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Biologische Psychologie (Fach) / Genetische Grundlagen des Verhaltens (Lektion)
Hier lernst du Sachen über genetische Grundlagen des Verhaltens im biologisch-psychologischem Kontext.
Diese Lektion wurde von boksa97 erstellt.
- Erklären Sie den Unterschied zwischen dominante und rezessive Merkmale nach den Mendelschen Vererbungsgesetzen. nach Mendel(1822-1884) bezeichnet: Merkmal dominant: trat bei allen Nachkommen der ersten Nachfolgegeneration auf Merkmal rezessiv: trat bei etwa einem Viertel der zweiten Nachfolgegeneration auf
- Was ist der Unterschied zwischen Genotyp und Phänotyp? Bitte anhand von Beispielen erklären. Phänotyp: außeren Merkmale eines Individuums Genotyp: Merkmale, die als genetisches Material vererbt werden. Bemerkenswert: Aus dem gleichen Genotyp können sich verschiedene Phänotypen entwickeln, je nach Interaktion mit Umweltbedingungen Bsp: Pflanzen mit gleichem Genotyp können zu unterschiedlichem Aussehen durch unterschiedliche Bewässerung und Sonneneinstrahlung gelangen. Ebenso können sich Menschen mit den selben genetischen Störungen (wie z.B Trisomie 21 "Down Syndrom") unterschiedlich entwickeln hinsichtlich ihrer kognitiven Fähigkeiten, je nachdem wie sie gefördert werden.
- Erklären Sie die Begriffe: Chromosomen, Allele, DNA und Mutation. Unsere Gene liegen auf Chromosomen (fadenartige Strukturen im Kern jeder Zelle). Chromosomen treten paarweise auf, wobei Menschen 23 Chromosomenpaare besitzen. Die beiden Gene, die ein bestimmtes Merkmal kontrollieren, liegen auf beiden Chromosomen eines Paares am selben Ort: eben die Allele. Jedes Chromosom enthält ein doppelständiges Desoxyribonukleinsäure-Molekül (DNA-Molekül, A kommt vom englischen acid, „Säure“). Die beiden DNA-Stränge, aus denen sich jedes Chromosom zusammensetzt, sind spiralförmig umeinander gewunden. Sie werden durch die Anziehungskräfte zwischen Adenin und Thymin bzw. zwischen Guanin und Cytosin stabilisiert. Das bedeutet, dass die beiden DNA-Stränge exakte Gegenbilder sind; man sagt, die DNA- Stränge sind komplementär. Beispielsweise bindet die Basensequenz Adenin, Guanin, Thymin, Cytosin und Guanin auf einem Strang stets an die komplementäre Basensequenz Thymin, Cytosin, Adenin, Guanin und Cytosin. Fehler bei der DNA-Verdopplung, die zur Veränderung des Erbguts führen, nennt man Mutationen. Ein DNA-Molekül besteht aus einer doppelsträngigen Helix und den komplementären Nucleotidbasen: Adenin (A) bindet an Thymin (T) und Cytosin (C) an Guanin (G).
- Nennen Sie die zwei Prozesse, durch die die Genexpression gesteuert wird. Die Genexpression wird durch zwei Prozesse gesteuert: die Transkriptionen des DNA-Basensequenzcodes auf einen RNA- Basensequenzcode und die Translationen des RNA-Basensequenzcodes in eine Aminosäuresequenz.
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