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Biologische Psychologie (Fach) / Steuerung vegetativer Funktionen (Lektion)

Darin lernst du Sachen über die Steuerung vegetativen Funktionen

Diese Lektion wurde von boksa97 erstellt.

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  • Welche wichtige Aufgabe hat das vegetative Nervensystem?  Balance des „inneren Milieus”, d.h. der „Homöostase” (= Gleichgewicht) des Körpers.    wichtig --> optimale und stabile Arbeitsbedingungen in allen wichtigen Körpersystemen herrschen.   Über die Regulation des vegetativen Nervensystems kann der Organismus Anforderungen begegnen   z.B. im Rahmen einer Stressreaktion, indem es über das sympathische Nervensystem zu einer schnellen adaptiven Aktivierung des Organismus kommt.
  • Wie nennt man das vegetative Nervensystem noch und warum? „autonomes Nervensystem” regulatorische Aufgabe der Aufrechterhaltung der „Homöostase” kann das vegetative Nervensystem normalerweise autonom und unabhängig von unserem bewussten und willkürlichen Wollen und Tun ausüben.
  • Welche Hirnstruktur ist das wichtigste Regulationszentrum des vegetativen Nervensystems? Erörtern Sie kurz die Aufgabe dieser Hirnstruktur. Hypothalamus. Hypothalamus ist das wichtigste Steuerungszentrum für die Funktionsweise unserer inneren Organe und für die Konstanthaltung des inneren Milieus. Die hier generierten Impulse laufen über das vegetative Nervensystem in die Peripherie des Körpers. Eine wichtige Hauptaufgabe des Hypothalamus ist somit die Anpassung vegetativer Funktionen an die sich ständig ändernden Anforderungen aufgrund emotionaler und motivationaler Prozesse.
  • Beschreiben Sie wichtige Funktionen des Sympathikus und des Parasympathikus (verwenden Sie jeweils drei Beispiele (d.h. Effekte auf drei verschiedene Organsysteme). Sympathisches und parasympathisches Nervensystem wirken zumeist komplementär auf die vegetativen Organe. Das sympathische System wirkt auf die inneren Organe bei erhöhter Anforderung so ein, dass der Körper optimal in Aktivierungs- und Belastungssituationen funktioniert. Sympathische Wirkungen sind wichtig zur kurzfristigen Energiemobilisierung, z.B. in akuten Stresssituationen. Dies wird auch als „ergotrope” Reaktionslage bezeichnet. Dies beschreibt die „fight-flight”-Reaktion – eine Reaktionslage, die auftritt, wenn bedrohliche Reize bewältigt werden müssen, entweder indem „gekämpft” oder indem „die Flucht” angetreten wird. Hier steigert das sympathische Nervensystem die Aktivierung des Organismus. Eine vermehrte parasympathische Aktivität wirkt an den Organen in Richtung Ruhe und Entspannung und fördert die Verdauungstätigkeit. Hier herrscht im Körper eine „trophotrope” Reaktionslage vor. Körper kann sich regenerieren. Normalerweise arbeiten beide Systeme zusammen in einem „funktionellen Synergismus”, d.h. das Aktivieren des einen Systems geht meist mit einem Rückgang des anderen Systems einher.   Beispiel 1: Herz – Sympathikus: Steigerung der Pulsfrequenz; Parasympathikus: Senkung der Pulsfrequenz; Beispiel 2: Lungen (Bronchialmuskulatur) – Sympathikus: Dilatation, Parasympathikus: Konstriktion Beispiel 3: Schweißdrüsen: Sympathikus: Sekretionssteigerung (= Schwitzen), Parasympathikus: kein Effekt.  
  • Welche Neutransmitter sind jeweils im sympathischen und parasympathischen Nervensystem für die Übertragung vom postganglionären Neuron auf das Endorgan zuständig? Nennen Sie eine Ausnahme.   Im sympathischen System ist der Neurotransmitter zumeist Noradrenalin (Ausnahme sind die Schweißdrüsen: Hier ist der Überträger im sympathischen Nervensystem ausnahmsweise Acetylcholin). Im parasympathischen System ist der Transmitter vom postganglionären Neuron auf das Effektororgan immer Acetylcholin. Eine Ausnahme im sympathischen Nervensystem sind die Schweißdrüsen: Hier ist der Überträger im sympathischen Nervensystem Acetylcholin.  
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