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Psychologie (Fach) / Einzelprüfung S. (Lektion)

S.

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  • Mirtazapin: Wirkungen Nebenwirkungen Absetzeffekte Tetrazyklisches Antidepressivum. Mittlere Dosis 15 mg - 45 mg pro Tag. Herr s hat es gut vertragen, er nahm es vor dem Einschlafen. Stimmungaufhellend/Antidepressiv nach ca. 2 Wochen: Blockade spezieller Rezeptoren beeinflusst Mechanismen, die die Ausschüttung der Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin unterdrücken. Noradrenalin wirkt aktivierend im sympathischen Nervensystem. Dies führt zu einer generellen Leistungssteigerung und einem erhöhten Stoffwechsel. Sedierend: Indirekte (durch gesteigerte Wirkung von Serotonin an 5-HT1-Rezeptoren). Hemmung von H1-Rezeptoren beeinflusst den durch Histamin gesteuerten Schlaf-Wach-Rhythmus (hilft auch gegen Erbrechen und Übelkeit helfen). Nebenwirkungen: Gewichtszunahme (appetitsteigernd) wegen Wirkung auf Histamin-Rezeptoren. Wassereinlagerungen (Ödeme), Kreislaufprobleme bei Lagewechsel (orthostatische Hypotonie), Müdigkeit, Benommenheit, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Konzentrationsstörungen, seltener Halluzinationen / Gefühlsstörungen. Kaum sexuelle Funktionsstörungen, Schlafstörungen, Effekte auf das Herzkreislaufsystem. Schlafanstoßend? Meist reichen sogar 7,5 mg zur Nacht, um einen guten Effekt auf das Einschlafen und Durchschlafen zu erziehlen, und bei 15 mg ist dieser Effekt noch stärker als bei 7,5 mg. In den höheren Dosierungen (30 mg und mehr) ist dieser Effekt zumindest nicht stärker, aber manche Patienten berichten, dass sie bei höheren Mirtazapin-Dosierungen am Abend (45-60 mg) morgens immer noch müde sind, also einen overhang haben.Ich selbst gebe Mirtazapin bei agitierten Depressionen aus diesem Grunde oft abends in einer Dosis von 15 mg, oft kombiniert mit Citalopram morgens 20 mg. Das ist eine gut wirksame und verträgliche Kombination. Wenn dann die Depression etwas abgeklungen ist und der Schlaf sich etwas verbessert hat, setze ich das Mirtazapin abends ab und behalte das Citalopram morgens bei. Dies kann nun über einige Monate gegeben werden, ohne dass es zu Gewichtzunahme oder Müdigkeit durch die Medikation kommt. Absetzsyndrom: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen, Angstzustände und Unruhe. Rebound-Effekte
  • Ziele S. 79 Abgesetzen der Medikation, Stabilisierung trotz Absetzeffekten, Reduktion der Angstsymptomatik und der depressiven Symptomatik. Therapieziele: 1. Verbesserung des Krankheitsverständnisses als Behandlungsgrundlage. 2. Abbau überhöhter Erregung und Anspannung. 3. Erhöhung des Selbstwirksamkeitserlebens. 4. Abbau kognitiver Verzerrungen, Erarbeitung realistischer Alternativen. 5. Reduktion der Belastung durch Grübeln und Sorgen.
  • S zeitlicher Verlauf Einschulung 1986 Hauptschule 1990 ab Herbst 95 (15/16 oder 96 (16/17) Lehre Kindheit: in der Grundschule ungerecht behandelt. Mutter lebenslustig, Vater resolut. [Entwicklung Selbstbild "einfach" als Makel, nicht so durchsetzungsstark, selbstbewusst und unbekümmert wie die Eltern; geringe subjektive Bewältigungskompetenz: Selbstbild trotz positiver Anteile, i. e. gewissenhaft, zuverlässig, bescheiden und „kein Schaumschläger“, defizitär. Anpassungsstrategien. Schutz Stärkerer suchen. Angstbereitschaft mit subklinischen Beschwerden.] Positive Erfahrungen in der Berufsschule. Damals aber wenig Anschluss, Akne. Erste krankheitswertige depressive Episode mit 17 Jahren (während der Berufschulzeit), Begünstigt durch geringes Selbstwerterleben. Besserung nach drei Monaten, dann wieder Interesse an Aktivitäten. Zuerst Verliebtheit, dann enttäuschende Beziehungserfahrung mit 19 Jahren. DJ-Zeit? Beginn der Beziehung zur jetzigen Partnerin sieben Jahre vor Therapieaufnahme (also 2004 oder 2005). Kurz darauf Gedanken an Hochzeit und Hausbau, dann erst Zukunftsängste, später erneute depressive Verstimmung, die schließlich zusammen mit den Ängsten zur Aufnahme der medikamentösen Behandlung geführt hat. Seit fünf Jahren vor Therapieaufnahme (also seit 2006 oder 2007) in Behandlung. Alter damals 26 oder 27. ------ Therapie ab Februar 2012. Alter damals 32
  • PMR: Borkovec 16 Muskelgruppen dominante Hand und Unterarmdominanter Oberarm nichtdominante Hand und Unterarmnichtdominanter Oberarm --- Stirnobere Wangenpartie und Naseuntere Wangenpartie und Kiefer Nacken und Hals --- Brust, Schultern und obere RückenpartieBauchmuskulatur ----- dominanter Oberschenkeldominanter Unterschenkeldominanter Fuß nichtdominanter Oberschenkelnichtdominanter Unterschenkelnichtdominanter Fuß
  • PMR Borkovec: Varianten, Ablauf (fehlen andere Teile der angewandten Anspannung) 16 7 4 Vergegenwärtigung (Jacobson: 30) Vergegenwärtigung: keine muskuläre Anspannung mehr, Konzentration auf Verspannungen im Körper und bewusstes Entspannen durch Vergegenwärtigen der Gefühle der entspannten Muskulatur aus vorherigen Übungen. 10 Sitzungen Suggestive Elemente zur Unterstützung Kurze Anspannungen (5-7sek), Entspannung (30-64 sek), Wiederholen (Entspannung 45-60) Beendigung: Von 4 abwärts zählen 4 Füße und Beine bewegen 3 Hände und Arme bewegen 2 Kopf und Hals ebwegen 1 Augen öffnen "wärend sie sich entspannt und erholt, als ob sie aus einem kurzen Nickerchen aufegewacht sind"
  • Plananalyse Klaus Grawe und Franz Kaspar haben sie aus der vertikalen Verhaltensanalyse entwickelt. Caspar hat sie weiterentwickelt, Grawe hat die Schemaanaylse daraus entwickelt. Setzt Verhaltensweisen in Beziehung zu übergeordneten Zielen und Bedürfnissen, Mittel-Zweck-Relation. Verhaltensebene: Indikativ (Beobachtungen) Pläne: Imperativ (Anweisungen auf übergeordneter Ebene.) Vom (Problem-) Verhalten wird auf übergeordnete Ziele geschlossen. Zwischenschritte mit Linien verbunden. Verzweigungen bedeuten, dass ein Ziel mit mehreren Mitteln erreicht werden können. Auch können Verhalteinsweisen mehreresn Zielen dienen. Bezug zum SORKC-Modell: Hier werden übergeordnete Bedürfnisse in der O-Variablen und konkretes Verhalten in der R-Variablen erfasst. Auch kognitive Strategien können erfasst werden. Konstruktivistische Sichtweise, nicht bewußt, nicht logisch
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