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Chemie (Fach) / Didaktik II (Lektion)

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  • Didaktische Reduktion Tätigkeit des Lehrenden mit dem Ziel, Fachinhalte unterrichtsrelevant aufzuarbeiten um ihre Verständlichkeit zu optimieren, jedoch nichts an der fachlichen Richtigkeit zu ändern! Nicht wahllos Inhalte weglassen! Vom Originalen über mehrere Schritte zum Elementaren!
  • Didaktische Rekonstruktion Lehrende versuchen, bezüglich auf Verständis und Sinnangebot, nicht beachtete Inhalte und Ziele zu vermitteln. Vom Elementaren über Rekonstruktionsstufen zu zusätzlichen historschen Inhalten etc.
  • Prinzipien der did. Transformation Fachliche Richtigkeit! (auch mit Emotionalen Komponenten!) Fachliche Ausbaufähigkeit (Inhalte so vermittteln, dass altes nicht ausgetauscht, sondern nur erweitert werden muss!) Angemessenheit (Schwierigkeit des Unterrichts, Abhängig von Vorwissen etc.)
  • Maßnahmen zur didaktischen Transformation Elementarisierung (zur Basis!) Vernachlässigung (Vorerst nebensächliche Effekte werden noch nicht betrachtet) Generalisierung (Einordnen!) Rückgriff auf historische Erkenntnisstufen! (historische Entwicklung läuft dem naturwissenschaftlichen denken einigermaßen parallel)
  • Die didaktischen Regeln 1. Vom Bekannten zum Neuen (Vorhandene Gehirnstrukturen durch neue Erfahrungen verändern! z.B Dünne Metallteile können verbogen werden! Metallteil bricht! Eigenschaften??) 2. Vom Nahen zum Fernen (Räumliche Nähe (ortsnah!), zeitliche Nähe (modern!), Psychische Nähe (Indianer mehr verbunden?!) 3. Vom Einfachen zum Komplizierten (objektiver Schwierigkeitsgrad, z.b erst quantitative Beziehungen in chem. Gleichungen dann qualitative) 4. Vom Leichten zum Schwierigen (subjektives Empfinden) 5. Vom Konkreten zum Abstrakten (Teilchenmodell, Dalton Modell, Atommodell)
  • Lehrgänge Eine planmäßige Aufeinanderfolge der Unterrichtseinheiten innerhalb eines Unterrichtsfach z.B PSE, Farbstoffe, Anorganische Chemie) Einteilung in methodische Dimension (wann ist die methodische Maßnahme abgeschlossen) und zeitliche Dimension (wie viel Zeit auf die Inhalte verwenden) Fachsystematisch, Alltagsorientiert, Strukturorientiert
  • Anordnung von Lehrgängen Teil 1 Synthetisch-lineare Anordnung Lückenloser Lehrgang! Komplexe Sachverhalte zerlegen und dosiert widergeben (Stein auf Stein) + einfache Struktur, gezielte Ausschärfung von Fachbegriffen, einfach zu handhaben - Linearität lässt sich schwer durchhalten, Lernen auf Vorrat (ohne Einsicht! Wozu ist das gut?) Gute Anwendung für Aufstellen chemischer Gleichungen, Nomenklatur, Oxidationszahlen etc. Spiralige Anordnung Derselbe Inhalt wird im Verlauf der Ausbildung mehrmals gestreift und sinnvoll vertieft! z.B Redox! 5: Rosten; 9: Elektronenübergänge; 11/12 Redox gleichgewichte Struktur und Materie: 5: Teilchenmodell, 8: Kernhüllemodell, 9: Molekülstruktur, 10: Struktur eigenschaften, + Neues wird an Bekanntes angeknüft und erweitert! Lernen im Leben - Langeweile, Erinnerung?
  • Anordnung von Lehrgängen Teil 2 Entfaltung! Vom ICH zum WIR zum ES! z.B Zitrone schmeckt sauer (ICH), PH Wert messen (WIR), Säure base Konzept (ES) Auffbau auf den didaktischen Regeln! Interesse am Thema soll entstehen und erhalten bleiben Genetsiche Prägung! 1. Real-Genese: Werdegang des Inhaltes wird unterrichtet (Alles was Geschichte hat) 2. Problem-Genese: Weg der menschlichen Erkenntnis wird verfolgt 3. Onto-Genese: Orientierung an den Interessen der Kinder
  • Anordnung von Lehrgängen Teil III Fachsystematische Anordnung Klar abgegrenztes Fachgebiet wird fachsystematisch unterrichet + Fachbegriffe werden zielstrebig ausgeschärft, Anordung logisch, Aus Fülle von Einzelbeispielen kann gewählt werden, z.B Methanol, Ethanol? Essigsäure? etc.) - Wenig Rücksicht auf Interessen, Strenger Zeitrahmen, Lernende dürfen keinen Lernschritt verpassen! Gute Anwendung: Atombau, Periodensystem, Verbindung der Elemente Leitlinien! z.B Stoff-Struktur-Eigenschaften, Stoffumsatz, Denk und Arbeitsweisen (Stoffebene, Teilchenebene etc.)
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