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Organisationspsychologir (Fach) / 14 Thema 4 Personalauswahl (Lektion)

Prozess der Personalauswahl 1. Anforderungsanalyse / Stellendefinition IV. Kompetenzmodelle

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  • IV. Kompetenzmodelle Fragestellung: Was brauche ich um ein Ziel erfolgreich zu bewältigen? Kompetenzen werden von Anforderungen der Situation her definiert nicht empirisch hergeleitet  Eine sehr weit verbreitete Unterscheidung ist etwa diejenige in Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und personale Kompetenz  Kompetenzmodelle können als übergreifendes Rahmengerüst für alle Fragen des Personalmanagements fungieren  Beispielhafte Anwendungsbereiche: Externe und interne Personalauswahl Potentialanalysen Leistungsbeurteilungen Zielvereinbarungssysteme Karriereentwicklungssysteme Bildungsbedarfsermittlung Lohngestaltung Stellenausschreibung Controlling, etc.
  • Kritik von Schuler (2014, S. 85) Kompetenzmodelle sind meist ein Sammelsurium: Von Fähigkeiten, Fertigkeiten, Erfahrungen, Verhaltensbereitschaften, Verhaltensergebnissen unterschiedliche Konzepte, die zusammen geworfen werden Vermischung von Voraussetzungen und Konsequenzen (also Prädiktoren und Kriterien) Aneinanderreihung von Synonymen, Oberbegriffen und Teilaspekten  Meist keine empirische Prüfung nach intuitiven Gutdünken eine Liste von Merkmalen zusammenstellen, die Voraussetzung für Berufserfolg sein sollen  Nur sinnvoll, wenn sie auf Anforderungsanalyse beruhen d.h. wenn Ergebnisse einer Anforderungsanalyse in eine Kompetenz-­‐Rhetorik übersetzt werden, um sie Unternehmensvertretern bekömmlich zu machen  Kompetenzmodelle als Top-­‐Down-­‐Ansatz fehlt psychologischer Unterbau