9

Methodische Grundlagen (Fach) / Epidemiologie (Lektion)

.

Diese Lektion wurde von CarinaFlach erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Deskriptive Epidemiologie Erfassung der räumlichen und zeitlichen VErteilung psychischer Störungen in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe
  • Analytische Epidemiologie erfasst Risikofaktoren und weitere Determinanten von Gesundheit und Krankheit
  • Prävalenz > Häufigkeit, mit der ein bestimmtes Merkmal (z.B. eine Diagnose) in einer Population vorkommt - Punktprävalenz: zu einem bestimmten Zeitpunkt/Stichtag - Periodenprävalenz: in einer bestimmten Zeitperiode (z.B. Jahresprävalenz) - Lebenszeitprävalenz: während des gesamten Lebens - wahre Prävalenz: erhoben in repräsentativen Bevölkerungsstudien - administrative Prävalenz: Erhebung über klinische Stichproben
  • Inzidenz Anteil der Neuerkrankten im Verhältnis zur Anzahl der Untersuchten
  • Risikofaktoren >Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung erhöhen - variabler R: ändert sich von selbst (z.B. Alter) oder ist experimentell beeinflussbar - fester Marker: R. der nicht verändert werden kann (z.B. Geschlecht)
  • Schutzfaktoren = protektive Faktoren > senken das Risiko für eine Erkrankung
  • relatives Risiko (RR) Maß dafür, wie sehr sich das Risiko einer Erkrankung in zwei Gruppen unterscheidet, von denen eine einem Risikofaktor ausgesetzt ist RR = Quotient von Inzidenzien >die Bedeutung eines Risikofaktors wird als das Verhältnis der Wahrscheinlichkeiten für ein Ereignis/Merkmal dargestellt
  • Odds Ration (Quotenverhältnism R(a:b)) > Quotient aus Quoten > Maß dafür, um wie viel größer die Quote der Erkrankten in der Gruppe mit Risikofaktor ist, verglichen mit der Gruppe ohne Risikofaktor
  • Das attributable Risiko (AR) spezifisches Erkrankungsrisiko, welches allein der Tatsache zuzuschreiben ist, dass eine Person einem bestimmten Risikofaktor ausgesetzt war > gibt Anteil der Erkrankungen an, der auf den Risikofaktor zurückgeführt werden kann bzw. der verhindert werden könnte, würde man den Risikofaktor eliminieren
Anzeige