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Tierernährung & Futtermittelkunde (Fach) / Öko (Lektion)
- 1. Nennen Sie 3 grundlegende Anforderungen an die Fütterung im Öko-Betrieb im Gegensatz zu konventionellen Tierhaltung. • Fütterung mit ökologisch erzeugten Futtermitteln • Erhaltung der Tiergesundheit, Förderung der natürlichen Widerstandskraft • Ernährung von Säuglingen auf der Grundlage der Muttermilch
- 2. Nennen sie 3 Futtermittelzusatzstoffe, die im Öko-Landbau nach EG-Öko-Verordnung nicht zugelassen sind! • Rückstände chemisch extrahierter Futtermittel • Futtermittel mit chemischen Substanzen • Gentechnisch veränderte Produkte • Proteinerzeugnisse aus Mikroorganismen • Aminosäuren und ihre Salze sowie analoge Erzeugnisse • Nichtproteinhaltige Stickstoffverbindungen • Zusatzstoffe: - zootechnische Zusatzstoffe (Enzyme und Probiotika zugelassen), - Aroma- und appetitanregende Stoffe, chemische Antioxidantien - synthetische Farbstoffe, Konservierungsstoffe (org. Säuren nur als Silierhilfsmittel zugelassen), - Zusatzstoffe zur Verhütung der Histomoniasis und Kokzidiose
- 3. Welche Probleme hinsichtlich der bedarfsgerechten Nährstoffversorgung können bei der Rationsgestaltung im Öko-Betrieb auftreten? Wie kann dem begegnet werden? • Ökofutter weichen oft von konventionellen Futtermitteln ab • 10 % weniger Rohprotein • weniger Aminosäuren • Viele Betriebe verwenden zu wenige Futtertypen, oft nicht ausbalanziert • Die Fütterung ist teurer als in konventionellen Betrieben à Zugelassen: • Mineralstoffe, Spurenelemente, naturidentische synthetische Vitamine – für Wdk nur: Vit. A,D,E • Melasse zur Staubbindung im Mischfutter, Bierhefe, Enzyme, Mikroorganismen gemäß Anhang V und VI • Siliermittel • Milchsäurebakterien, Ameisensäure, Propionsäure, Sorbinsäure, Enzyme • Meer-, Steinsalz, Molke, Zucker, Melasse, Getreidemehl