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Organisationspsychologir (Fach) / 32 Thema 7 Arbeitsmotivation (Lektion)
- 1. Inhaltstheorien der Arbeitsmotivation I. Taxonomien/Klassifikationen menschlicher Motive Vgl. Maslow-‐Bedürfnishierarchie / Theorie von McClelland Ziel: Anreize an Motivausprägungen der Mitarbeiter anpassen II. Anreizbedingungen Vgl. Job Characteristic Modell Ziel: Arbeit motivationsförderlich gestalten
- I. Motive nach McClelland Fokus: implizite Motive = unbewusst, d.h. nur projektiv erfassbar Stehen im Gegensatz zu Expliziten Motiven: „Werte“, Überzeugung hinsichtlich wünschenswerter Ziele, bewusst, per Selbstbericht erfassbar Es gibt drei implizite Motive, die bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt sind: 1. Leistungsmotiv / Anreize: Dinge besser machen Motivierung durch Exzellenz-‐ und Effizienzkriterien Herausforderungen bestmöglich und effizient meistern 2. Anschlussmotiv / Anreize: Soziale Interaktion Zugehörigkeit Knüpfen und erhalten sozialer Beziehungen 3. Machtmotiv / Anreize: Gefühl von Stärke durch Kontrolle von anderen Einfluss nehmen Andere überreden und führen Annahme: Wenn man weiß welches Motiv den Leuten entspricht, kann man Anreize dementsprechend schaffen. Befunde welches Verhalten zeigen Personen mit bestimmten Motiven? Leistungsmotiv Innovativ, aktive Suche nach Informationen und Feedback Erfolgreich als Unternehmer Häufige Beförderungen Anschlussmotiv Konfliktscheu, Kooperationen lieber mit Freunden als Experten Tendenz zu Vetternwirtschaft Als Führungskraft integrierend (eher mitarbeiterorientiert), wenig kompetitiv Machtmotiv Konfrontativ, risikosuchend, wirken überzeugend Wählen Berufe mit Einfluss (Jura, BWL, Lehrer, Psychologe) Leadership Motive Pattern = Motivkonstellation: Hohes Macht und geringes Anschlussmotiv zeigt sich häufig bei hochrangigen Politikern (US-‐Präsidenten) und höchsten Führungskräften Erfolgreiche US-‐Präsidenten hatten diese Kombination