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Organisationspsychologir (Fach) / 26 Führungstheorien (Lektion)
- 4. Leader-‐Member-‐Exchange (LMX) Fokus: Führungsdyaden Führungskraft-‐Mitarbeiter-‐Beziehung Es gibt kein einheitliches, in Bezug auf alle Mitarbeiter generalisierbares Führungsverhalten, sondern es existieren innerhalb der geführten Gruppe jeweils spezifische Zweierbeziehungen Günstige LMX-‐Beziehung: Vertrauen, Respekt, gegenseitige Verpflichtung Führungskräfte teilen Mitarbeiter in zwei Gruppen ein In Group: Diejenigen Mitarbeiter, die dank der guten Beziehung zur Führungskraft einen besonderen Status erhalten Bekommt mehr Verantwortung und Aufmerksamkeit Z.B. der informale Assistent oder Berater der Führungskraft Out Group Diejenigen Mitarbeiter, die weniger Kontakt/eine schlechtere Beziehung zur Führungsperson haben Definieren sich rein übe die Vorgaben der Organisation (z.B. Position, durch Stelle zugewiesene Verantwortlichkeit etc.) Aufgabe der Führungskraft: Aufbau günstiger Beziehungen Angebot an alle Mitarbeiter Prozess des Leadership making: Fremde Partner Eine reife, partnerschaftliche Beziehung führt zu vermehrter Führungseffektivität
- Befunde Leader-‐Member Übereinstimmung hinsichtlich der Beziehungsbeurteilung: r = .37 (moderater Zusammenhang) Meta-‐analytische Befunde: Leistungsbeurteilung und Beziehungsqualität korrelieren mittelstark (wenn beides durch Führungskraft) LMX wirkt sich positiv au Zufriedenheit und Commitment der Mitarbeiter aus LMX wirkt sich negativ auf Rollenkonflikte aus
- Ist emotionale Unterstützung von Untergebenen In-‐Role-‐ oder Extra-‐Role Verhalten von Führungskräften? Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von Managern und Untergebenen:Untergebene sagen es ist In-‐Role-‐Verhalten D.h. Verhalten das zur Rolle einer Führungskraft dazugehört Manager sagen es ist Extra-‐Role-‐Verhalten D.h. Verhalten, das über die Arbeitsleistung hinaus geht und freiwillig ist Diskrepanzen in der Erwarten von reziprokem Verhalten Untergebene erwarten dabei keine Reziprozität d.h. sie denken nicht, dass sie die Unterstützung zurück geben müssten Manager erwarten hingegen Reziprozität Führt zu Enttäuschung auf Seiten der Führungskräfte