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Humanphysiologie (Fach) / Allgemein (Lektion)
Grundlagen und GI-Trakt
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- Insulin wird in den b-Zellen des Pankreas gebildet, was passiert? ATP in der Zelle steigt an ↑ ATP abhängiger K-Kanal schließt Calcium geht in die Zelle (= depolarisiert)
- Was bewirkt Glucagon? In den α-Zellen der Pankreas gebildet Zielgewebe ist hauptsächlich die Leber Glykogenolyse = Glykogenabbau (Glykogen zu Glukose) Glukoneogenese = Neusynthese von Glukose Lipolyse führt zur Ketogenese in der Leber
- Was ist der "Ist-Zustand" des Membranpotenzials? Innen Anionenüberschuss (negative Ladung) Außen Kationenüberschuss (positive Ladung), Membranpotenzial von ‐70 mV Steady state wird aufrechterhalten durch aktiven K+ Rücktransport in die Zelle (Na+/K+-ATPase) Na+/K+‐ATPase‐Aktivität schafft Gradienten für K+ und Na+ (Na+/K+-ATPase – 3 Na+ hinaus / 2 K+ hinein) Nutzung für sekundär aktive Transportsysteme
- Wie schauen die Anionen und Kationenverhältnisse intra- und extrazellulär aus? • Na+ innen 12 mmol – außen 150 mmol !!• K+ innen 140 mmol – außen 4 mmol • Cl- innen 4 mmol – außen 120 mmol
- Wann tritt eine Potenzialumkehr auf? Bei einem positiven Spitzenwerte des Aktionspotenzial bei + 30mV
- Welche zwei Möglichkeiten gibt es Neurotransmitter aus dem Synaptischen Spalt zu entfernen? Spaltung durch Acetylcholinesterase = Esterase Aufnahme durch transmitterspezifische Transportproteine in der Präsynapse = Reuptake (SSRI = sekundär aktiv gekoppelter Transporter) Gliazellen saugen wie eine Art Staubsauger den Neurotransmitter auf
- Welche Sensorzellen gibt es? Mechano‐Rezeptoren Thermo‐Rezeptoren Chemo‐Rezeptoren Nozi‐Rezeptoren (Schmerz) Photo‐Rezeptoren etc.
- Wie lautet der Blutfluss im Herzen? Hohlvene → rechter Vorhofe → Trikuspidalklappe (AV-Klappe; Segelklappe) → rechter Ventrikel → Pulmonalklappe → Lungenarterie → linker Vorhof → Mitralklappe (AV-Klappe) → linker Ventrikel → Aortenklappe
- Wie kann der TPW (= totale peripher Widerstand) beeinflusst werden? – Durch Radius der Gefäße – „Angriffspunkt“ ist die glatte Muskulatur der Gefäße – Kontraktion = Verringerung des Radius = Widerstand steigt ↑– Dilatation = Erweiterung des Radius = Widerstand sinkt ↓
- Wie kann das HZV (Herzzeitvolumen) beeinflusst werden? – HZV = Schlagvolumen (SV) * Herzfrequenz (HF)– Beeinflussung durch vegetatives Nervensystem
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- Was sind typische Manifestationsorte der Arteriosklerose Apoplex (= Schlaganfall) KHK (Koronare Herzerkrankungen) Ischämische Nephropathie Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) - Claudicatio intermittens (= Schaufensterkrankheit)
- Welche 3 Möglichkeiten eines Schlaganfall gibt es? Thrombose Embolie Blutung
- Welchen Schlaganfall-Symptome gibt es und welcher Test dient als Diagnose? – Symptome: Lähmung, Sprachschwierigkeiten, Sehverlust – FAST-Test = Face – Arm – Speech – Time
- Welche Prädispositionen führen zu einer Arteriosklerose führen? Entzündungsprozesse der Gefäßwand durch LDL (Low-Density-Lipoprotein) LDL durch Sauerstoffradikale angegriffen LDL wird zu oxLDL (oxidiertes LDL) oxLDL durch Makrophagen (über Scavenser-Rezeptoren) aufgenommen Zu große Mengen an Makrophagen mit oxLDL lagern sich als Schaumzellen an der Gefäßwand ab → Stelle wird nekrotisch Nekrose ruft weitere Makrophagen herbei → positive Rückkopplung tritt ein
- Was sind die Ursachen von Claudicatio intermittens (Schaufensterkrankheit)? Arteriosklerose in einem Gefäß des Oberschenkels → Durchfluss stark eingeengt und dadurch entsteht bei Belastung Schmerzen.
- Saltatorische Reizweiterleitung tritt auf bei? Geschwidigkeit durch saltatorische Erregung: 120 m/s = 450 km/h Axone mit intakter Myelinhülle Gefahr von Verdünnung (kurze Reichweite) des Stroms bei defekter Myelinscheide Kein Rückstoß möglich durch Refraktärzeit Depolarisation nur an den Ranvier'schen Schnürringen
- Wie sind Geschmackszellen aufgebaut? Geschmacksknospen liegen auf der Zunge und bestehen aus Stützzellen, die die Geschmacksrezeptoren umgeben. → Geschmacksliganden (= Geschmacksstoff) erzeugen einen Ca+II Einstrom und somit zur Depolarisation.
- Das Aktionspotenzial am Arbeitsmyokard (= Herzmuskel): Extrem stabiles Ruhepotenzial bei -80 mV Schnelle Depolarisation (= Na+-Einstrom) 350-400 msec und bei +40 mV (= Overshoot) Lange Plateauphase durch langanhaltenden Einstrom von Ca+II K+ Ausstrom für Repolarisation verzögert sich Na+/K+Pumpe Kontraktion ist ein mechanischer Prozess - Erregung ist elektrisch → elektromechanische Kopplung Kontraktion der Herzmuskelfaser nur mit Ca+II möglich (Ca+II binden an Troponin und löst die Kontraktion aus)
- Das Aktionspotenzial am Sinusknoten: Schwaches Ruhepotenzail bei -60 mV (= ist nicht vollständig ausgeprägt) Durch funny currents spontane Depolarisation zum Schwellenpotenzial bei - 40 mV (Ca+II Einstrom) Langsamer Aufstrich mit geringem Overshoot-Potenzial (ca. 10 mV) ohne schnelle Natirumkanäle Repolarisation durch verzögert aktivierte K+-Kanäle, die im Verlauf der Repolarisation inaktiviert werden, was das schwahe RMP ausmacht (K+Ausstrom) Herzmuskelzellen durch gap-junctions verbunden Konnexine ermöglichen die Weiterleitung der Erregung IF-Kanäle ermöglichen z.B. beim Sinusknoten des Herzens nach erfolgter Repolarisation sofort wieder einen Kationeneinstrom!
- Welche prä- und postganglionäre Neuronenarten gibt es beim Sympathikus? Acetylcholin (nikotinerger Akzeptor) → Noradrenalin (adrenerger Akzeptor)
- Welche prä- und postganglionäre Neuronenarten gibt es beim Parasympathikus? Acetylcholin (nikotinerger Akzeptor) → Acetylcholin (muskarinerger Akzeptor)