bei Sozialversicherungsträgern und der Bundesanstalt für Arbeit MB nimmt Programm-, Vollzugs- und Koordinierungsfunktionen (auch über die Ebenen hinweg; Bund-Länder Koordination) wahr Organisation in den Ministerien ist arbeitsteilig und hierarchisch Kommunikation verläuft formal über den Dienstweg und wird durch ein System von Mitzeichnungsrechten reglementiert Der Minister ist nicht nur Mitglied der Regierung und Verantwortlicher für dasa Ministerium, sondern gleichzeitig Dienstherr und Ressortchef - gehört aber nicht zur MB, sonden zur Gruppe der Berufpolitiker (Personalselektion) interne Leitung in den Ministerien nehmen Staatssekretäre wahr + parlamentarische Staatssekretäre, die zu der Gruppeder Politiker gehören mittlere Letungsebene in den Ministerien bilden die (Unter-)Abteilungsleiter -> "politisches" Personal und können bei einem Regierungswechsel oder Loyalitätsverlust ausgetauscht werden (z.b. indem sie in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden) auf der operativen Ebene sind die Referate wichtig, die durch Referatsleiter geführt werden, denen Referenten und Sachbearbeitet zuarbeiten Gleiderung und Funktion eines Ministeriums: Organigramm