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Organisationspsychologir (Fach) / 12 thema 4 Personalauswahl (Lektion)

Prozess der Personalauswahl 1. Anforderungsanalyse / Stellendefinition II. Methoden der Anforderungsanalyse

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  • Zur Bestimmung von Anforderungen, Befriedungs-­‐ und Motivierungspotenzial stehen grundsätzlich 3 Wege zur Verfügung: Erfahrungsgeleitete-­‐ intuitive Methode Beschäftigt sich mit den Eigentümlichkeiten der  Berufe  Also mit den in ihnen auszuübenden Tätigkeiten, den Werkzeugen, Umweltbedingungen psychischer, physischer und sozialpsychologischer Art, den Auslese-­‐, Ausbildungs-­‐ und Aufstiegsbedingungen     Experten (z.B. im Arbeitsamt, in der Personalabteilung) beurteilen aus ihrer Erfahrung die Passung zwischen den Eigentümlichkeiten von Berufen und der Merkmale einer Person   V.a. bei geringer Erfahrung des Entscheidenden und bei sich verändernden Anforderungen ist die Ergänzung um empirische Methoden günstig! Arbeitsplatzanalytisch-­‐ empirische Methode  Untersucht die beruflichen Tätigkeiten und Situationen mittels formalisierter Vorgehensweisen (Fragebogen, standardisierte Interviews) an konkreten Arbeitsplätzen    Daraus werden dann Merkmale der Tätigkeit definiert  Quelle: Stelleninhaber, Vorgesetzte, externe Experten (beantworten Fragebögen/Interviews)  Die Tätigkeitsmerkmale werden durch Experteneinschätzung in Personenmerkmale „übersetzt“  In den meisten Fällen die Methode der Wahl! Personenbezogen-­‐ empirische Methode Aus Korrelation von Personenmerkmalen (Traits, Interessen, etc.) und Berufserfolgskriterien (Leistungshöhe, Berufszufriedenheit) werden Prädiktoren für beruflichen Erfolg ermittelt    Was unterscheidet erfolgreiche Personen von weniger erfolgreichen?  Vorgehen meistens: Ermittlung der Merkmalsausprägungen der im Beruf tätigen und dort erfolgreichen Personen    Problematisch bei Fertigkeiten und Kenntnissen, die durch Übung und Training beeinflussbar sind àà eher geeignet bei Fähigkeiten und Temperamentseigenschaften