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Psychoanalytisch begründete Verfahren (8) (Fach) / Psychische Entwicklung (25) (Lektion)
s.o.
Diese Lektion wurde von CarinaFlach erstellt.
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- Identitätsentwicklung nach Erik Erikson (1966) Erleben persönlicher Identität -> Abfolge von konflikthaften psychosozialen Krisen über den gesamten Lebensprozess hinweg -> immer wieder aufs Neue werden die Spannungen zwischen den sich im Entwicklungsprozess verändernden Bedürfnissen des Individuums und den sich ebenfalls ändernden Anforderungen der sozialen Umwelt ausgehandelt
- Mentalisierung nach Peter Fonagy -> die Fähigkeit, fremdes und eigenes äußeres Verhalten unter dem Blickwinkel psychischer Zustände (Überzeugungen, Absichten, Einstellungen, Wünsche) begreifen und interpretieren zu können - ausschlaggebende Determinante in der Regulation von Affekten und der ORganisation des Selbst - wird im Kontext früher Bindungserfahrungen erworben - Kleinkinder benötigen dazu die Spiegelung eigener emotionaler Zustände durch Bezugspersonen - Markierung: Spiegelung eines ähnlichen, aber übertriebenen mimischen Ausdrucks - Mentalisierung geht mit der Erkenntnis einher, dass die eigenen Gefühle und Gedanken die äußere Welt zwar repräsentieren, ihr jedoch keineswegs exakt entsprechen Modus der psychischen Äquivalenz -> Gedanken = Gefühle Als-ob-Modus -> spielerischer Umgang mit Gedanken über die Realität
- Alexithymie Unfähigkeit, Gefühle bei sich und bei anderen adäquat wahrzunehmen und mit Worten zu beschreiben - kann als Störung der Symbolisierungsfähigkeit und als spezifisches Defizit bei der Mentalisierung von Affekten verstanden werden
- Entwicklung des Bindungsverhaltens in der gegenwärtigen Psychoanalyse: - Entwicklung einer engen emotionalen Beziehung = universelles menschliches Grundbedürfnis - Bindungstheorie nach Bowlby expliziert die Kontexte für den Erwerb der Emotionsregulation beim Kleinkind -> am Ende der Entwicklung steht der Erwerb eines grundlegenden Vertrauens in die Erreichbarkeit primärer Bezugs- und Bindungspersonen - Frühe Bindungserfahrungen werden verinnerlicht = "inneres Arbeitsmodell" -> Grundlage späterer handlungsleitender Vorstellungen davon, wie Beziehung funktioniert
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