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Katzencoach (Fach) / Katzencoach (Lektion)
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- Anthropomorphismus Die Übertragung menschlicher Eigenschaften auf Tiere
- Appetenzverhalten Suchverhalten nach einer ein Verhalten auslösene Reizsituation=Endhandlung (Beispiel: Durst löst das Appetenzverhalten "Wassersuche" aus für die auslösende Endhanldlung: "Wasseraufnahme"
- Beschwichtigungsgebärde(-geste) Angriffs,-bzw. aggressionshemmende Handlung
- Ethologie Verhaltensbiologie, erforscht das Verhalten von Tieren und Menschen und ist ein Teilgebiet der Biologie
- Fluchtdistanz Ist jene Entfernung zu einem anderen Objekt, die Fluchtverhalten auslöst sobald sie unterschritten ist.
- Funktionskreis Oberbegriff für ein Verhaltenssystem mit gleicher o. ähnlichen Aufgaben z.B.: Nahrungsaufnahmeverhalten, Aggressionsverhalten, Brutpflegeverhalten
- Funktionswechsel Ist die stammesgeschichtliche Veränderung eines Körperorgans oder einer Verhaltensweise
- Ontogenese Die individuelle Entwicklung eines Lebewesens
- Ontogenesischer Funktionswechsel Bestimmte Verhaltensweisen von Jungtieren werden im Erwachsenenstadium mit anderer Bedeutung gezeigt, z.B. der Milchtritt bei gesäugten Kitten wird bei erwachsenen Tieren im Zusammenhang des extremen Wohlbefinden gezeigt oder das Mundwinkellecen (hat die Funktion von Futterbetteln) von Hundewelpen wird zur aktiven Unterwerfung beim jungen bzw. erwachsenen Hund
- Geschlechtsdimorphismus (Sexualdimorphismus) Unterschiede von weiblichen und männlichen Tieren in Verhalten, Aussehen und Physiologie
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- Hypertrophie Unnatürlich häufiges Auftreten einer bestimmten Verhaltensweise
- Individualdistanz Das Unterschreiten führt zu Aggression oder Ausweichen weil sich das angenäherte Tier nicht mehr wohl oder sicher fühlt.
- Infantilismus Verhaltensweisen von Jungtieren treten bei erwachsenen Tieren auf (z.B. beim Balzverhalten verschiedener Tierarten) und hat eine angriffshemmende Wirkung
- Kommentkampf Schaukampf, als harmloses Kräftemessen zu verstehen
- Tierphysiologie Versucht zu erklären wie der Organismus der Tiere funktioniert
- Juvenil Jugendlich, das Tier ist noch nicht geschlechtsreif
- Verhalten Definiert sich als Interaktion zwischen Tier und seiner Umwelt
- Reflex Ein Reflex wird durch einen Reiz ausgelöst und erfolgt immer auf die gleiche Art und Weise Ein Reflex ist eine unwillkürliche, rasche und gleichartige Reaktion eines Organismus auf einen bestimmten Reiz. Reflexe werden neuronal vermittelt. Reflexe können vom einfachen Reflexbogen bis hin zu Reflexkreisen „höherer“ Art unterschiedlich komplex sowie angeboren oder erworben sein; im letzteren Fall wird auch von gelernten, erworbenen, bedingten oder konditionierten Reflexen geredet. Angeborene oder unbedingte Reflexe stellen biologisch vorgeformte Reaktionsweisen dar. Sie werden als evolutionäre Anpassung an Lebensbedingungen gedeutet.
- Bedingter Reflex Ist erlernt
- Unbedingter Reflex Ist angeboren
- Reaktion (im Unterschied zu einem Reflex): Eine Reaktion ist motivationsabhängig, der Reflex nicht
- Unterschwelliger Reiz Ein Reiz mit zu geringer Intensität um eine Reaktion hervorzurufen
- Schlüsselreiz (Auslöser) Ist ein Reiz der mit einer arteigenen Instinktbewegung beantwortet wird
- Auslösmechanismus Ist ein Reizfilter der die eintreffenden Reize selektiert, d.h. dafür sorgt das nur de passenden Schlüsselreize ein Verhalten auslösen
- Angeborener Auslösmechanismus Vermittelt zwischen einem Schlüsselreiz und der dazugehörigen, angeborenen Instinktbewegung und kann durch Erfahrung modifiziert werden
- Supernormaler Auslöser Attrappe mit ausgeprägteren Reizauslösern als in der Natur vorhanden (z.B. ein künstliches Vogelei das wesentlich größer ist, als das natürliche)
- Reiz-Reaktions-Beziehung ist immer abhängig von der Handlungsbereitschaft (Motivation) des jeweiligen Tieres
- Leerlaufhandlung Das spontane Auftreten einer bestimmten Verhaltensweise ohne den normalerweise dazu notwendigen Reiz. Die Verhaltensweise wird gezeigt wenn das Tier, über längere Zeit, keine Möglichkeit hatte die spezifische Triebenergie für dieses Verhalten abzubauen, aufgrund eines fehlenden Auslösers
- Körperflüssigkeit bei Tieren Sie besteht aus einem Drittel extrazellulärer u. zwei Drittel intrazellulärer Flüssigkeit
- Pyrogene Sind fiebererregende Substanzen
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- Somatische Nervensystem Steuert die Sensorik und die Motorik des Körpers 1 DefinitionDas somatische Nervensystem ist der Teil des Nervensystems, der die Motorik der Skelettmuskulatur und damit die willkürlichen und reflektorischen Körperaktionen steuert. Vereinfacht gesprochen regelt es die Funktionen, die der aktiven Beziehung zur Außenwelt dienen. Physiologisch unterscheidet man somatisches und autonomes Nervensystem. 2 HintergrundDas somatische Nervensystem besteht aus Nervenzellen, die mit den Sklelettmuskeln, der Haut und den Sinnesorganen verbunden sind. Über afferente Fasern erhält das somatische Nervensystem Sinnesinformationen, über efferente Fasern sendet es elektrische Reize für die Steuerung der Skelettmuskeln aus. Damit steuert es die willkürliche und reflektorische Motorik und ermöglicht die Oberflächen- und Tiefensensibilität.
- Hormonsystem Wird vom Hypotalamus (Steuerzentrum des vegetativen Nerfensystem) gesteuert
- Stressoren So werden Stress erzeugende Faktoren bezeichnet
- Ontogenese Darunter versteht man die individuelle Entwicklungsgeschichte eines einzelnen Lebewesens
- Reifung eines Verhaltens Darunter versteht man die Entwicklung eines angeborenen Verhaltens das nicht unmittelbar nach der Geburt zur Verfügung steht. Das Verhalten "reift" ab einem bestimmten Lebensalter
- Prägung Eine irreversible Form des Lernens in einer dafür sensiblen Phase, geprägtes kann nicht mehr vergessen werden
- Ontogenesischer Funktionswechsel Bestimmte Verhaltensweisen von Jungtieren werden im Erwachsenenstadium mit anderer Bedeutung gezeigt
- Spielverhalten Hat keinen unmittelbaren Ernstbezug, innerhalb des Verhaltenskreises in dem dieses Verhalten normalerweise eine Funktion erfüllt und wird durch lebenswichtige Handlungsbereitschaften wie Hunger oder Gefahr gehemmt. Beim Spielen können bestimmte Verhaltensweisen aus verschiedenen Verhaltenskomplexen kombiniert werden
- Olfaktorische Wahrnehmung Bedeutet eine Wahrnehmung über den Geruchsinn
- Taxien Orientierungsformen bei denen sich das Tier auf einen Reiz hin ausrichtet
- Androgene Männliches Sexualhormon das für die Bildung des männlichen Geschlechts verantwortlich ist
- Explorationsverhalten Erkundungsverhalten
- Piloerektion Gänsehaut
- Intensionsbewegung Sind Verhaltensweisen die mit abgeschwächter Intensität oder geringer Häufigkeit gezeigt werden, also quasi nur angedeutet werden. [von latein. intentio = Spannung], unvollständig ablaufende Verhaltensweise; typischerweise erscheinen nur die Verhaltenselemente aus dem Beginn einer Handlungskette, z.B. das Picken nach Nistmaterial und kurzes Herumtragen, während das eigentliche Nestbauen noch fehlt