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Psychologie (Fach) / Fragen aus Prüfungen meiner Prüfer (Lektion)
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Diese Lektion wurde von MonikerChiffre erstellt.
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- Wann tritt das sättigugnsgefühl ein? ca. 20 Min.
- neuropsychologische Intervention bei Depression? Gedächtnistraining
- Geschlecht bei Smarty unbekanntunbestimmt
- Achtsamkeit absichtsvoll gegenwärtiger Moment nichtbewertend wirkt Rumination entgegenAufmerksamkeitslenkung weg von Konzepten(abschweifende) Gedanken als EreignisseDBTPotreck-Rosefreischwebende AufmerksamkeitACToft zusammen mti Akzeptanzstrategien DBT, Motivational Interrviewing
- Patient verliebt Heidenreich und Noyon
- Befund: inhaltliche Denkstörungen Zwangsgedankeüberwertige IdeeWahn (Wahnstimmung, Wahnwahrnehmung Wahneinfall, Wahngedanke, Wahnsystem)Zwangsgedanken sind ich-dystone Gedanken, Impulse oder (auch bildhafte) Vorstellungen, die sich wiederkehrend aufdrängen und als unsinnig oder unangebracht empfunden werden. Sie können einerseits als ungewollte Einfälle auch gegen inneren Widerstand auftreten und lösen dabei zumeist Unbehagen, Anspannung oder Angst aus; ihre Inhalte sind häufig bedrohlich, aggressiv, blasphemisch oder obszön. Andererseits können Zwangsgedanken willkürlich auftreten und wie Zwangshandlungen der Reduktion von Anspannung oder Angst dienen. Auch Fehlinterpretationen realer Gegebenheiten sowie pathologischer Zweifel kommen als Zwangsgedanken vor. Allerdings besteht bei Zwangsgedanken, anders als beim Wahn, zumindest ein gewisses Maß an Einsicht in die verzerrte Wahrnehmung. Eine überwertige Idee ist ein dauerhaft lebensbestimmender Leitgedanke, der Motivation, Antrieb und Volition (Willensbildung) beeinflusst und mit intensiver Emotionalität besetzt ist. Personen mit einer überwertigen Idee sind subjektiv von diesem Leitgedanken überzeugt und ihr Handeln ist davon getragen falsche Überzeugung eines Menschen, die mit seiner sozialen und kulturellen Realität nicht in Einklang zu bringen ist und die für ihn zweifelsfrei gewiss ist. Alle damit verbundenen Gedanken, Ideen und Vorstellungen werden für den Betroffenen als ich-synton und unmittelbar evident erlebt; sie bedürfen keines Beweises und keiner Überprüfung.BeeinträchtigungswahnEifersuchtswahnGrößenwahnVerarmungswahnVerfolgungswahnVersündigungswahnAbstammungswahn
- Medikation: Mirtazapin Remergil, Generika Bei Pat. okay wegen gesteigertem Antrieb und Schlafstörungen, kein Gewichtsproblem.Gut bei agitierten Depressionen und Schlafproblemen.Bei 7,5 mg gur zum Einschlafen und Durchschlafen zu erziehlen, bei 15 mg ist dieser Effekt noch stärker. In den höheren Dosierungen (30 mg und mehr) keine Steigerung, aber overhang.Kann gut mit SSRI kombiniert werden. tetrazyklisches Antidepressivumwirkt auf serotonin- und Adrenalinahushalt, auf edn Serotoninhaushalt weniger als SSRIWirkmechanismen:- am wichtigsten: Blockade der zentralnervösen Alpha-2-Rezeptoren => Abschwächung der Freisetzungshemmung der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin => erhöhte Konzentration im synaptischen Spalt. Einfluss auf die Serotoninfreisetzung sehr gering, es werden im Wesentlichen die Anteile an Noradrenalin und Dopamin erhöht.- Hemmung der Serotoninrezeptoren vom Typ 5-HT2 und 5-HT3 => kompensatorischen Steigerung der Serotoninwirkung an den 5HT1-Rezeptoren - Hemmung des H1-Rezeptors => stark sedierende Wirkung- antagonistische Wirkung an 5-HT3: Antiemetikum.starke MüdigkeitKonzentrationsstörungenTagesschläfrigkeitGewichtszunahmeAppetitzunahmeÖdemeAnstieg der Cholesterinwerte und der TriglyceridwerteAggressivitätselten auch SuizidalitätParästhesien in HautbereichenHalluzinationenAlbträumeKrampfanfälleStörungen des extrapyramidalmotorischen SystemsKnochenmarksveränderungen (extrem selten)
- Evidenzkategorie Empfehlungsgrad I-IVIa/b randomisierte Kontrollierte Stodien2a/b methodisch gute quasiexperimentelle studie A sollB sollte0 kannK Klinischer Konsens
- Evidenzkategorie Empfehlungsgrad ...
- komisches Gefühl Ich bin irritiert: irgendetwas passt nicht zusammenPat. verbirgt etwas vor mir. manipulativ?PsychotischStalking?Intervision!
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- typische Elemente der Depressionsbehandlung Psychoedukation (normalisieren, entlasten)Aktivierung (verstärkerverlusttheorie)kognitive Umstrukturierung (kogniitves Modell Beck/Ellis)soziales Kompetenztraining (verstärkerverlusttheorie Lewinson)
- Aktivitätsaubau bei antriebsgestörten Patienten Freizeitstress Selbstbeobachtung: Veranschaulichugndes ZusammenhangsPositiv-TagebücherNegative Aktivitäten abbauen
- alle sexuellen Funktionsstörungen bei Frauen Beziehugnen bei Frauen mit Vaginismus kameradschaftlich, man geht sexuellen Intreessen getrent nach...
- alle sexuellen Funktionsstörungen bei Frauen. häufiste? Beziehugnen bei Frauen mit Vaginismus? Einteilung nach Phasen des sexuellen ReaktionszyklusAppetenz, Erregung, Koitus, Orgasmuskameradschaftlich, man geht sexuellen Intreessen getrent nach...
- Geschichte der Verhaltenstherapie mit einem Vertreter je "Welle" ...
- dritte welle Strategien anderer SchulenAchtsamkeit:DBTACTMBCT(Metakognitive Therapie) Beziehungen, Gefühle, Bedürfnisse (Psychodynamische udn humanistische Ursprünge):IPTCBASP: chronische DepressionEmotionsfokussierte TherapieSchematherapie: emotioivierendes Arbeiten
- ACT Steven HayesBehaviorismus Erklärt Leiden aus „normalen“ psychischen Prozessen: Sprache, Fähigkeiten der SymbolisierungKonzeptbildung Kognitive Fusion: Grübelgedanken nehmen Realistätscharakter an, Vorstellungen angetsbesetzter Ereignisse lösen Angst aus.umittelbare Wahrnehmugnen werden demgegenüber wenig beachtet.Ziel: Defusion. Patient entscheidet, der Verstand zu einer Problemlösung beiträgt und wann stattdessen unmittelbare Achtsamkeit für die Sinneswahrnehmungen Erlebnisvermeidung: Vermeiden des unmittelbaren Erlebens durch Verwickeltsein in geistige Vorgänge. Paradoxerweise führten gerade Versuche, unangenehme Erfahrungen zu vermeiden, zu einem Anstieg der Häufigkeit und Intensität solcher Erfahrungen. Ziel: Auch unangenehme emotionale Erfahrungen zulassen, weil Vermeidung das Handeln anch Maßgabe der eigenen Werte behindert.Selbst als Konzept: Objekt. Vorstellung von sich selbst. Erklärungen der eigenen Lebensgeschichte, Bewertungen, Ansichten über Ursachen und Wirkungen, Emotionen und Reaktionen. In der Regel als Fakten angesehen, als die eigene Identität definiert. Bedrohung dieses konstruierten Selbstbildes = Angriff auf die persönliche IntegritätRogers: Selbsterleben/SelbstkonzeptZiel: Selbst-als-Kontext (Prozess); Flexibilisierung z. B. duch „Was glauben Sie, was ich jetzt fühle, wenn ich höre, was Sie gerade sagen?“Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist eine integrative Form der Psychotherapie, die humanistische, systemische und achtsamkeitsbasierte Strategien in die Verhaltenstherapie integriert.
- vierte Welle Metakogntiove Therapie
- lösungsorientiertes Vorgenen vs. problemorientiertes Vorgehen ...
- lösungsorientiertes Vorgehen vs. problemorientiertes Vorgehen ...
- RET albert ellisals therapiemethode vom G-BA anerkant - in den PsychotherapieRichlinien.kann im Rahmen von kvr eingesestzt werden, so wie Katathymes Bilderleben bei tiefenpsychologisch fundierter therapie. EMDR geht bei beidenDiskussion: verfahren werden zu Methoden umdefiniert udnd ann integriert, so wird verhindert, dass diese Verfahren als eigenständige Therapiechulen weiter bestehen können.symptomstress Schritte Auslösender SituationBeliefsConsequencesdisputationeffectsähnlich 5-Spalten-Technik
- Wirkfaktoren Grawe: welche sind bei VT besonders stark, welche bei Psychoanalyse Klärung: Psychoanalyse; Woch es war, soll ich werden. Ans Bewußtsein heben bringt Heilugn. Allerdings: Freie Assoziation, Duchrcharbeiten = Problemaktualisierung. Nicht so viel aktive Hilfe zur Problembewltigung VT: aktive Hilfe zur Problembewltigugn: TrainingsKlärung: Psychoeduation, Transparenz...Resourcenaktivierung: Aktivierung, Suche nach konkreten Strategien. Problemaktualisierugn Exposition, Stuhlarbeiten...
- interpersonelle Psychotherapie 1970er / 1980er Jahren als ambulanter Behandlungsansatz für Erwachsene mit mittelgradigen bis schweren, nicht-wahnhaften Störungen entwickelt (von Klermann und Weisman anfangs als Plazebotherapie gedacht)Interpersonale Theorie von Harry Stack Sullivan.Indikation: Studien belegen die Wirksamkeit bei Depressionen. ANwendungsbereiche: Unip. Depression, Dysthymia, Belastungs- und Anpassungsstörungen mit Depressivität, Essstörungen (Bulimia nervosa, Binge-Eating-Störung), somatoforme Schmerzstörung.Grundannahme: psychische Probleme enstehen wegen Kommunikationsstörungen die von grundsätzlichen Beziehungsmustern herrühren; genetische, entwicklungsgeschichtliche, biochemische Aspekte und Persönlichkeitsmerkmale, sollen auch zur Entstehung und Aufrechterhaltung der DepressionbeitragenAnsätze: verhaltenstherapeutisch (strukturierte Interviews, Hausaufgaben, zeitliche Begrenzung), psychodynamisch (Theorie) und systemisch (Beziehungsmuster, Umfeld). Von 4 Problembereichen werden mindestens 1-2 bearbeitet:Komplizierte Trauer und VerlustInterpersonelle Auseinandersetzungen (Rollenkonflikte) mit dem Partner, Kollegen und Kinder; sie haben unterschiedliche Erwartungshaltung an die Beziehung.Interpersonelle Defizite (= soziale Defizite) mit Schwierigkeiten des Aufbaus und der Aufrechterhaltung von Beziehungen, die letztendlich in die Einsamkeit führen.Rollenwechsel: Es bestehen Schwierigkeiten bei einer Veränderung der privaten oder beruflichen Rolle. Ziel dieses Behandlungsverfahrens ist zum einen die Reduktion der Symptome sowie die Verbesserung von interpersonellen Problembewältigungen. fokussiert sich auf aktuelle, jetzige Probleme.Aufgaben des Therapeuten: Erfassung des sozialen Gefüges (Familie, des Freundes- und Bekanntenkreises), Auskristallisierung von Mechanismen (Autonomiebestreben, Autoritätsgewinnung, Dominanz, Unterwerfung aber auch Intimität, Sexualität)Unbewusstes und frühkindliche Erlebnisse stehen nicht im Vordergrund; Übertragungsmechanismen nur thematisiert bei Gefährdung der therapeutischen Beziehung. Therapieverlauf: psychodynamische Therapieform, auf 12-20 Wochen (je 1 Sitzung/Wochen) 3 Behandlungsphasen: Initialphase (1.-3. Sitzung): Anamnese, Psychoedukation, Symptombild- / Problemerfassung. Der Patient soll ein klares Konzept bezüglich seiner Störung bekommen.Depressionsbewältigung: Symptommanagement / Beziehungsanalyse, Fokusbestimmung / Behandlugnsvertrag.Mittlere Phase (4.-13. Sitzung): Erarbeitung von alternativen Bewältigungsstrategien und Aufbau neuer Verhaltensweisen (2 Problembereiche)Bearbeitung aktueller interpersoneller Belastunggen, die mit der Enstehun der Stärung in Zusammenhang stehenSchlussphase (14.-16. Sitzung): Zusammenfassung, bilanzieren der Therapieerfolge, Klärung weiterführender Hilfen sowie mögliche Zukunftsplanung.Abschiedsprozess, emotionale Loslösung, Vorbereitung auf das Therapieende und die Zeit danach, Ermutigung
- CBASP James P. McCullough: Cognigitve Behavioral ANalysis System og Psychotherapyfür die Behandlung "therapieresistenter" chronischer Deperssion Besondere Merkmale: 1. spezifisch für die Behandlung chronischer Depressionen entwickelt.2. Zum Stillstand gekommene Entwicklungsprozesse als ätiologische Basis der Störung3. „Person x Umwelt“-Perspektive: Patienten sollen ihre Wirkung auf die Umwelt kennenlernen.4. Ziele: (1.) Beziehungsprobleme formal operatorisch (Piaget) lösen, (2) empathisches, aufgeschlossenes Verhalten.5. Therapeuten lassen sich kontrolliert persönlich ein (disciplined personal involvement)6. Technik zur Generierung von Übertragungshypothesen (Liste prägender Bezugspersonen), geziettes, aktives Infragestellen während des Therapieprozesses.7. Situationsanalysen (zur Intensivierung der Psychopathologie?) in der Therapiesitzung 8. Negative Verstärkung als wesentliche Motivationsstrategie in der Verhaltensmodifikation. Grundannahme: Das Denken chronisch depressiver Patienten entspricht dem gesunder Kinder (präoperatorische Muster). Zugrundeliegende Beobachtungen: Häufig globales und prälogisches, Denkprozesse lassen sich nicht durch die Argumentationen und logische Denkweise anderer beeinflussen, Ich-zentriert in Selbst- und Fremdwahrnehmung, Verbale Kommunikation großenteils ins Form von Monologen, (noch) keine authentische interpersonelle Empathie, in Stresssituationen geringe affektive Kontrolle.Therapeutischer Ansatz: Weiterentwicklung von Denkmustern unterstützen. Charakteristika chronisch-depressiver Patienten:● wiederholter Ausdruck von Elend und Hilflosigkeit● submissives und überfordertes Verhalten● Misstrauen in zwischenmenschlichen Kontakten (auch gegenüber dem Therapeuten)● verfestigte Überzeugung: Nichts kann die Depression unter Kontrolle bringen● rigide Verhaltensmuster, durch positive/negative Ereignisse nicht beeinflussbar Reaktionen des Therapeutes:● ein generelles Gefühl, der Patient erwarte, dass der Therapeut ihn „in Ordnung“ bringt● Drang, eine dominante, verantwortliche Rolle zu übernehmen (s.o.); dem Patienten die Irrtümer seiner bisherigen Sichtweise klar zu machen● Hilflosigkeit /Aussichtslosigkeit in Bezug auf das eigene Vermögen, dem Patienten bei einer Verhaltensänderung zu helfen.● Bedenken, mit einem so distanzierten Patienten therapeutisch zu arbeiten. behaviorale, kognitive, psychodynamische und interpersonelle Strategien:setzt direkt an der spezifischen Psychopathologie chronisch Depressiver an (präoperatorisches Denken; Entkoppelung der Wahrnehmung des Betroffenen von der Umwelt)Ziele: (1) Erkennen der Konsequenzen des eigenen Verhaltens, (2) Erwerb von authentischer Empathie, (3) das Erlernen von sozialen Problemlöse-Fertigkeiten und Bewältigungsstrategien, (4) ein interpersoneller Heilungsprozess bzgl. früherer Traumata spezifische Strategie: Situationsanalyse mit anschließenden Verhaltenstraininginterpersonelle Strategien zur Gestaltung der therapeutischen BeziehungSituationsanalyse => Patient lernt, eine kausale Beziehung zwischen seinen Verhaltens- und Denkmustern und den jeweiligen Konsequenzen herzustellen. interpersonellen Strategien => Rolle des Therapeuten an die Bedürfnisse chronisch Depressiver anpassen (dem Patienten helfen, zwischen altvertrauten disfunktionalen Beziehungsmustern und dem Verhalten des Therapeuten oder anderer Personen zu unterscheiden; bewusstes persönliches Einbringen des Therapeuten, damit der Patient seine eigene destruktive Entwicklungsgeschichte erkennen und revidieren kann).
- DBT: Achtsamkeit Sinn der Anwendung von Achtsamkeit: Häufige Beschäftigung mit sorgenvollen, selbstabwertenden, kritischen, negativen und Katastrophen ausmalenden Gedanken; "sich verlieren" in der negativen Bewertung von Situationen, Emotionen, Gedanken und/oder sich selbst begünnstigt oft Spannungsanstieg, was zu dysfunktionalen Lösungsversuchen führt. Modul „Innere Achtsamkeit“ „Was-Fertigkeiten“: Was tue ich?Wahrnehmen/beobachten mit den 5 Sinnen aber auch von Gedanken und Gefühlen, ohne zu flüchten und ohne sie festzuhalten.Beschreiben/Versprachlichung: Worte für das von Moment zu Moment Wahrgenommene finden, für das „was ist“, für die „Fakten“ (wobei nichts beschrieben werden kann, was nicht wahrgenommen wurde) als Schritt in Richtung Selbstkontrolle (z.B. Unterscheidung des Wahrgenommenen von Gedanken dazu), Kommunikation und Realitätskontrolle durch Vergleich mit der Wahrnehmung anderer Menschen.Teilnehmen: Bei der Sache sein, sich nicht ablenken lassen. Soll „flow“ ermöglichen und verträgt sich nicht mit Gefühlen von Langeweile oder von ausgeschlossen sein. Beispiele: Jonglieren, Seiltanzen kann man nicht ohne sich darauf zu konzentrieren.„Wie-Fertigkeiten“: Wie tue ich es?Nicht bewertend/beurteilend: Die „Wirklichkeit“ ist, wie sie ist, und das hat Ursachen. Daher ist das Wahrgenommene weder als schlecht noch als gut zu bewerten. Die Dinge sachlich und neutral zu beschreiben, wie sie wirklich sind; hören, wie sie von anderen beschrieben werden. Nicht bewerten bedeutet nicht, alles gut zu heißen oder keine Konsequenzen zu ziehen. Wahrnehmen ohne zu bewerten kann dazu verhelfen, aus begrifflichen Schemata und Automatismen auszusteigen und sich für neue Erfahrungen zu öffnen.Konzentriert: Fokussiert bleiben bzw. Ablenkungen wie z.B. Bewertungen frühzeitig bemerken. Das Bewerten selbst gilt es dann wiederum auch nicht zu bewerten. Das hilft, ganz in der Gegenwart zu bleiben, bzw. wieder zum Augenblick zurückzukommen.Wirkungsvoll: Tun, was möglich ist und was auch funktioniert. Sinn und Ziele einer Handlung im Auge behalten. „Die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt tun“. Achtsamkeitsübungen sind nur bis zu einem gewissen Spannungszustand möglich.Regulation von höheren Spannungszuständen wird im Modul „Stresstoleranz“ vermittelt. Dabei wird die Aufmerkamkeit mehr auf starke äußere Reize gelenkt., z.B. das Riechen von Salmiack. Achtsamkeit ist eng verknüpft mit dem Prinzip einer „radikalen Akzeptanz“. So wird jede Achtsamkeitsübung zugleich auch zu einer einer Übung von Akzeptanz dessen, was ist. Auf eine gedankliche oder reale Ablehnung und einen Kampf gegen die Realität wird verzichtet. Es geht darum, sich der Erfahrung, genau so, wie sie in jedem Moment ist, zu öffnen.„Radikale Akzeptanz bedeutet, das volle Bild aller Kognitionen und Emotionen zu entwickeln, ohne diese in eine Handlung umzusetzen“ „Erst durch die Akzetanz dessen, was ist, wird der Weg frei für eine möglicherweise notwendige Veränderung“ Übungen z.B. „Fünf-Sinne-Achtsamkeit": Sehen: Eine Person beschreibt ein Bild, die anderen sollen es malen. Durch ein Loch schwarzen Kartons schauen und nur den sichtbaren Ausschnitt beschreiben (zur Verdeutlichung und zum Üben des „Inneren Beobachters“)Hören: dem Klang einer Klangschale folgen. Glocke läuten beim Hören einer Bewertung. „Geräusch-Memory“ Riechen: Kaffeebohnen/Gewürze/NaturSchmecken: Brausetablette, TeeFühlen: einen Stein ertasten; barfuß über Gras gehen. ---- Abbildung nach Bohus und Wolf, 2009, S. 100 innerer Kreis: wahnehmen, beschreiben, urteilenäußerer Kreis: Konzetriert, akzeptierend (nicht bewertend), wirkungsvollDer einizige Fehler, den eine Patientin machen kann, ist der, aufzuhören zu üben.
- DBT aktell Dialektisch-behaviorale Therapie Marsha Linehan: Anfang der 80er; ambulantes Therapieverfahren für chronisch Suizidale(hauptsächlich Frauen mit Borderline-Störungen)zentrales Problem: Störung der Emotionsregulation: niedrige Reizschwelle, hohes Erregungsniveau, langsames Abklingen => emotionale Verletzbarkeit (schnelle, intensive und lang anhaltende Reaktionen + Kummulation)+ Unfähigkeit, Emotionen modulieren zu können.kognitiv-behavorale Interventionen (Fertigkeitentraining in der Gruppe, kognitive Umstrukturierung, Expositionstraining, Kontingenzmanagement, Verhaltensanalyse) Achtsamkeit humanistische und psychodynamische Ansätze Dialektik: Verschiedene Positionen im Hinblick auf die Erreichung von Zielen beleuchten. "Pendeln" zwischen bzw. Ballance von Akzeptanz- und Veränderungsstrategien Ziel: Entwicklungsfördernde Atmosphäre.Weitere Polaritäten: Vernunft/Gefühl, Tun/Sein. Synthese dieser Pole führt zum „wise mind“. wesentliche therapeutische Aufgabe: validierende Grundhaltung bewahren. Validierung = achtsame, also nicht bewertende, wertschätzende Wahrnehmung der Patientin. Bausteine:4 (5) Module Skills-Training (Achtsamkeit in alle vier Module integriert)Stufen:1: Suizidalität, therapischädigendes Verhalten, Lebensqualität => Skills z. Problemlösung2: Traumafolgen, Stress => Antistress, Exposition3: Selbstwert, Beziehungen, individuelle Ziele => Schematherapie?Zielhierarchie:SuizidalitätSelbstverletzendes VerhaltenTherapieschädigendes und dysfunktionales VerhaltenProbleme der LebensführungRessourcenaktivierung „Was-Fertigkeiten“: Wahrnehmen, Beschreiben, TeilnehmenWie-Fertigkeiten“: Nicht bewertend, Konzentriert, WirkungsvollSpannungszustand! => Modul „Stresstoleranz“, Aufmerkamkeit mehr auf starke Reize „radikale Akzeptanz“: Verzicht auf gedankliche/reale Ablehnung als Kampf gegen die Realität „das volle Bild aller Kognitionen und Emotionen zu entwickeln, ohne diese in eine Handlung umzusetzen“ / „den Weg frei machen für eine möglicherweise notwendige Veränderung“ Grundannahmen:Borderline-Patientinnen geben ihr Bestes.Sie wollen sich verändern.Es bedarf für sie einer größeren Anstrengung als für andere, sich zu verändern.Sie tun gut daran zu lernen, ihre Schwierigkeiten selbst zu lösen, auch wenn diese oft durch andere verursacht wurden.Sie erleben die Situation häufig als schmerzhaft und schwer erträglich.Sie tun gut daran, in vielen Situationen ihres Lebens neue Verhaltensweisen zu lernen.Sie können in der DBT erfolgreich sein.Wahrheit ist immer subjektiv. Christian Stiglmayr et al. (2014): Berliner BorderlinesStudie. Von 78 Patienten, die die DBT begonnen hatten, absolvierten 47 dieses erste Therapiejahr. Sie verbesserten sich signifikant in Bezug auf selbstverletzendes Verhalten, die Anzahl der stationären Krankenhausaufenthalte, den Schweregrad der Borderline-Symptome und die Psychopathologie. Am Ende des ersten Behandlungsjahres erfüllten 77% der Patienten nicht mehr die Diagnosekriterien einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Metastudie Kliem et al 2010 (26 Studien): mittlere Effektstärken fMRI-Scans im Laufe einer 12-wöchigen stationären Behandlung mit DBT: Hämodynamische Reaktion auf negative Stimuli nahm im rechten vorderen, im temporalen und hinteren Gyrus Cinguli ab, ebenso in der linken Insel. 4 von 6 Personen zeigten verringerte Reaktionen in der linken Amygdala und in beiden Hippocampi (Schnell & Herpertz 2007) Linehan Hälfte der Suizidversuche, weniger Klinikaufnahmen und Notfallambulanzbesuche, geringere drop-out-Rate (et al 2006) [PubMed]weniger parasuizidales und impulsives Verhalten, weniger Alkohol-Missbrauch. Kein Unterschied im Drogen-Missbrauch Bohus: 3 monatiges Stationäres DBT-Programm:weniger Depression, Angst, besseres zwischenmenschliches „Funktionieren“, bessere soziale Anpassung, Abnahme psychopathologischer Symptome und weniger Selbstverletzung. (Bohus et al 2004) [CrossRef]
- DBT: Skillstraining Skill = Verhalten, das in einer schwiewrigen Situation kurzsfristig wirksam ist und langfristig nicht schadet. Ziele: •Aufbau von Fertigkeiten zur Veränderung von Verhaltens-, Gefühls- und Denkmustern, die zu Schwierigkeiten undseelischen Belastungen im Alltag führen.•Unterbrechung dysfunktionaler Muster (problematischen, automatische Mustern im Denken, Wahrnehmen, Fühlen, Verhalten, die langfristig schädlich sind und emotionales Leid hervorrufen)•Bereiche:Verhalten: Selbstverletzungen, Alkohol-, Drogen-, Tablettenmissbrauch, Essen + ErbrechenDenken: Schwarz-Weiß-Denken, KatastrophisierenGefühle: intensive unangemessene WutModule:1. Achtsamkeit2. Stresstoleranz3. Emotionsregulation4. Zwischenmenschliche Fertigkeiten5. Neu: Selbstwerthttps://ppcms.univie.ac.at/uploads/media/Skillstraining.pdf