Soziologie (Fach) / Dokumentarische Methode (Lektion)
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Vorlesung zur Dokumentarischen Methode
Diese Lektion wurde von jura_ erstellt.
- Beobachtungsprotokoll (Was beachten?) Beobachtungsprotokoll, was man da macht. - auch dokumentieren & am besten auch schon anonymisiert. - der Deckname schon, - dann gibt man oft eine Nummer. - Und dann hatten wir damals noch Mini Disks. - Und haben dann zum Beispiel aufgeschrieben waren es ein oder zwei. - Wir hatten einen ergänzenden Fragebogen, ein Häkchen dafür, für den Datenschutzprotokoll unterzeichnet haben. - Leute über den Datenschutz aufklärt. Noch mal ganz klar sagt, dass die Teilnahme freiwillig ist, und dass man dann sowas auch aufbewahrt. - (1) Situation genau beschreiben, (Genauigkeit) (2) keine Wertung.
- Vorteile eines Transkripts Vorteile -eines Transkriptseins) natürlich sehr gut für die Auswertung. - (Zwei) aber auch sehr gut für die Anonymisierung. Können sehr leicht anonymisiert werden -
- Transkriptionsregeln bei der Dokumentarischen Methode Pausen mit dokumentiert werden. Das Betonungen gezeigt werden., Dass wenn man unsicher ist, ob man das richtig verstanden hat, dass man es in Klammern setzt. , Dass man kleine Lacher abbildet.
- mögliche Fehler beim Transkribieren Mögliche Fehler: (1) nicht anonymisiert, 2) keine wörtliche Rede [ keine Versprecher etc.] (3) fragen der Interviewer fehlen -> warum wären die wichtig?: Einerseits: könnte man schauen, was jetzt von denen aufgegriffen ; andererseits: kann man sehen, was haben die Interviewer möglicherweise an gefüttert. Die Interviewer bringen ja Themen rein. Und die bringen das ja auf eine Art und Weise rein, dass man eventuell schon bestimmte Dinge nachher legt oder suggeriert. Deswegen muss man eigentlich immer wissen was gefragt worden ist. Sie erinnern sich, eine Sequenz jalität der Interpretation, eine Bedeutung, dass jeder seinen eigenen Relevanz Rahmen hat., Dass die interviewten die Chance haben müssen wir dann eigenen Relevanzrahmen durchsetzen zu können. Dafür muss man wissen, was wurde von beiden Seiten gesagt.
- Besonderheiten der dokumentarischen Methode - konjunktives Wissen: dass wir durch gemeinsame, geteilte Erfahrungen zum Beispiel in einer Generation oder in eine Klasse, dass wir so eine Art Vorwissen haben, was in unserem Milieu funktioniert, was wir teilen --- dieses Wissen kann man auch auf Lagerungen zurück führen - Konjunktiver Erfahrungsraum: - bei der DM geht es, um: Gruppen – und milieuspezifischen Sinn - Gruppen – und milieuspezifischen Sinn: das was bestimmten Milieus als selbstverständlich Konjunktivitis wissen vorausgesetzt wird - Objektiver Sinn: guckt man sich auch an, was passiert hier? Und dieses ,was' ist unabhängig Von den handelnden. - Intendierte Ausdruckssinn : wozu? - Kleemann: subjektive intendiert Sinn. Kleemann kennt auch die dokumentarische Methode. - Dokumentsinn: Und wofür die dokumentarische Methode sich jetzt wirklich interessiert, ist dieses: wie? - Wie?: Was sich eben über seine Tat auch unabsichtlich nicht, wer mich eben dokumentiert. Diesen Dokumentsinn kann man nicht universell feststellen. -Standpunktabhängigkeit: Und diese Beobachtung, die ich dann dokumentiere aber das hängt natürlich auch von den Beobachter ab. -Bei der Analyse: muss man immer schauen: was lässt sich dokumentieren über die Erfahrung; andererseits: was kommt der Erzählform der aktuellen ,,Brille" zugute. -: es wird versucht zu verstehen, vor welcher milieuspezifischen Erfahrungen die Person erfahren hat -Und die dokumentarische Methode versucht: herausarbeiten welche Haltung steht, denn eigentlich dahinter.
- Vorgang in der Dokumentarischen Methode Wie würde man jetzt bei der dokumentarischen Methode genau vorgehen? Die dokumentarische Methode hat eine ganze Menge von Schritten, wie man vorgeht: (- formulierende Interpretation: in den Formulierungen der Interpretation, versucht man erst mal, das was explizit gesagt wird herausarbeiten und die dokumentarische Methode am Anfang auch oft ohne Volltranskripte gemacht ) Formulierende Feininterpretation: Da wird der Objektive Sinn und auch teilweise was die Leute und selber sagen wollen in eigenen Worten zusammen gefasst. Das dient eher als Zwischenschritt, wenn man die Methode neuen lernt (Anfänger). Wichtige Merkmale hier: (1) eigene wörtliche Wiedergabe (2) nach einer strukturiert (nicht wild durcheinander) reflektierende Interpretation: -Zielt darauf ab, dass man den Dokumentsinn herausarbeitet und dafür schaut man sich erst mal an mit welchen Textsorten man es zu tun hat. Es macht eben ein unterschied ob jemand erzählt oder jemand bewertet. Und dann versucht man, dass herausarbeiten, was ich über ihn erzählt durch die Art , wie er erzählt. -> semantische Interpretation mit komparativer Sequenzanalyse. Typenbildung: Typenbildung ist häufig ein Ergebnis der dokumentarischen Methode. Vergleichende Analyse: Wir müssen etwas anderes finden, um die Standpunktabhängigkeit unserer Perspektive zu kontrollieren. Hierzu: eben der Vergleich (komparative) Analyse. Wir vergleichen ständig, Zwischen Fällen , zwischen Teilen von fällen, um das typische herausarbeiten. ---Es ist nämlich so:, wenn man sich in einem Milieu mit einem bestimmten Konjunktiven Erfahrungsraum bewegt, dann müssen eben diese weißen Äußerung ungefähr durch die gleichen Regeln verbunden sein. Was ist das Ziel dabei?, Dass man wirklich so nach Typen unterscheiden kann, das ist das Ziel der dokumentarischen Methode. Zumindest ein wichtiges Ziel. Wenn Muss da Zwischen Fällen vergleichen.
